Der “Kraftweg” in Maria Laach am Jauerling bringt nicht nur einen Stempel im Naturparke-Wanderpass, sondern ist auch eine gute Möglichkeit, um bei einer entspannten und entspannenden Wanderung Kraft zu tanken!

Bereits seit Ende des 14. Jahrhunderts besteht die Wallfahrtskirche in Maria Laach am Jauerling im Westen des Bezirkes Krems, ca. 8 km nördlich der Donau am Rande des fast 1.000 Meter hohen Jauerlings. Etwas jünger ist der etwas mehr als 1 km lange Kraftweg entlang religiöser und mystischer Plätze.

Ausgangspunkt ist der Brunnen in der Ortsmitte. Gleich daneben gibt es einen kleinen Holzpavillon, der über den Wanderweg informiert.

Tipp: Nehmen Dir im Holzpavillon einen Prospekt mit der Wegbeschreibung mit oder drucke ihn Dir vorab zu Hause den Prospekt aus (Download hier) oder folge der Wanderung mit der bergfex-App, denn unterwegs gibt es leider keine Wegweiser!

Die erste Station ist der Baum, der zum Abladen negativer Energien und zum Stressabbau dient. Jetzt hast Du bereits das langweiligste Stück des Weges hinter Dich gebracht, denn von nun an triffst Du etwa alle fünf Minuten auf eine weitere Station.

Das „Steinerne Tor“ erinnert an die keltischen Wurzeln der Region. Über dieses Tor betrittst Du jetzt den Wald (bitte nicht den breiten Weg entlang des Waldes weitergehen!)

Die Kapelle liegt auf einer geomantischen Linie zwischen der Wallfahrtskirche und dem Stift Melk und stellt gleichzeitig den Gipfel des kleinen Hügels dar. Die daneben liegende Kaiserlinde ist die letzte von insgesamt drei Linden, die einst zur Erinnerung an einen Besuch des späteren Kaisers Franz Joseph gepflanzt wurden.

Der Sternzeichenplatz stellt die 12 Tierkreiszeichen vor. Die Steine sollen bestimmte Eigenschwingungen aufweisen, die auf die jeweiligen Sternzeichen hinweisen.

Das Yin-Yang, das asiatische Symbol des Gleichgewichts, muss man ja nicht mehr erklären, dafür muss man es im Herbst erst einmal von den Blättern befreien, um es sehen zu können.

Das Kraftbankerl lädt zum Loslassen, Entspannen und Aufladen ein. Oberhalb des Kraftbankerls befindet sich etwas versteckt ein Holzkreuz.

Kurz darauf folgt die Klangstation, ein Klangspiel mit hohlen Stämmen.

Der Terrassenweg führt über Steinterrassen, die vor über hundert Jahren errichtet wurden. Keine Angst: Wenn Dirdiese Terrassen zu abenteuerlich erscheinen kannst Du wenige Schritte weiter gehen und gelangst zu einer Wiese. Wenn Du dann linkerhand weitergehst gelangst Du genauso zur nächsten Station.

Die Pyramide ist dann die letzte Station im Wald und die vorletzte Station insgesamt.

Die allerletzte Station ist dann schließlich die bekannte und weithin sichtbare Wallfahrtskirche mit dem gotischen Flügelaltar.

Fast noch berühmter ist jedoch das Gnadenbild “Maria sechs Finger”. Zähl nach, die rechte Hand der Muttergottes hat auf diesem Bild tatsächlich sechs Finger!

Fazit: Insgesamt ein relativ leicht zu erwandernder Weg. Aufgrund der hohen Dichte an Stationen (maximal 10 Minuten zwischen den Stationen) ist der Weg kurzweilig und so besonders für Familien für Kinder zu empfehlen. Wenn Du nicht an Erdstrahlen, Wasseradern, Sternzeichen etc. glaubst ist es auch nicht schlimm – Kraft tanken wird bei dieser Wanderung jeder!

Quick Facts:

Weglänge: ca. 1,5 km
Dauer: ca. 01:30
Differenz zwischen höchstem und niedrigstem Punkt: ca. 30 m
Gesamter Auf-/Abstieg: ca. 30 m
Kinderwagentauglich: nein
Für Nordic Walking geeignet: ja
GPS-Daten: von bergfex.at abrufbar

Siehe auch Bericht auf waldviertel.news!