↔ 9,5 km | ↑ 160 m | ↓ 160 m | ↕ 146 m | ●●●○○ | 02:30

Diese etwas mehr als anderthalbstündige Rundwanderung, die früher die Nummer 5 trug, beginnt bei der Postfiliale Langenlois im Norden des Holzplatzes. Die Wanderroute wurde später vom hier beschriebenen “Wein- und Wasserweg” abgelöst. Da ein früherer Forstweg, über den der Wanderweg Nr. 5 damals verlaufen ist, heute nahezu komplett zugewachsen ist, musste ich die Wegführung etwas ändern.


Linkerhand blickst Du zum Kornplatz mit dem Ursin-Haus und der Dreifaltigkeitssäule.

Danach gehst Du in der Michael-Zwickl-Zeile weiter in Richtung Osten. Nach der Abzweigung der Auböck-Allee kommst Du zum Kaiser Josef-Platz. Dieser ist durchaus sehenswert, da Du aber noch über 8 Kilometer vor Dir hast, rate ich Dir, das auf den Rückweg zu verschieben.


Du überquerst nun den Loisbach. Auf der Brücke befindet sich eine Nepomuk-Statue aus der Zeit um 1950. In ganz Langenlois gibt es übrigens stolze 11 Statuen des “Brückenheiligen”.
Auf der anderen Seite der Brücke biegst Du dann rechts auf die Hochedlingergasse ab.




gehst Du geradeaus auf der Hochedlingergasse weiter und kommst bald zur WISO Langenlois, einer Schule für Sozialberufe.

Die Hochedlingergasse endet an der Haindorfer Straße, in die Du links einbiegst.

An der Kreuzung befindet sich die klassizistische Ortskapelle von Haindorf, die um 1800 errichtet wurde.

Bei der nächsten Kreuzung biegst Du rechts in die Austraße ein.

Im Gegensatz zur Wein- und Wasserrunde gehst Du weiter bis zur B34 und überquerst diese – ein nicht ganz ungefährliches Unterfangen.

Vor der Pasching-Mühle befindet sich eine weitere Nepomuk-Statue. Diese ist aus der 2. Hälfte des 18. Jahrhunderts.

Danach überquerst Du den Mühlkamp. Sollte die Brücke wie bei meiner Begehung im Mai 2025 noch gesperrt sein, musst Du zurückgehen und entweder die Wegführung der Wein- und Wasserrunde wählen, oder der B34 entlang über den Kreisverkehr bis knapp vor der Avanti-Tankstelle gehen und vor dieser links abbiegen.

Wenn die Brücke begehbar ist, biegst Du nach ihr links ab.

Danach gehst Du einige Zeit den Mühlbach entlang.

Bei der Wehr, an der das Wasser vom Kamp in den Mühlbach abgeleitet wird, biegst Du links ab.

Nachdem Du den Mühlkamp überquert hast, gehst Du geradeaus den Kamp entlang weiter. Links von Dir befindet sich die 17.500 m² große Freizeitanlage am Kamp mit Bade- und Beachvolleballplätzen, Kinderbecken, Buffet und vielem anderen mehr.

Der Weg endet an einer quer verlaufenden Schotterstraße, in die Du rechts einbiegst. Von jetzt an entspricht die Wegführung wieder jener der Wein- und Wasserrunde. Wenn Du den Wanderweg im Sommer gehst, würde ich auf jeden Fall die Wegführung der Wein- und Wasserrunde bevorzugen, um die Badenden nicht zu stören.

Wenn Du über den Kamp blickst erkennst Du bereits den nicht nur geographischen Höhepunkt dieser Wanderung, die Kamptalwarte auf dem Heiligenstein.

Der Weg macht dann vor einem Gebäude zur Wasserversorgung eine leichte Linkskurve.

Noch in der Kurve biegst Du rechts ab und überquerst auf der kleinen Brücke den Fahnbach.

Zwischen Weingärten und Obstbäumen…

kommst Du in die zur Stadtgemeinde Langenlois gehörende Ortschaft Zöbing, wo Du gleich einmal eine außergewöhnliche Sonnenuhr siehst. Diese wurde 2017 von der Landjugend Zöbing im Zuge des Projektmarathons der NÖ Landjugend innerhalb von nur 45 Stunden errichtet.
Gleich nach der Sonnenuhr endet Dein Weg am Friedhofsweg, in den Du rechts einbiegst.

Dieser endet wiederum an der Heiligensteinstraße, in die Du rechts einbiegst.

Auf der gegenüberliegenden Straßenseite siehst Du den Gedenkbrunnen, der 2005 zur 900-Jahr-Feier von Zöbing errichtet wurde.

Auf der Johannes-Nepomuk-Brücke überquerst Du dann den Kamp. Die Statue wurde 1722 von der Zöbinger Bürgerschaft gestiftet.

Auf der anderen Seite des Kamps biegst Du links ab und gehst auf der Heiligensteinerstraße weiter.

An der Mauer des Gasthauses Gutmann befindet sich eine Darstellung der Hl. Familie.

Nachdem Du einige Zeit bergauf gegangen bist, biegst Du nach dem Haus Nr. 56 rechts auf die Straße “Am Heiligenstein” ab.

An dieser befindet sich ein Wanderparkplatz.

Bei der Weggabelung gehst Du dann auf der linken Straße weiter.

Diese führt nach den letzten Weinkellern in den Wald und macht dort eine Rechtskurve.

