→ 7,7 km | ↑ 275 m | ↓ 95 m | ↕ 210 m | ●●●○○ | 02:15

Diesen etwas mehr als zweistündigen Weg, der anders als sein Name vermuten ließe KEIN Rundwanderweg ist, beginnt beim Fassbinderei- und Weinbaumuseum an der von Kammern kommenden Langenloiser Straße, wie die L7017 in Straß heißt.
Von dort aus gehst Du zur Vinothek Weinkontraste vor…
zur B35 und überquerst diese. Danach gehst Du auf der L43, die hier Herrengasse heißt, weiter.
An der Kreuzung befindet sich die 1722 errichtete barocke Johannes-Nepomuk-Kapelle.
Im Feuerwehrhaus hinter der ehemaligen Bürgerspitalskapelle, die heute als Aufbahrungshalle verwendet wird, befindet sich das Feuerwehrmuseum Straß, das die geschichtliche Entwicklung der 1875 gegründeten örtlichen Feuerwehr zeigt.
Kurz darauf kommst Du zum Marktplatz mit der 1638-1646 errichteten Pfarrkirche Mariae Himmelfahrt, dem Pranger und dem Denkmal zur Errichtung der Gscheinzbachregulierung auf der von Dir aus gesehen rechten Seite.
Danach überquerst Du den Gscheinzbach, der im Bezirk Krems auch oft Gschinzbach und früher auch manchmal auch Straßer Bach genannt wurde.
Linkerhand siehst Du dann das Kriegerdenkmal und das 1894 errichtete Rathaus.
Nach kurzem Aufstieg biegst Du links auf die Placher Kellergasse ab.
Rechterhand siehst Du das auch “Schwertkreuz” genannte Gerichtskreuz. Das zum Gedenken an einen Mord im Jahr 1489 errichtete Kreuz ist der älteste Bildstock der Gemeinde.

Wenn Du Dich für die Bildstöcke in Straß und die vielen Geschichten, die sie erzählen, interessierst, kann ich Dir den hier beschriebenen Bildstockwanderweg wärmstens empfehlen!

Um rund 200 Jahre jünger ist das um 1700 errichtete Huberkreuz im Weingarten links über Dir.
Bei der Weggabelung nimmst Du den rechten Weg.
Bald darauf kommst Du in die Weingärten der Riede Point.
Bei der 1753 errichteten Statue des Hl. Donatus macht der Weg eine Linkskurve.
Bei der Kreuzung gehst Du geradeaus weiter. Ab jetzt befindest Du Dich in der Riede Stangl.
Nach einer Linkskurve…
kommst Du am 2012 errichteten Leopold Waldschütz-Kreuz vorbei, das an den 2007 hier tödlich verunglückten Weinbauern erinnert.
Der Weg endet schließlich an dem an der Grenze zur Riede Gautscher verlaufenden Weg. In diesen biegst Du jetzt links ein.
Am Ortsbeginn von Elsarn geht dieser in die Weinbergstraße über. Zuvor siehst Du linkerhand das Müller- oder Brunnerkreuz, welches 1655 errichtet wurde und die vierte von fünf Martersäulen entlang des Weges von Mühlbach am Manhartsberg nach Straß darstellt.
Beim Weißen Kreuz aus dem Jahr 1697 kannst Du entweder geradeaus auf der Weinbergstraße weitergehen oder eine Abkürzung nehmen und erst einmal der Beschilderung folgend auf der Straße “Am Berg” weitergehen.
Wenn Du Dich für letzeres entscheidest musst Du bei der nächsten Kreuzung geradeaus über die Wiese weitergehen und…
in weiterer Folge mehrere Hofzufahrten überqueren.

In die letzte Zufahrt biegst Du dann rechts ein und kommst so wieder zur Weinbergstraße, in die Du links einbiegst.

Jetzt gehst Du die Weinbergstraße hinunter.

Nach der Brücke über den Gscheinzbach…

macht die Straße eine Linkskurve.

Bei der nächsten Kreuzung gehst Du links am Feuerwehrhaus vorbei weiter.

