Die beiden Ortschaften Kollersdorf und Sachsendorf bilden zusammen die Katastralgemeinde Kollersdorf. Die beiden Orte bieten keine spektakuläre Geographie und haben gerade einmal drei denkmalgeschützte Objekte. Dafür haben sie aber einen überaus engagierten Dorferneuerungsverein, der viele Plätze liebevoll ausgestaltet hat. Die nicht einmal 300 Bürgerinnen und Bürgern sorgen auch bei ihren Wohnhäusern für schönen Blumenschmuck, sodass die Katastralgemeinde fast jedes Jahr von der Intitiative Blühendes Niederösterreich ausgezeichnet wird. Im Jahr 2021 wurde Kollersdorf zum schönsten Blumenort des Weinviertels in der Gruppe 1 gewählt – und darf sich somit Chancen ausrechnen, am 31. August 2021 mit als schönster Blumenort des Landes ausgezeichnet zu werden.
Diese Runde beginnst Du am besten bei der dem Heiligen Sebastian geweihten Kapelle von Kollersdorf, die an der L45 zwischen den Häusern Nr. 18 und 17 liegt.
Entlang der L45 gehst Du weiter in Richtung Osten.
Linkerhand siehst Du dann bald einmal den Freihof oder Erbhof, ein klassizistischer Bau aus dem Jahr 1797. Der Freihof ist das einzige denkmalgeschützte profane Gebäude in der Katastralgemeinde.
Kurz nach dem – natürlich auch ordentlich mit Blumen geschmückten – Ortsende…
siehst Du linkerhand das Weiße Kreuz, einen Tabernakelpfeiler, der bereits 1773 in der Josephinischen Karte eingezeichnet war.
Kurz danach biegst Du rechts ab.
Dieser Weg führt erst an einem Haus vorbei und dann durch die Felder.
Am Ende des Weges biegst Du rechts ab.
Dieser Weg führt Dich zur L2182, in die Du rechts einbiegst.
Kurz darauf biegst Du dann links auf den Feldweg ab.
Der Weg endet am Waldrand, wo Du dann links in den quer verlaufenden Weg einbiegst.
Am Ende des Waldes biegst Du dann rechts ab.
An der Kreuzung befindet sich unter dem Kastanienbaum das Woad-Kreuz. Das Kreuz wurde 2007 an Stelle eines älteren Kreuzes errichtet.
Du folgst jetzt der asphaltierten Straße, die erst am Waldrand entlang und dann durch den Wald führt.
Kaum aus dem Wald herausgekommen biegst Du dann links ab.
Der Weg führt erst an einem kleinen Tiergehege vorbei und dann am Waldrand entlang. Kurz vor Ende des Waldes biegst Du rechts in diesen ein.
Knapp vor Ende des Waldes teilt sich der Weg. Wenn Du den linken Weg nimmst, ersparst Du Dir vielleicht 20 Meter Gehweg.
Beide Wege enden nämlich an einer quer verlaufenden, asphaltierten Straße, die an der Rückseite von Pferdehöfen entlang führt und in die Du links einbiegst.
Die Straße macht dann eine Rechtskurve.
Schließlich endet sie in der 1230 erstmals erwähnten Ortschaft Sachsendorf an der L45, in die Du rechts einbiegst.
Auch in Sachsendorf triffst Du auf allerlei Blumenschmuck.
Rechterhand gehst Du dann an der 1842-43 errichteten und dem hl. Josef geweihten Ortskapelle vorbei.
Entlang der L45 wurden im Rahmen des Projektes „Zeitenblicke“ zehn Tafeln mit alten Fotos aus Sachsendorf und Kollersdorf aufgestellt. Die Gemeinde hat dafür im Jahr 2017 eine Auszeichnung der niederösterreichischen Dorf- & Stadterneuerung erhalten.

In diesem eher unscheinbaren Haus befindet sich das Studio der Musikwelle, dem jüngsten frei über UKW und DAB+ empfangbaren privaten Radiosender Niederösterreichs.

Beim Kriegerdenkmal hältst Du Dich links und gehst noch ein Stück der L45 entlang.
Nach wenigen Metern biegst Du dann links ab.
Beim Eder-Kreuz biegst Du dann rechts ab.
Du kommst dann zur L2183, in die Du rechts einbiegst.
Bevor Du zur L45 kommst siehst Du rechterhand einen kleinen Rastplatz mit einem Biotop. Hier werden auch die zahlreichen Auszeichnungen, die Kollersdorf bereits erhalten hat, präsentiert.
Dann überquerst Du die L45 und biegst links auf den Gehweg ab.
Linkerhand siehst Du dann die Pestsäule, rechterhand (leider von mir fotografisch nicht festgehalten), den 2012 ausgezeichneten neuen Dorfplatz "Treff ma uns in da Mittn".
Gleich darauf kommst Du wieder nach Kollersdorf. Auf der linken Straßenseite siehst Du das Pestkreuz aus dem Jahr 1679.
Bald darauf siehst Du dann ebenfalls an der linken Straßenseite das Kriegerdenkmal. Dieses ist baugleich mit dem in Sachsendorf und so wie in Sachsendorf sind auch in Kollersdorf neben den Namen der Toten und Vermissten auch ihre Fotos angebracht.
Neben dem Musikheim steht die 2009 von Fritz Gall geschaffene Skulptur „Musikus“.
Noch etwa hundert Meter und Du bist wieder am Ausgangspunkt dieser Runde.

Quick Facts:

Weglänge: ca. 4,4 km
Dauer: ca. 01:00
Differenz zwischen höchstem und niedrigstem Punkt: ca. 5 m
Gesamter Auf-/Abstieg: ca. 5 m
Kinderwagentauglich: nein
Für Nordic Walking geeignet: ja
GPS-Daten: Downloadbergfex
Öffentliche Verkehrsmittel: Bushaltestelle Kollersdorf am Wagram – Musikheim; Fahrplanauskunft auf SCOTTY

Diese Wanderung habe ich auch auf bergfex veröffentlicht!