Diese etwa zweistündige Route trägt im niederösterreichischen Wanderroutensystem die Nummer 84. Sie führt von Wagram ob der Traisen (Stadtgemeinde Traismauer) über das „Loamstückl“ zur Wetterkreuzkirche und über die Ruferhöhe wieder zurück.

Die Route beginnt bei der Kurve der L114 im Ortszentrum von Wagram ob der Traisen (nicht mit Wagram am Wagram zu verwechseln). Dort befindet sich auch die Bushaltestelle „Wagram ob der Traisen – Ortsmitte“.

Von dort gehst Du ein paar Meter auf dem Wetterkreuzweg in Richtung Westen. Bei der Weggabelung nimmst Du den rechten Weg.

Hier findest Du auch eine Wanderkarte sowie zahlreiche Wegweiser.

Du gehst an einigen Weinkellern vorbei und kommst dann zu einer weiteren Weggabelung. Auch dort nimmst Du den rechten Weg, außer…

das sogenannte „Loamstückl“ ist gesperrt, wie es mir bei meiner Begehung passiert ist. In so einem Fall gehst Du einfach zurück und nimmst den links abzweigenden Weg. 

Glücklicherweise habe ich ein paar ältere Fotos von diesem Hohlweg mit seinen beeindruckenden Lösswänden in meinem Fotoarchiv gefunden.

Der Weg führt dann wieder in die Weingärten.

Du passierst ein Denkmal, das an den Frontverlauf gegen Ende des 2. Weltkriegs erinnert.

Rechterhand hast Du einen schönen Blick in Richtung Donau. 

Bald darauf erreichst Du das „Fünf-Wege-Bankerl“ beim „Fünf-Wege-Platz“. Hier treffen insgesamt fünf Wege leicht versetzt aufeinander. Du musst hier links abbiegen.

Bei der nächsten Gelegenheit biegst Du rechts ab.

Du siehst dann auch schon in der Ferne den Höhepunkt dieser Runde, die Wetterkreuzkirche.

Nach etwa fünfhundert Metern zweigt dann rechts der Weg zur Wetterkreuzkirche ab. Du kannst hier aber auch noch einen kurzen Abstecher geradeaus machen.

Nach rund hundert Metern hast Du dann den Traisentalblick erreicht. Die Holzbank mag nicht besonders spektakulär sein,…

aber der Blick über das Traisental ist wunderschön.

Danach gehst Du wieder zurück und biegst dann unten links ab.

Über den nicht asphaltierten Weg zwischen Wald und Gebüsch…

kommst Du nach einer Rechtskurve…

wieder zu Weingärten, wo Du fast schnurgeradeaus gehst. Ab jetzt befindest Du Dich übrigens auf Kremser Gemeindegebiet.

Der Weg endet dann in der Kurve eines anderen Weges. Du gehst hier geradeaus weiter.

Dieser Weg endet dann an einer Schotterstraße, in die Du links einbiegst.

Die Straße macht dann eine Rechtskurve.

An den Kreuzwegstationen vorbei gehst Du weiter bergauf.

Die heutige Ausgestaltung der Stationen ist erst in den 1980er-Jahren erfolgt.

Schließlich kommst Du zur Kirche, die hoch auf dem 367 m hohen Schiffberg steht. Der Platz ist ein uralter Kultplatz und bereits im 15. Jahrhundert wurde hier ein Kreuz errichtet, zu dem die Bevölkerung pilgerte, um für gutes Wetter zu beten.

Die im 17. Jahrhundert errichtete Kirche wurde 1727 um ein Langhaus und einen Turm erweitert. Zwischen 1729 und 1782 gab es hier auch eine Einsiedlerklause.

Einer der Einsiedler, Lorenz Wagener, hat 1736 die Kreuzigungsgruppe im Inneren geschnitzt.

Die Kirche hat übrigens so einiges mitgemacht. 1826, 1913 und 1920 wurde sie durch Blitzschlag schwer beschädigt. Gegen Ende des 2. Weltkriegs verlief die Front direkt neben der Kirche, die durch 16 Granattreffer erneut beschädigt wurde. Der Wiederaufbau wurde erst 1995 abgeschlossen.

Von der Kirche aus konnte man bis vor ein paar Jahrzehnten noch schön ins Donautal blicken. Heute ist dies aufgrund der hohen Bäume nicht mehr möglich. Dieses Drohnenfoto lässt den früheren Ausblick erahnen.

Nach dem Besuch der Kirche gehst Du den Kreuzwegstationen entlang wieder hinunter.

Du bleibst dann einfach auf dem Schotterweg.

Du kommst dann wieder zu der Stelle, wo Du vom Weg durch die Weingärten gekommen bist. Hier kannst Du einen schönen Blick ins Traisental genießen und folgst dann weiter dem Verlauf des Schotterwegs, der hier eine Linkskurve macht.

Nach einer Rechtskurve führt der Weg dann wieder ein Stück bergauf. Vor der nächsten Rechtskurve siehst Du dann…

die „verlassene Muttergottes“. Hier kannst Du schön in Richtung Theiß blicken.

Es folgt dann eine Linkskurve mit Blick in Richtung Tullnerfeld und Traisental.

In der nächsten Linkskurve biegst Du dann auf den rechts abzweigenden Weg ab.

An der Abzweigung steht ein Bildstock mit der Darstellung der Hl. Dreifaltigkeit.

Der nun folgende Weg verläuft an der Grenze der Stadtgemeinden Krems an der Donau und Traismauer, ist aber natürlich alles andere als „urban“.

Bei der nächsten Weggabelung nimmst Du den linken Weg und verlässt nun endgültig das Gebiet der Stadt Krems.

Der Weg endet an einem quer verlaufenden Weg, in den Du rechts einbiegst.

Der Weg vereinigt sich dann mit einem von scharf links heraufkommenden Weg.

Nach ein paar Metern Aufstieg bist Du dann wieder beim Fünf-Wege-Bankerl, wo Du nun links in Richtung Loamstückl abbiegst.

Bei der Weggabelung hältst Du Dich rechts.

Kurz nach dem Frontdenkmal…

biegst Du dann vor dem Beginnt des Loamstückls links ab.

Dann folgst Du dem Weg durch die Riede Bergen zur sogenannten „Ruferhöhe“.

Nach einer Rechtskurve kommst Du dann in einen Hohlweg.

Dieser endet dann nach einer Linkskurve und führt direkt in bebautes Gebiet.

Schließlich endet er an der L114 Wachaustraße, in die Du nun rechts einbiegst.

Nach nicht einmal fünfzig Metern…

bist Du wieder beim Ausgangspunkt dieser Wanderung.

Quick Facts:

Weglänge: ca. 7,7 km
Dauer: ca. 01:45
Differenz zwischen höchstem und niedrigstem Punkt: ca. 165 m
Gesamter Auf-/Abstieg: ca. 245 m
Kinderwagentauglich: nein
Für Nordic Walking geeignet: ja
GPS-Daten: Download
Öffentliche Verkehrsmittel: Bushaltestelle Wagram ob der Traisen – Ortsmitte; Fahrplanauskunft auf SCOTTY
Offizielle Informationen: www.traismauer.at