Du folgst nun dem Verlauf des Bachwegs, der nach Haus Nr. 5 eine Linkskurve macht…

und danach wie der Name schon vermuten lässt den Gscheinzbach quert.

Dann gehst Du zum quer verlaufenden Weg hinauf und biegst rechts in diesen ein. Das Kreuz, das Du hier siehst, ist das 1688 errichtete Pestkreuz.
Der Weg am Waldrand führt an einem Sportplatz vorbei.
Linkerhand befindet sich eine Bildföhre.
Der Weg endet schließlich vor einem Drahtzaun, vor dem Du rechts abbiegst.
Über die kleine Brücke gelangst Du…
Wenn dieses Dein Interesse an den Germanen geweckt hat, empfehle ich Dir, auch einmal die hier beschriebene Germanenrunde zu gehen!
Über den Parkplatz gelangst Du zur B35, die hier “Kremser Straße” heißt. Diese überquerst Du und…
biegst dann auf den rechts abzweigenden Pfad ab.
Nach einer Linkskurve führt dieser…
zur Kirchengasse, in die Du links einbiegst.
Diese führt wie der Name vermuten lässt, an der um 1784 errichteten Pfarrkirche Elsarn, die der hl. Margareta geweiht ist.
Die Kirchengasse geht dann in einen Schotterweg über, der am Waldrand eine Rechtskurve macht.
Nun hast Du einen schönen Blick auf Elsarn.
der Weingartenweg endet am Barbaraweg, in den Du jetzt rechts einbiegst.
Am Barbaraweg befindet sich die 1912 errichtete Elsarner Hiatahütten (Weingartenhüterhütte),…
sowie das Döldlkreuz. Anders als viele andere Barbarawege hat dieser Weg nichts mit dem Bergbau zu tun, sondern wurde nach der 1997 verstorbenen Barbara Berger, die bis ins hohe Alter oft zu einer weiter unten gelegenen Bank spazierte, benannt. Bei dieser befindet sich auch das 1999 ihr zu Ehren errichtete Barbarakreuz.
Der Barbaraweg endet an der L1246, in die Du links einbiegst.
In einem Waldstück gehst Du am 1982 errichteten Waldschützmarterl vorbei.
Wieder aus dem Wald heraußen siehst Du linkerhand das 1932 errichtete Fiedler-Kreuz.

Schließlich erreichst Du die Ortschaft Obernholz.

Dort gehst Du erst einmal geradeaus weiter.

Wenige Meter vor dem Ortsende zweigt links die Kellergasse ab, in die Du dann einbiegst.

Jetzt heißt es gut aufpassen. In diesem eher unscheinbaren ehemaligen Weinkeller…

befindet sich nämlich der Fossilienschauraum, in dem Du Dich über die Ausgrabungen in der nahe gelegenen Sandgrube informieren kannst.
Die Kellergasse führt Dich an einer Baumpresse vorbei…
zur L1238 hinauf, in die Du links einbiegst.
Dann gehst Du auf dieser bis zum Waldrand vor und biegst vor diesem links ab.
Nach kurzem Abstieg biegst Du rechts ab…
hältst Dich weiterhin rechts…
und kommst so zur “Sandgrube”. Achtung! as Suchen nach Fossilien ist hier anders als in manchen Beschreibungen, die Du im Internet oder auch auf den offiziellen Karten findest, nicht möglich, da das Betreten der früheren Schottergrube wegen Abbruchgefahr behördlich verboten ist.
Der Weg ist nun zu Ende. Für den Rückweg gibt es zwar Alternativen, diese bringen aber kaum eine Zeitsersparnis, sodass ich Dir rate, wieder über denselben Weg zurück zu gehen.

Quick Facts:

Weglänge: ca. 7,7 km
Dauer: ca. 02:15
Differenz zwischen höchstem und niedrigstem Punkt: ca. 210 m
Gesamter Auf-/Abstieg: ca. 275 m / 95 m
Kinderwagentauglich: nein
Für Nordic Walking geeignet: ja
GPS-Daten: Download
Öffentliche Verkehrsmittel: Start: Bushaltestelle Straß im Straßertale – Marktplatz; Ziel: Obernholz – Landesstraße; Fahrplanauskunft auf SCOTTY