Für die Rundwanderung über einen steilen und schmalen Waldweg zur Burgruine Rehberg im gleichnamigen Stadtteil von Krems und über den Ortsteil Alt-Rehberg zurück brauchst Du ungefähr eine Dreiviertelstunde.

Wenn Du mit dem Auto kommst, kannst Du es in der Lengenbacherstraße parken. Dann gehst Du flussaufwärts in Richtung NNW. 

Der Fluß rechts von Dir ist natürlich die Krems und nicht der Lengenbach. Die Straße ist nach den Lengenbachern benannt, die Mitte des 12. Jahrhunderts die Burg Rehberg errichtet hatten.

Vor dem Spielplatz biegst Du links ab und gehst dem Spielplatz und dem Sportplatz des SV Rehberg entlang. Beim Spielplatz gibt es übrigens auch noch Parkmöglichkeiten.

Am Ende der Straße biegst Du wieder links ab.

Jetzt musst Du gut aufpassen, denn ungefähr 30 Meter nach der Kurve geht der leicht zu übersehende Weg den Wald hoch.

Der Weg macht nach ca. 10 Metern eine leichte Rechtskurve und geht dann ca. 50 Meter geradeaus. Auf eine Linkskehre folgt dann eine Rechtskehre und dann wieder eine Linkskehre und etwas später dann noch ein ganz leichte Rechtskurve.

Schließlich erreichst Du einen quer verlaufenden Weg.

In diesen biegst Du links ein.

Noch etwa 60 Meter und Du stehst bereits auf dem Ruinengelände.

Von hier hast Du einen schönen Blick auf Alt-Rehberg, den ältesten Teil von Rehberg. Der Ort mit ca. 1.800 Einwohner*innen ist seit 1938 Teil der Stadt Krems. 

Du gehst dann in Richtung Durchgang vor.

Rechts davon führen Treppen zur Hochburg. Rechts neben den Treppen findest Du ein „Graffiti“, das der Wiener Alpinist Joseph Kyselak (1798-1831) im Jahre 1825 hier hinterlassen hat.

Angeblich hatte Kyselak in Folge einer Wette begonnen, auf allerlei sehenswerten Plätzen seinen Namen zu hinterlassen, um innerhalb von drei Jahren in der ganzen Monarchie berühmt zu werden.

Die Hochburg selbst ist durch ein Gitter versperrt und kann nur im Rahmen von Führungen besichtigt werden.

Die Ruine befindet sich seit 1966 im Besitz des Vereins zur Förderung der Erneuerung von Krems. 

Die Burgkirche ist seit 1783 eine Filiale von Imbach und dient auch heute noch als Pfarrkirche des Stadtteils Rehberg.

Eine sehr detaillierte Geschichte der Burg findest Du übrigens auf burgen-austria.com!

Über das Burgtor verlässt Du dann die Burg.

Ein Blick zurück ist dann nicht nur erlaubt, sondern unbedingt empfehlenswert!

Du gehst weiter bergab und biegst danach links in die mit „Alt Rehberg“ bezeichnete Straße ein.

Beim Brunnen macht die Straße einen leichten Linksknick.

Auch hier zahlt es sich aus, auch einmal zurück zu blicken!

Bevor Du zur Brücke kommst biegst Du dann links in die Lengenbacherstraße ein und bist schon bald wieder an Deinem Ausgangspunkt!

Quick Facts:

Weglänge: ca. 1,1 km
Dauer: ca. 00:45
Differenz zwischen höchstem und niedrigstem Punkt: ca. 50 m
Gesamter Auf-/Abstieg: ca. 50 m
Kinderwagentauglich: nein
Für Nordic Walking geeignet: nein
GPS-Daten: Downloadbergfex
Öffentliche Verkehrsmittel: Stadtbus von Bahnhof Krems (Franz-Josefs-Bahn) mit der Linie 4 bis Rehberg-Eiserne Brücke; Fahrpläne auf SCOTTY

Diese Wanderung habe ich auch auf bergfex veröffentlicht!