In der Marktgemeinde Grafenwörth ist es ja gemeinhin eher flach und bei den meisten Grafenwörth bewegt-Routen hat man nur so ca. 10 bis 20 Höhenmeter zu bewältigen. Im nördlichsten Teil der Gemeinde, der Katastralgemeinde Feuersbrunn, kann man jedoch durchaus auch 150 Höhenmeter schaffen und zwar, wenn man von dort aus über die Kellergasse auf den Hengstberg geht, dessen Gipfel allerdings in Gösing am Wagram und somit in der Marktgemeinde Fels am Wagram liegt. Den Weg von Gösing habe ich übrigens hier beschrieben.
Die Wanderung beginnst Du am besten bei der Weinpresse an der Kreuzung der B34 Kamptalstraße, die im Gebiet von Feuersbrunn „Weinstraße“ genannt wird, mit der Straße „Neufang“ und der Kellergasse.
Von dort aus gehst Du in der Kellergasse in Richtung Norden. Etwas verwirrend: Auch die Straße, die zur eigentlichen Kellergasse führt, trägt den Namen Kellergasse.
Du verlässt dann das Ortsgebiet und kannst auf dem Begleitweg links der Straße weitergehen.
Bei den abzweigenden Wegen befinden sich unter den Wegweisern auch alte Wetterregeln.
Nach ca. 1 Kilometer erreichst Du dann die eigentliche Kellergasse.
Die Landjugend Feuersbrunn hat in den letzten Jahren beim jährlichen Projektmarathon einige nette Rastplätze geschaffen, bei denen auch über den örtlichen Weinbau informiert wird.

Das Denkmal zu Ehren des Mittelalterlichen Dichters Konrad von Fußesbrunnen, der in den 1180er-Jahren das Werk „Die Kindheit Jesu“ in 3.000 mittelhochdeutschen Reimpaarversen verfasst hat, wurde ebenfalls bei einem Projektmarathon ausgestaltet.

Auch dieser Pavillon mit Informationstafeln über den Weinbau und einer Vitrin, in der eine vom Feuersbrunner Franz Zelenka im Jahr 1833 erfundenen und nach ihm benannten Zelenka-Rebschere ausgestellt ist, wurde 2020 von der Landjugend im Rahmen eines Projektmarathons errichtet. Auf der Facebook-Seite der Landjugend Feuersbrunn kann man übrigens die Errichtung nachverfolgen.

Kurz vor dem letzten Keller teilt sich dann die Straße. Du wählst hier den linken Weg.

Du kommst dann zu einer der neuesten Highlights von Feuersbrunn, der erst Ende August 2020 von der Landjugend Feuersbrunn errichteten Lössplatz, wo Du nicht nur entspannen, sondern auch mehr über den Löss erfahren kannst.

Kurz bevor Du am höchsten Punkt der Straße ankommst, biegst Du scharf links ab.

Du kommst dann zu einer kleinen Aussichtsplattform.

Dahinter befindet sich die <a href=“http://www.marterl.at/index.php?id=23&no_cache=1&oid=4993#.YFOSCa9KiM8″>Dreifaltigkeitssäule</a> sowie ein kleiner Rastplatz.

Danach folgst Du dem Wegverlauf rechts in den Wald hinein.

Bei der Abzweigung im Wald hältst Du Dich links.

Schließlich kommst Du wieder aus dem Wald heraus und stehst vor einem Feld. Irgendwo hier befindet sich die mit ca. 370 m Seehöhe höchste Stelle von Grafenwörth. Vor Dir liegt dann mitten im Feld die nicht näher gekennzeichnete höchste Stelle des Hengstbergs (371 m), die sich wie erwähnt auf Felser Gemeindegebiet befindet. Du biegst hier auf den rechts am Feld entlangführenden Weg ein.

Dieser führt erst noch an ein paar Bäumen vorbei.

Später dann auch an einem Weingarten.

Wenn es nicht so diesig ist, hast Du hier einen tollen Blick ins Tullnerfeld und bis in die Voralpen. 

Dann ist der Weg wieder von Bäumen gesäumt.

Vor einem Weingarten biegst Du dann rechts ab.

Dieser Grasweg endet dann an einer querenden Straße, in die Du links einbiegst.

Kurz darauf, beim Weelfel-Kreuz biegst Du dann scharf rechts ab.
Dieses Kreuz ist übrigens fast ident mit dem Schwedenkreuz, das Du bei der Wanderung von Gösing auf den Eisenhut kennenlernen kannst. Lediglich die Jahreszahl wurde bei der Restaurierung des Weelfel-Kreuzes anno 1957 irrtümlich auf 1696 geändert. Das Kreuz wurde also 40 Jahre „jünger gemacht“.
Die 1901 errichtete Seidlkapelle ist die nächste auffällige Wegmarke.
Bei der nächsten Weggabelung hältst Du Dich links.
Nach einem Hohlweg kommst Du erneut zu einer Weggabelung. Auch hier nimmst Du den linken Weg.
Beim Kreuz, zu dem ich leider keine Informationen finden konnte, gehst Du geradeaus weiter.
Der Weg geht dann in die Sonngasse, eine der vielen Seitenarme der Feuersbrunner Kellergasse, über.
Kurz nach einem Marterl biegst Du dann links in den Stiegelgraben ab.
Dieser endet dann an der Kellergasse, in die Du links einbiegst.
Noch etwa eine Viertelstunde…
bist Du dann wieder am Ausgangspunkt dieser Runde.

Quick Facts:

Weglänge: ca. 8,0 km
Dauer: ca. 02:00
Differenz zwischen höchstem und niedrigstem Punkt: ca. 155 m
Gesamter Auf-/Abstieg: ca. 155 m
Kinderwagentauglich: nein
Für Nordic Walking geeignet: ja
GPS-Daten: Downloadbergfex
Öffentliche Verkehrsmittel: Bushaltestelle Feuersbrunn – Bundesstraße oder Feuersbrunn – Neufang; Fahrplanauskunft auf SCOTTY

Diese Wanderung habe ich auch auf bergfex veröffentlicht!