↔ 3,6 km | ↑ 71 m | ↓ 71 m | ↕ 71 m | ●●○○○ | 01:00

Letzten Herbst haben wir bereits die Weinkeller am Kremser Berg erwandert. Vor kurzem haben wir nun auch den meinen Recherchen nach letzten Weingarten der Landeshauptstadt besucht.

UPDATE: Mit wurde von einem Freund mitgeteilt, dass es im Regierungsviertel südlich des Klangturms einen kleinen “Weingarten” gibt, was ich mittlerweile auch mittels Satellitenfoto verifizieren konnte (48.19985, 15.63268, Satellitenfoto auf Google Maps). Dieser “Weingarten” ist wohl keine 100 m² groß und ob die Trauben auch gekeltert werden, ist mir noch nicht bekannt.

Der St. Pöltner Radlberg, bis 1939 eine eigenständige Gemeinde ist heute vor allem für Bier und Limonaden bekannt. Von den letzteren tragen viele auch stolz den Namen des Ortes und haben so den Stadtteil St. Pöltens weit über die Grenzen Niederösterreich hinaus bekannt gemacht. Weniger bekannt ist jedoch, dass Radlberg früher auch ein Weinbauort war.

Die Suche nach den letzten Spuren des Weinbaus beginnt am Bahnhof von Unterradlberg, wo es auch eine Bushaltestelle und einen großen Parkplatz gibt.
Auf der Dr.-Hübscher-Gasse gehst Du nun in Richtung Westen.
Diese macht dann eine Rechtskurve.
Nachdem Du an der Flohmarkthalle vorbeigegangen bist, überquerst Du den Mühlbach, danach siehst Du rechterhand den Hübscherpark, der mit einer Fläche von 1,0 ha der größte Park der an Parkanlagen ohnehin nicht armen Landeshauptstadt ist. Die Straße macht danach eine Linkskurve.
Nach einer eher langgezogenen Linkskurve siehst Du linkerhand das Haus Nr. 10. Hier befindet sich das meinen Informationen nach letzte Weingut St. Pöltens, welches der Familie Gunacker gehört.
Die Dr. Hübscher-Straße endet dann an der L113, die hier Radlberger Hauptstraße genannt wird. Entlang der Radlberger Hauptstraße befinden sich übrigens auch einige alte, heute anderwertig genutzte Weinkeller, die von der Weinbauvergangenheit des Ortes zeugen. Für die Wanderung gehst Du jetzt einmal geradeaus weiter.
Wenn Du rechts zum Berg hinauf blickst siehst Du die Filialkirche St. Gertrud, an der Du dann später auch noch vorbeigehen wirst.
Jetzt gehst Du erst einmal am Brunnen vorbei…
die Stiegen bergauf.
Wenn Du den Großteil des Aufstiegs geschafft hast, gehst Du beim Rastplatz geradeaus durch den Wald weiter.
Nach kurzem Aufstieg triffst Du auf eine breitere Forststraße, in die Du links einbiegst.
Diese endet dann an einer asphaltierten Straße, auf der Du kurz weitergehst.
Nach ein paar Metern biegst Du dann noch vor der Wiese scharf links ab und gehst auf dem schmalen Fußweg in den Wald.
Nach einer Rechstkurve…
kommst Du zu einem kleinen Rastplatz.
Jetzt kannst Du rechterhand über die Wiese zu dem eingezäunten Weingarten blicken. Keine Angst, Du kommst später noch näher an ihn heran!
Am Ende der Weise folgt wieder eine Rechtskurve.
Nun gehst Du am südlichen Ende der Wiese entlang. Der Weg macht dann eine kleine Schleife und führt…
schließlich in den Wald.
Bei der ersten Weggabelung gehst Du rechts weiter.
Nach einer leichten Rechtskurve…
kommst Du zu einer Wegkreuzung, bei der Du geradeaus weitergehst.
Dieser – auf den meisten Karten nicht eingezeichnete! – Weg endet dann an der asphaltierten Hainer Straße, in die Du rechts einbiegst.
Schon kurz darauf biegst Du auf den rechts in den Wald abzweigenden Weg ab.
Gleich darauf gehst Du bei der Wegkreuzung geradeaus weiter.
Der Weg endet dann vor einer Wiese an einem quer verlaufenden Weg, in den Du links einbiegst. Hinter der Wiese erkennst Du dann auch schon den Weingarten.
Bei diesem macht der Weg dann eine Linkskurve.
Zuvor kannst Du aber noch durch das Zauntor…
in den meinen Informationen nach letzten Weingarten St. Pöltens spähen. Solltest Du andere Informationen haben bzw. noch andere Weingärten kennen, so lass es mich bitte per E-Mail wissen. Übrigens wird derzeit so weit ich weiß in 8 von 9 Landeshauptstädten Österreichs Weinbau betrieben. Die einzige Landeshauptstadt ohne Weinbau ist Innsbruck.
Der Weg endet dann an einer asphaltierten Straße, in die Du rechts einbiegst.
Nach einer Linkskurve kommst Du dann zu den Stellen, an denen Du am Anfang der Wanderung aus dem Wald gekommen und gleich darauf wieder in den Wald eingebogen bist.
Etwas später kommst Du dann an einem Parkplatz vorbei und schließlich…
zum Friedhof, den Du durch das Tor betrittst. Hier befand sich auch einmal eine Burg. Ich nehme an, dass das Portal des Friedhofs noch ein Überrest ist. Die Burg wurde um 1050 errichtet und 1463 zerstört.
Auf die Burg bzw. die Schlosskapelle zurück geht auch die Kirche St. Gertrud, die heute eine Filialkirche der Pfarre Herzogenburg ist.
Vor der Kirche biegst Du rechts ab und gehst an ihr entlang zum südlichen Ausgang des Friedhofs.
Nachdem Du dann den Friedhof wieder verlassen hast, biegst Du rechts ab.
Rechterhand führen Treppen zum Kriegerdenkmal.
Schließlich biegst Du bei der Dir vom Anfang der Wanderung bereits bekannten Stelle links ab.
Über die Treppen…
kommst Du wieder zur Radlberger Hauptstraße. Nachdem Du diese überquerst hast…
gehst Du wieder durch die Dr. Hübscher-Straße weiter.
Vor dem Hübscher-Park biegst Du rechts ab – oder Du genießt noch ein paar Minuten in diesem kleinen Naherholungsgebiet. Wenn Du Kinder mitgenommen hast, dürfen sich diese nun auf dem großzügigen Abenteuerspielplatz austoben.
Danach biegst Du nach der Flohmarkthalle links ab…
und kommst so wieder zum Bahnhof.

Quick Facts:

Weglänge: ca. 3,6 km
Dauer: ca. 01:00
Differenz zwischen höchstem und niedrigstem Punkt: ca. 71 m
Gesamter Auf-/Abstieg: ca. 71 m
Kinderwagentauglich: nein
Für Nordic Walking geeignet: ja
GPS-Daten: Download
Öffentliche Verkehrsmittel: Bahnhof Unterradlberg (Bahn sowie LUP-Linie 4); Fahrplanauskunft auf SCOTTY.