Diese etwa anderthalbstündige Wanderung beginnst Du am besten am Rastplatz bzw. bei der Infotafel an der Kreuzung Hundsheimer Straße / Donauleithenweg in Hundsheim, einem kleinen Weinbauort, der zur Stadtgemeinde Mautern an der Donau gehört.

Von dort gehst Du auf dem Donauleithenweg in Richtung Süden.

Kurz nach dem Hackspiel-Kreuz, das an einen tödlichen Traktorunfall im Jahr 1979 erinnert,…
biegst Du rechts ab.
Der mehr oder weniger parallel zur Donau verlaufende Weg führt Dich an Weinkellern vorbei und durch Weingärten.
Zwischendurch hast Du auch einen schönen Ausblick über die Donau auf Loiben. Aber bei dieser Wanderung erwarten Dich natürlich noch schönere Aussichten.
Bei der Wegkreuzung gehst Du auf dem rechten Weg weiter.
Knapp bevor der Weg dann auf die B33 stößt biegst Du links ab und gehst auf dem weiß-blau-weiß markierten Weg durch den Wald.
Der im Zick-Zack verlaufende Weg ist stets gut markiert, Verlaufen ist fast ausgeschlossen.
Am Ende des Weges biegst Du dann rechts in den quer verlaufenden, etwas ebeneren Weg, ein und folgst erneut der weiß-blau-weißen Markierung.
Der Weg ist anfangs noch etwas breiter und führt sogar leicht bergab.
Dann wird er jedoch schmäler…
und auch steiler.
Nach einigen Kurven kommst Du zu einer Mauer, wo der Weg dann an einem quer verlaufenden Weg endet.
In diesen biegst Du jetzt rechts ein.
Dann musst Du gut aufpassen, denn nach nicht einmal fünfzig Metern musst Du auf den scharf links abzweigenden schmalen Weg abbiegen.
Dieser endet dann an einem felsigen Weg.
Rechts sind es dann nur noch wenige Meter bis zur Ferdinand-Warte.

Errichtet wurde diese 1890 vom Österreichischen Touristenklub, seit 1960 ist sie allerdings im Eigentum der Stadtgemeinde Mautern. Benannt ist sie übrigens nach Franz Ferdinand von Österreich-Este, der nach dem Selbstmord Kronprinz Rudolfs Thronfolger wurde und bekanntlich 1914 in Sarajevo ermordet wurde, was die Julikrise auslöste, die dann zum Ersten Weltkrieg geführt hat.

Wenn Du schwindelfrei bist und keine Höhenangst hast, kannst Du auch links von der Warte zu den Felsen hinuntergehen und die Aussicht von dort genießen.

Über den felsigen Weg gehst Du dann geradeaus zurück und kommst dann in den Wald.

Im Wald hältst Du Dich dann links.

Du gehst dann an einer Wiese vorbei und…

durchquerst ein Feld. Im Sommer können hier übrigens schon einmal meterhohe Maisstauden stehen.

Der Weg endet dann an einer Straße, in die Du links einbiegst.

Bei der nächsten Kreuzung gehst Du dann geradeaus weiter.

Dann bleibst Du auf der asphaltierten Straße.

Nach einer Rechtskurve…

musst Du dann scharf links abbiegen.

Bei der nächsten Gelegenheit biegst Du rechts ab.

Die Straße führt an einer Reihenhausanlage vorbei und macht eine kleine Schleife.

Dann endet sie an der L109 Maria Langegger Straße, in die Du links einbiegst.

Vor dem Terschkreuz macht die Straße eine Rechtskurve, Du gehst hier aber geradeaus weiter.

Nach einiger Zeit wird der Weg dann schmäler.

Dann siehst Du auch schon die Pflasterungen der Römerstraße. Die von den Römern angelegte Straße war übrigens bis zu Beginn des 20. Jahrhunderts die Hauptverbindung zwischen Mauternbach und Unterbergern.

In Mauternbach endet die Römerstraße dann bei einer Wegkapelle aus der 1. Hälfte des 18. Jahrhunderts an der L109, in die Du links einbiegst.
Der anfangs noch asphaltierte Weg wird dann zu einem schmalen Pfad und…
führt Dich zum Mauternbach hinunter, den Du überquerst.
Der Pfad geht dann in den befestigten Donauleithenweg über.

Quick Facts:

Weglänge: ca. 4,4 km
Dauer: ca. 01:30
Differenz zwischen höchstem und niedrigstem Punkt: ca. 185 m
Gesamter Auf-/Abstieg: ca. 185 m
Kinderwagentauglich: nein
Für Nordic Walking geeignet: nein
GPS-Daten: Downloadbergfex
Öffentliche Verkehrsmittel: Bushaltestelle Hundsheim bei Mautern – Ort; Fahrplanauskunft auf SCOTTY

Diese Wanderung habe ich auch auf bergfex veröffentlicht!

 

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