Diese etwas mehr als einstündige Wanderung führt Dich vom Friedhof über die Kirche zur Ruine Senftenberg. Nach einem Abstecher zum Heimkehrerkreuz geht es hinunter zur Krems und zu Kirche und Friedhof zurück.

Dein Auto kannst Du beim Parkplatz beim Friedhof parken, falls Du mit dem Bus kommst steigst Du bei der Haltestelle „Senftenberg – Unterm Hals“ aus. 

Wenn Du mit dem Auto gekommen bist gehst Du jetzt in westliche Richtung, wenn Du mit dem Bus gekommen bist in östliche Richtung bis zum Restaurant Nigl.

Du gehst dann die Straße östlich des Restaurants hoch und biegst bei der nächsten Gelegenheit links ab.

Die Straße macht dann eine Linkskurve und dann geht es erst einmal in Richtung der Kirche.

Kurz vor der Kirche siehst Du dann rechterhand das Kriegerdenkmal. Direkt links vom Kriegerdenkmal führt ein schmaler Weg hoch, den Du jetzt nimmst.

Jetzt wird der Weg immer schmäler und steiler.

Der Weg führt im Zick-Zack den Berg hoch. Schließlich erreichst Du die Mauer, die wohl zu einer äußeren Befestigung gehört hat.

Danach geht es weiter im Zick-Zack den Berg hoch.

Schließlich erreichst Du die eigentlich Burganlage.

Von der Vorburg hast Du einen schönen Blick ins untere Kremstal.

Dann geht es hoch zur Hauptburg und jetzt heißt es erst einmal die Burg erkunden!

 Die Burg wurde wahrscheinlich im 11. Jahrhundert errichtet. Sie wurde zwar im frühen 15. Jahrhundert teilweise zerstört, dann aber wieder aufgebaut, was durchaus bemerkenswert ist, denn die Zeit gilt gemeinhin als die Zeit des “Burgensterbens”, als viele Burgen aufgegeben und in weitere Folge “abgebaut” wurden, um das Baumaterial anderswo zu verwenden.

Die Burg Senftenberg wurde – auch von der Bevölkerung – bis weit in die Neuzeit hinein als Zufluchtsort verwendet. Erst in den letzten Jahren des Dreißigjährigen Krieges, nämlich 1645, wurde sie von den schwedischen Truppen unter General Torstensen zerstört.

Die Ruine befindet sich zwar im Besitz der Familie von Starhemberg, wurde aber von einem Verein gepachtet und wird von diesem erhalten, bewirtschaftet und verwaltet.

Eine detaillierte Beschreibung der Burgruine Senftenberg findest Du auf burgenkunde.at!

Über die Pionierbrücke, die 2004 von den Pionieren des Österreichischen Bundesheeres errichtet wurde, gelangst Du in eine Kehre, die die aus dem Dorntal hier herführende Asphaltstraße macht. Du gehst jetzt links bergauf.

Falls Du es nicht ohnehin in der Ruine gemacht hast, kannst Du Dich jetzt bei der „Hubertusruh“ kurz ausruhen.

Kurz danach folgen linkerhand Treppen, die Du jetzt nehmen kannst.

Gleich nach den Treppen biegst Du scharf links ab und gehst den mit einem Geländer gesicherten Weg hoch.

Dann stehst Du auch schon vor dem Heimkehrerkreuz, das der Senftenberger Obmann des Kameradschaftsbundes, Volksschuldirektor Alfred Kurz hier 1966 errichten ließ.

Von hier aus hast Du auch einen schönen, etwas anderen Blick auf die Ruine.

Danach geht es wieder in Richtung Ruine. Jetzt gehst Du aber nicht über die Pionierbrücke, sondern folgst der Straße.

Auf dem ersten Weg, der nach der Kurve rechts abzweigst gehst Du dann weiter.

Du gehst jetzt wieder Richtung Burgruine.

Dann gehst Du im Burggraben unter der Pionierbrücke durch. Wenn Du dann zurückblickst wird Dir vielleicht etwas Ungewöhnliches an der Brücke auffallen…

Du überquerst jetzt die Wiese und gehst in Richtung Wald.

Dann gehst Du den schmalen und teilweise auch etwas steilen Waldweg hinunter.

Gegen Ende hin verläuft auch dieser Weg im Zick-Zack.

Schließlich gelangst Du zu einem quer verlaufenden, vergleichsweise ebenen Weg.

Jetzt biegst Du links in den „Direktor-Alfred-Kurz-Weg“ ein.

Der Weg führt Dich jetzt dem Kremsfluss entlang bis zu einer Brücke.

Du gehst jetzt dann auf der Straße geradeaus weiter, den Kirchenberg hoch.

Hier musst Du den linken, steileren Weg nehmen, der rechte führt leider nur zu einem Haus.

Unter der Kirche angelangt siehst Du diesen Bildstock.

Linkerhand siehst Du den Wehrgang, der einst die Burganlage mit der Kirche verbunden hat und der Dir vielleicht schon beim Aufstieg zur Ruine aufgefallen ist.

Du gehst jetzt aber rechts weiter.

Du gelangst dann zu einer Treppen, unter der sich in einer Nische dieses Kreuz befindet.

Du gehst die Treppe hoch und stehst dann vor dem Tor der dem Hl. Andreas geweihten Wehrkirche. Die ältesten Teile der Kirchen stammen aus dem 12. oder 13. Jahrhundert.

Mehr über die Kirche findest Du auf wehrbauten.at!

Dann gehst Du durch das schmiedeiserne Tor zum Parkplatz vor der Kirche hinunter.

Jetzt überquerst Du den Parkplatz.

Schließlich biegst Du dann rechts in den Dir vom Beginn der Wanderung bereits bekannten Weg ab und gehst auf diesem zum Parkplatz oder zur Bushaltestelle zurück.

Quick Facts:

Weglänge: ca. 2,2 km
Dauer: ca. 01:15
Differenz zwischen höchstem und niedrigstem Punkt: ca. 100 m
Gesamter Auf-/Abstieg: ca. 100 m
Kinderwagentauglich: nein
Für Nordic Walking geeignet: nein
GPS-Daten: Downloadbergfex
Öffentlicher Verkehr: Bushaltestelle „Senftenberg – Unterm Hals“. Fahrplanauskunft auf SCOTTY!

Siehe auch Bericht auf schmatz.blog!

Diese Wanderung habe ich auch auf bergfex veröffentlicht!


Diese Wanderung findest Du auch im Buch „Weinbergwandern mit Kindern“, das Du hier bestellen kannst!