Der Tausendeimerberg hat eine sehr markante Position in Spitz an der Donau. Er steigt direkt von der Donau auf und mittlerweile ist der Berg fast vollständig vom Siedlungsgebiet umschlossen. Mehrere Wege führen auf den 313 m hohen Berg mit seiner tollen Aussicht. Dieser Beitrag beschreibt einen etwa dreiviertelstündigen Rundweg von der Kirche über den Friedhof und Asphaltstraßen hoch und über enge, steile Waldwege wieder herunter. Natürlich kannst Du den Berg auch in umgekehrter Richtung erkunden.

Die Wanderung startet auf dem Kirchenplatz – oder wo auch immer Du einen Parkplatz gefunden hast.

Danach geht es links die Friedhofgasse in Richtung WSW hoch.

Nach dem Friedhof biegst Du links ab.

Dann gehst Du den Friedhofsparkplatz entlang in Richtung SSO. Wenn Du genau hinschaust siehst Du schon den Asphaltweg, der sich den Berg hochschlängelt.

Nach dem Friedhof beginnt linkerhand die Straße bergauf.

Der Weg führt erst durch Weingärten, dann macht die Straße eine Rechtskurve und dann geht es noch ein Stückchen durch den Wald.

Oben angekommen kannst Du erst einmal den rechten, fast ebenen Weg nehmen und im Weingarten etwas weiter nach vor gehen, um die erste Aussicht zu genießen.

Dann gehst Du zurück und nimmst den linken, steileren und geschotterten Weg.

So, nachdem Du jetzt die letzten beiden Höhenmeter geschafft hast, geht es fast eben den Bergrücken entlang in Richtung Nordosten.

In Richtung Westen hast Du jetzt einen Blick auf die östlichen Ortsteile von Spitz und auf der gegenüberliegenden Seite der Donau siehst Du Hofarnsdorf.

Wenn Du Dich umdrehst siehst Du die westlichen Ortsteile von Spitz mit der Ruine Hinterhaus (mehr dazu in diesem Beitrag) und auf dem gegenüberliegenden Donauufer siehst Du Oberarnsdorf.

Bald kommst Du auch zum Gipfelkreuz, das auf 313 Meter Seehöhe steht. 

Der Legende nach war die von den Terrassen auf diesem Berg geerntete Menge Weintrauben einst gut für 1.000 Eimer (ca. 56.000 Liter) Wein. Nach meinen Schätzungen dürfte der Berg jedoch heute etwas ergiebiger sein.

Hier die Angaben zum Nachrechnen: 
1 österr. Schankeimer lt. Wikipedia = 56,589 Liter
Anbaufläche lt. Vinea Wachau: 13,14 ha
Hektarhöchstertragsmenge lt. Österreich WeinMarketing: 6.750 l/ha

Natürlich gibt es auch einige Rastmöglichkeiten, bei denen Du die tolle Aussicht genießen kannst.

Der Weg wird immer stärker bewachsen und dann siehst Du auch schon linkerhand die Wegweiser für den Abstieg.

Der Weg geht dann steil im Zick-Zack durch den Wald. Wenn Du nicht trittfest bist oder gar mit Fahrrad oder Kinderwagen hochgekommen bist, solltest Du diesen Weg natürlich nicht nehmen, sondern auf dem Weg, über den Du gekommen bist, nach Spitz zurückkehren.

Dann kommst Du wieder in die Weingärten.

Schließlich triffst Du auf einen breiteren Weg, in den Du dann rechts einbiegst.

Aber der Weg führt in einen privaten Garten, daher musst Du bereits nach ein paar Metern links abbiegen und einmal durch das Gras gehen.

Am Ende des Weingartens findest Du dann linkerhand einen bergab führenden Pfad, den Du jetzt nimmst.

Nach einer Rechtskehre führt der Weg steil zur Straße bergab.

Dann brauchst Du nur noch geradeaus zur Kirche gehen.

Quick Facts:

Weglänge: ca. 1,5 km
Dauer: ca. 00:45
Differenz zwischen höchstem und niedrigstem Punkt: ca. 70 m
Gesamter Auf-/Abstieg: ca. 70 m
Kinderwagentauglich: nur Hinweg
Für Nordic Walking geeignet: nein
GPS-Daten: Download
Öffentliche Verkehrsmittel:  Wachaubahn bis Bahnhof Spitz (nur Sommer), Bus Linie WL1 bis Spitz. Fahrpläne können auch von donau.com heruntergeladen oder kostenlos bestellt werden! 

Diese Wanderung habe ich auch auf bergfex veröffentlicht!