An der ersten Abzweigung gehst Du noch vorbei.

Bei der nächsten Kreuzung musst Du dann rechts abbiegen.

Nach der ursprünglichen Wegführung müsstest Du eigentlich geradeaus noch ca. 300-400 Meter weitergehen und dann rechts auf einen Forstweg abbiegen. Dieser war aber bei meiner Begehung im Mai 2025 nur noch auf den ersten hundert Metern halbwegs begehbar und danach komplett verwachsen.

Also musst Du wie bei der Wein- und Wasserrunde bei der Kreuzung rechts abbiegen und an einem weiteren Parkplatz vorbeigehen.

Nach ungefähr 140 Metern biegst Du auf den links abzweigenden, etwas steileren und vor allem schmäleren Fußweg ab.

Der Weg wird nach kurzem, steilen Anstieg mit der Zeit flacher und Du kommst zu einer T-Kreuzung, bei der Du rechts abbiegst.

So kommst Du zum Platz bei der Kamptalwarte.

Nun hast Du den Höhepunkt dieser Wanderung erricht:
Die 21 Meter hohe Kamptalwarte, die 1897 von der Sektion Langenlois des Österreichischen Touristenklubs (ÖTK) errichtet wurde.
Wenn die Fahne auf der Warte gehisst ist, ist sie geöffnet und Du kannst sie gegen eine kleine Eintrittsgebühr besichtigen. Bitte nimm ausreichend Kleingeld mit, denn der ÖTK steckt wirklich viel Arbeit, Geld und sonstige Mühen in die Erhaltung der Warte!
Ansonsten kansnt Du Dir vorab den Schlüssel bei regionalen Gastronomiebetrieben ausborgen. Weitere Infos findest Du auf der Website des ÖTK Langenlois!

Der Aufstieg zahlt sich auf jeden Fall aus, denn der Ausblick ist wunderbar. Von der Warte aus kannst Du in alle vier Viertel Niederösterreichs blicken:

In Richtung Südosten kannst Du über die Weiten des Tullnerfelds in Richtung Weinviertel (eher östlich) und Industrieviertel (eher südlich) sehen. Bei guter Sicht erkennst Du auch die Gipfel der Wiener Alpen, wie zum Beispiel den Schneeberg.

In Richtung Südwesten siehst Du die Weinbaustadt Langenlois und dahinter blickst Du ins Mostviertel, wo Du wahrscheinlich den Ötscher erkennen kannst.

In Richtung Nordwesten blickst Du über die Langenloiser Katastralgemeinde Zöbing hinaus weit ins Waldviertel.

Von der Warte aus gehst Du dann in Richtung Südwesten weiter und biegst nach ca. 130 Metern rechts ab.

Der Weg führt Dich dann an dem in den 1990er-Jahren vom Weinbauverein Zöbing errichteten Fassdaubenkreuz vorbei.

Der steile und an Geröll nicht unbedingt arme Weg endet dann an einem breiteren Weingartenweg, in den Du links abbiegst.

Freue Dich nicht zu früh über den vergleichsweise angenehmen Weg, denn noch vor der Bank musst Du auf den rechts abzweigenden Grasweg abbiegen.

Dieser Weg ist weiter unten ebenfalls voller Geröll und endet an einem Weingartenweg. In diesen biegst Du nun rechts ein.

Nach wenigen Metern biegst Du dann scharf links ab.

Schließlich endet dieser Weg an der L7008, in die Du links einbiegst.

Nach etwa hundertfünfzig Metern biegst Du rechts auf den Grasweg ab.

Dieser macht vor einem Weingarten eine Rechtskurve.

Am Ende des Weingartens biegst Du links ab. Von jetzt an geht es dann den Kamp entlang.

Vor der Brücke biegst Du links ab, gehst zur B34 hinauf und biegst rechts in diese ein.

Wenn die Brücke über den Mühlbach begehbar ist, musst Du nach der Avanti-Tankstelle rechts abbiegen. Ansonsten gehst Du der B34 entlang weiter und biegst beim Kreisverkehr rechts ab.

Wenn die Brücke frei ist überquerst Du wie erwähnt auf dieser den Mühlbach.

Der Weg zurück verläuft dann auf den Dir bekannten Wegen. An der Pasching-Mühle vorbei gehst Du in der Austraße…

bis zur B34 vor und überquerst diese.

Vor dem Haindorfer Hof biegst Du links auf die Haindorfer Straße ab,…

vor der Haindorfer Kapelle dann rechts auf die Hochedlingergasse.

Diese führt unter der Kamptalbahn durch,…

danach an Spielplatz, Fußballplatz und BMX-Bahn entlang.

Kurz nach dem Kreuz…

biegst Du links ab und überquerst den Loisbach.

Danach biegst Du rechts ab und gehst an Grenzstein und Kaiser-Josef-Park vorbei weiter in Richtung Westen.

Bei der Kreuzung gehst Du auf der Michael-Zwickl-Zeile geradeaus weiter.


Quick Facts:
Weglänge: ca. 9,5 km
Dauer: ca. 02:30
Differenz zwischen höchstem und niedrigstem Punkt: ca. 146 m
Gesamter Auf-/Abstieg: ca. 160 m
Kinderwagentauglich: nein
Für Nordic Walking geeignet: ja
GPS-Daten: Download
Öffentliche Verkehrsmittel: Bushaltestelle Langenlois – Volksschule; Fahrplanauskunft auf SCOTTY




































