↔ 10,2 km | ↑ 139 m | ↓ 139 m | ↕ 77 m | ●●●○○ | 02:45

Der etablierte, fast dreistündige Rundwanderweg rund um die Großweikersdorfer Katastralgemeinde Ruppersthal ist seit 2022 auch eine “tut gut”-Route.
Bei meiner Begehung Mitte August 2022 war der Weg noch mit den traditionellen blau-gelben und rot-weiß-roten Schildern ausgeschildert, wobei leider einige Schilder verdreht waren. Die “tut gut”-Beschilderung fehlte noch.
Der Ausgangspunkt der ca. 10,2 km langen Route ist unter den Kirchenstiegen auf dem Ignaz-Pleyel-Platz, direkt an der L27, die in diesem Bereich “Hauptstraße” heißt und entlang derer es meistens ausreichend Parkplätze gibt. Auch die Bushaltestelle “Ruppersthal – Ortsmitte” befindet sich hier.
Nachdem Du die Kirchenstiegen hochgegangen bist, siehst Du links die dem Hl. Ägidius geweihte spätgotische Pfarrkirche, rechterhand das Pleyel-Museum. Der Komponist Ignaz Josef Pleyel (eigentlich “Pleyl”, später “Ignace” bzw. “Ignazio Pleijel”) wurde 1757 in Ruppersthal geboren, studierte später im damaligen Pressburg (heute Bratislava), sowie in Eisenstadt und Italien, lebte später in Straßburg, London und schließlich in Paris, wo er 1831 starb. Im Ruppersthaler Pleyel Kulturzentrum werden jedes Jahr ca. 40 Konzerte mit Werken des Komponisten aufgeführt.
Nach dem Museum biegst Du dann links ab…
und gehst zu den Weinkellern vor, vor denen Du dann rechts abbiegst.
Dann gehst Du den Kirchenhohlweg hinauf.
Am Ende des Hohlwegs findest Du rechts Weinkeller und links eine alte Baumpresse.
Der Weg endet dann an der L2166, die hier Baumgartner Straße heißt, und in die Du rechts einbiegst.
Nach einer Kurve siehst Du linkerhand ein hölzernes Kreuz.
Etwa 70 Meter dahinter befindet sich die Lourdeskapelle, zu der Du einen kurzen Abstecher machen kannst.
Nach einem eventuellen Abstecher zur Lourdeskapelle gehst Du auf der Baumgartner Straße weiter und verlässt auf dieser den Ort.
Diese macht dann eine Linkskurve. Hier musst Du dann geradeaus auf dem Güterweg Ried weitergehen.
Rechterhand hast Du einen schönen Blick auf den Ort.
Linkerhand siehst Du eine 2008 errichtete Statue, die den Patron des Ortes, den Hl. Ägidius, darstellt.
Der Weg führt dann wieder leicht bergab.
Am Weg steht ein steinernes Kreuz. Laut einer aufmerksamen Leserin erinnert das Kreuz an einen Traktorunfall vor ca. 65 Jahren, bei dem eine junge Frau aus Ruppersthal ihr Leben verlor. Herzlichen Dank für diese Information!
Nach einer langgezogenen Rechtskurve…
führt der Weg schnurgerade…
zur L27, die in diesem Bereich Kogelstraße heißt, hinunter. In diese biegst Du dann rechts ein.
So kommst Du dann wieder ins Ortsgebiet.
Du folgst vorerst der Kogelstraße, die im Ort eine Rechtskurve macht.
Gegenüber der Bushaltestelle Ruppersthal – Kogelstraße…
befindet sich ein Bildstock aus dem Jahr 1764.
Nach der Bushaltestelle biegst Du links ab und danach biegst Du sofort wieder rechts auf den Feldweg ab.
Dieser verläuft zuerst parallel zur L27 und macht dann vor einer Pferdekoppel eine Linkskurve.
Der Feldweg endet dann an einem quer verlaufenden Weg, in den Du rechts einbiegst.
So kommst Du zur L2015, die hier Schloss-Straße hießt und in die Du rechts einbiegst.
Rechterhand siehst Du dann die Lorettokapelle.
Beim Bildstock…
biegst Du dann links ab.
Nach einem kleinen Stück Hohlweg…
kommst Du dann zu einem spätbarocken Grabstein und gehst rechts an diesem auf dem asphaltierten Straße weiter.
Du folgst nun diesem Weg…
und biegst dann vor einem Weingarten links ab.
Nun gehst Du zwischen Feld und Weingarten weiter.
Bei der ersten Wegkreuzung gehst Du geradeaus weiter.
Der geschotterte Weg macht dann etwas später eine Rechtskurve. Du gehst hier aber geradeaus entlang des Weingartens weiter.
Am Ende des Weingartens gehst Du dann geradeaus weiter,…
