Die fünfte Etappe des Weitwanderwegs Kremstal-Donau führt von Hollenburg über die St. Georgsbrücke, Theiß und Brunn in Felde zur Kirche in Gedersdorf.

Die vierte Etappe (siehe Bericht hier) hat Dich bis zum Parkplatz „Am Pranger“ im Kremser Stadtteil Hollenburg gebracht und von hier geht es jetzt weiter.

Zuerst gehst Du einmal bis zur Lärmschutzwand der B37a, die hier vierspurig verläuft, und biegst links ab.

Nach etwa 250 Metern kommst Du zu einer Unterführung und gehst durch diese durch.

Auf der anderen Seite angekommen gehst Du am Sportplatz vorbei bis zum Treppelweg und biegst rechts in diesen ein.

Jetzt geht es einmal fast drei Kilometer der Donau entlang.

Auf der gegenüberliegenden Seite der Donau siehst Du das Kraftwerk Theiß. Das runde rote Gebäude ist übrigens der mit 50.000 m² größte Fernwärmespeicher Europas und versorgt die Stadt Krems mit Fernwärme.

Langsam taucht dann auch die Donaubrücke Traismauer, auch St. Georgsbrücke genannt, auf. Auf dieser führt die S33 zur S5.

Die Brücke hat einen schön breiten Geh- und Radweg, den Du jetzt emporgehst.

Du überquerst jetzt die Donau.

Auf der Brücke überquerst Du die Grenze zwischen der Statutarstadt Krems und der zum Bezirk Tulln gehörenden Marktgemeinde Grafenwörth. Für insgesamt 375 Meter führt der ca. 100 Kilometer lange Weitwanderweg, der sonst nur durch die Statutarstadt Krems und den Bezirk Krems führt, nun durch den Bezirk Tulln.

Auf der nördlichen, linken Donauseite angekommen gehst Du wieder hinunter.

Der Kremsfluss verläuft hier parallel zur Donau in einem im Zuge der Errichtung des Donaukraftwerks Altenwörth künstlich angelegten Flussbett.

Jetzt gehst Du donauaufwärts rund 2,4 Kilometer den beiden Flüssen entlang.

Du gehst dadurch noch einmal am Kraftwerk Theiss vorbei.

An diesem Gebäude musst Du rechts vorbeigehen.

Nach einem kleinen Sporthafen biegst Du rechts in die Au ein.

Du durchquerst jetzt die Au.

Wenn Du auf der anderen Seite ankommst gehst Du zur Brücke.

Diese führt Dich über die Krems. Vielleicht ist es Dir noch nicht aufgefallen, aber das ist jetzt das erste Mal auf diesem Weitwanderweg, dass Du den Kremsfluss überquerst.

Du gehst jetzt vor bis nach Theiss und biegst in die erste Straße links ein.

Du passierst einen sehr schönen Spielplatz.

Kurz danach biegst Du rechts in die Augasse ab und gehst weiter in nördliche Richtung.

Bei der Pfarrkirche Theiß biegst Du rechts in die Untere Hauptstraße ein.

Du passierst das Gemeindeamt von Gedersdorf. Ja, Du hast richtig gelesen. Die Gemeinde trägt zwar den Namen „Gedersdorf“, das Gemeindeamt befindet sich aber in der Katastralgemeinde Theiß.

Nach dem Haus Untere Hauptstraße 48 biegst Du links in die L7073 ab.

Kurz nach dem Feuerwehrhaus zweigt rechts eine schmale Straße ab, auf der Du jetzt weitergehst.

Jetzt geht es rund einen Kilometer erst durch Obstplantagen, dann durch Felder.

Schließlich stehst Du vor dem Wirtschaftspark Krems-Gedersdorf und biegst in die Straße rechts ab.

Die Straße macht dann eine Rechtskurve, Du gehst hier aber geradeaus auf der etwas schmäleren Straße weiter.

Dann stößt Du auf eine Querstraße und biegst links in diese ein. 

Du unterquerst dann die S5.

In den drei Schottergruben darfst Du leider nicht baden.

Die L45, die zwischen den Schottergruben verläuft, überquerst Du.

Dann kommst Du nach Brunn im Felde, das so wie Theiß eine Katastralgemeinde von Gedersdorf ist.

Kurz nach dem Friedhof vereinigen sich die Hauptstraße und die L7073 und Du folgst dieser Straße weiter Richtung Norden.

Der Ortskern von Brunn wird durch den großen, bei meinen Aufnahmen leider entleerten, Löschteich geprägt.

Kurz darauf macht die Straße eine Linkskurve.

Einen halben Kilometer später kommst Du zum Bahnübergang. Hier fährt übrigens die Franz-Josefs-Bahn, die Krems mit Wien verbindet.

Kurz danach beginnt auch schon Gedersdorf.

Du gehst an einem weiteren Spielplatz vorbei und kommst dann zur B35, die linkerhand „Kremser Straße“ und rechterhand „Wiener Straße“ heißt. 

Du überquerst die B35 und stehst dann bei der Kirche St. Philippus und St. Jakobus der Jüngere. Hier ist auch das Ziel der 5. Etappe.

FAZIT: Diese Etappe ist sehr lange und man hätte sie meiner Meinung nach auch auf zwei Etappen aufteilen können. Die insgesamt rund 5,5 Kilometer entlang der Donau sind besonders zäh, da sie kaum Abwechslung bieten. Von Hollenburg bis zur Au und dann vom Ortsende Theiß bis Brunn in Felde ist man über insgesamt fast 9 Kilometer die ganze Zeit der Sonne ausgesetzt. Gastronomiebetriebe gibt es entlang der Strecke fast keine und öffentliche Toiletten auch keine.
So ist die Etappe zwar technisch anspruchslos, aber dennoch fordernd.

Quick Facts:

Weglänge: ca. 13,0 km
Dauer: ca. 03:00
Differenz zwischen höchstem und niedrigstem Punkt: 9 m
Gesamter Auf-/Abstieg: 15 m / 12 m
Kinderwagentauglich: ja
Für Nordic Walking geeignet: ja
GPS-Daten: von bergfex.at abrufbar
Offizielle Beschreibung: donau.com