Eine von mehreren möglichen Routen zur Wetterkreuzkirche auf dem Schiffberg bei Krems-Hollenburg ist der etwas mehr als halbstündige Waldweg über den Schillersteig.

Falls Du mit dem Auto anreist parkst Du es am besten auf dem Parkplatz auf dem Platz „Am Pranger“.

Auf diesem Parkplatz findest Du auch eine große Wanderkarte. Der hier vorgestellte Weg ist der auf der Karte grün markiert. Achtung! Auf dem Weg gibt es (noch?) keine Markierungen!

Danach gehst Du links zur Oberen Hauptstraße hoch.

Du biegst dann rechts ab und gehst in Richtung Westen.

Nach ca. 250 Metern biegst Du links in die Waldgasse ab.

50 Mäter später biegst Du dann links auf den Schillersteig ab.

Der Schillersteig ist anfangs asphaltiert, dann ein Grasweg und schließlich ein Waldweg.

Teilweise blockieren umgestürzte Bäume den Weg, doch diesen kannst Du entweder ausweichen oder Du steigst einfach drüber.

Du kommst dann zu einer Lichtung.

Hier musst Du dann scharf rechts abbiegen.

Der Weg geht dann im Zick-zack bergauf.

Schließlich geht es wieder geradeaus weiter.

Etwas später kommst Du dann zu einer Weggabelung, wo Du den linken Weg nimmst.

Dann kommst Du zu einem Schranken.

Links von Dir siehst Du bereits die im 17. Jahrhundert errichtete Wetterkreuzkirche.

Hinter dem Schranken führt linkerhand ein steiler Weg bergauf – noch steiler als der Waldweg über den Du gekommen bist. 

Alternativ kannst Du aber auch geradeaus weitergehen und dann entlang der Kreuzwegstationen zur Kirche hochgehen.

Schließlich kommst Du zur Kirche, die hoch auf dem 367 m hohen Schiffberg steht. Der Platz ist ein uralter Kultplatz und bereits im 15. Jahrhundert wurde hier ein Kreuz errichtet, zu dem die Bevölkerung pilgerte, um für gutes Wetter zu beten.

Die Kirche wurde 1727 um ein Langhaus und einen Turm erweitert. Zwischen 1729 und 1782 gab es hier auch eine Einsiedlerklause.

Einer der Einsiedler, Lorenz Wagener, hat 1736 die Kreuzigungsgruppe im Inneren geschnitzt.

Die Kirche hat übrigens so einiges mitgemacht. 1826, 1913 und 1920 wurde sie durch Blitzschlag schwer beschädigt. Gegen Ende des 2. Weltkriegs verlief die Front direkt neben der Kirche, die durch 16 Granattreffer erneut beschädigt wurde. Der Wiederaufbau wurde erst 1995 abgeschlossen.

Hinter der Kirche befindet sich ein Rastplatz. In den 1980er-Jahren (vielleicht auch noch in den 1990er-Jahren) war es auch ein Aussichtspunkt, der eine beeindruckende Aussicht auf Krems bot. Mittlerweile ist durch den Baumbewuchs kaum noch etwas zu sehen.

Die Sgraffito-Bilder der Kreuzwegstationen stammen aus dem Jahr 1982.

Weitere Informationen finden Sie auf der Website kremskultur.at!

Quick Facts:

Weglänge: ca. 1,5 km
Dauer: ca. 00:40
Differenz zwischen höchstem und niedrigstem Punkt: ca. 140 m
Gesamter Auf-/Abstieg: ca. 140 m
Kinderwagentauglich: nein
Für Nordic Walking geeignet: nein
GPS-Daten: Download
Öffentliche Verkehrsmittel: Postbus bis Hollenburg – Ortsmitte; Fahrpläne auf SCOTTY

Diese Wanderung habe ich auch auf bergfex veröffentlicht!