bis der Weg schließlich an einem quer verlaufenden Weg endet, in den Du rechts einbiegst.
Der Weg endet dann an der L27, die Du überquerst. Auf der anderen Straßenseite gehst Du geradeaus weiter.
Diesem Weg folgst Du nun. Auf eine Wegkreuzung, bei der Du geradeaus gehst, folgt eine Rechtskurve.
Etwa 50-100 Meter links des Weges befindet sich ein weiterer Bildstock, zu dem mir leider keine Informationen vorliegen.
Nach ein paar Weingärten…
kommst Du dann in leicht bewaldetes Gebiet.
Bei einer Lichtung, an der ein Hochstand steht, biegst Du rechts ab…
und gehst nun auf dem vergleichsweise schmalen Weg tiefer in den Wald hinein.
Der Weg führt steil hinauf und gehört zu den anspruchsvollsten Stellen dieser Wanderung.
Kurz nachdem Du den Wald verlassen hast, kommst Du zu einer Bank.
Hier gehst Du nun geradeaus auf der Schotterstraße weiter.
Bei der nächsten Kreuzung biegst Du links ab.
Dann gehst Du geradeaus weiter…
bist Du zur L1221 kommst, in die Du rechts einbiegst. An der Kreuzung befindet sich ein Kruzifix.
Kurz darauf biegst Du nach ein paar Bäumen und Büschen links auf den Grasweg ab.
Dieser führt gemütlich leicht bergab und dann wieder bergauf.
Bei der nächsten Wegkreuzung gehst Du dann geradeaus weiter.
Auch dieser geschotterte Feldweg führt erst bergab und dann wieder bergauf.
Vor dem Wald macht er eine Linkskurve.
Auf diese folgt wenig später eine Rechtskurve.
Gleich danach…
biegst Du scharf rechts in den Wald ab.
Dort vereinigt sich der Weg mit einem von links kommenden Weg.
Bei der nächsten Wegkreuzung folgst Du weiter dem Weg, der gleich danach eine Rechtskurve macht.
Du durchquerst dann das Naturdenkmal Halbtrockenrasen Ruppersthal. Die früher “Hiatawiese” genannte, ca. 7.000 m² große Fläche beheimatet 85 verschiedene Pflanzenarten von denen 22 als gefährdet eingestuft sind.
Der Weg führt rechts um einen Baum herum und dann…
zwischen Gebüsch und Halbtrockenrasen weiter.
Danach gehst Du geradeaus auf dem Trampelpfad durch den Wald weiter.
Der schmale, etwas verwachsene, aber stets gut erkennbare Weg führt relativ steil bergab.
Schließlich endet er an einem breiteren, quer verlaufenden Weg, in den Du links einbiegst.
Auch dieser Weg endet an einem quer verlaufenden Weg und auch jetzt musst Du wieder links abbiegen.
In einer Rechtskurve musst Du dann erneut links abbiegen.
Dieser auf vielen Karten nicht vollständig eingezeichnete Weg führt in einer Rechtskurve…
zu einem Grill- und Spielplatz, an dem Du nun vorbeigehst.
Am westlichen Ende des Grillplatzes befindet sich ein vom Fremdenverkehrsverein gestifteter Bildstock mit einer in einen Baumstamm geschnitzten Grotte, die eine ebenfalls geschnitzte Marienstatue beherbergt.
Kurz darauf kommst Du zu einem quer verlaufenden Weg, in den Du links einbiegst.
Dieser führt Dich wieder ins bewohnte Gebiet und geht in die asphaltierte Straße “Am Fliegenberg” über.
Nach einer Linkskurve…
und einer Rechtskurve…
kommst Du wieder zur L2166 Baumgartner Straße, die Du überquerst.
Auf der anderen Straßenseite gehst Du dann über den schmalen Pfad zu den Weinkellern hinauf und biegst vor diesen rechts ab.
Über den Dir bereits bekannten Kirchenhohlweg…
kommst Du wieder zur Pfarrkirche und gehst links an der Friedhofsmauer entlang,…
am Ignaz-Pleyel-Museum vorbei und die Kirchenstiege hinunter…
zum Ignaz-Pleyel-Platz, dem Ausgangspunkt dieser Wanderung.

Quick Facts:

Weglänge: ca. 10,2 km
Dauer: ca. 02:45
Differenz zwischen höchstem und niedrigstem Punkt: ca. 77 m
Gesamter Auf-/Abstieg: ca. 139 m
Kinderwagentauglich: nein
Für Nordic Walking geeignet: ja
GPS-Daten: Download
Öffentliche Verkehrsmittel: Bushaltestelle Ruppersthal – Ortsmitte; Fahrplanauskunft auf SCOTTY
Offizielle Informationen: www.grossweikersdorf.gv.atwanderwege.noetutgut.at (dort NÖ Mitte > Grossweikersdorf > Route 3)