↔ 8,4 km | ↑ 226 m | ↓ 226 m | ↕ 184 m | ●●●○○ | 02:15

Diese etwas mehr als zweistündige, bei meiner Begehung im Sommer 2024 sehr gut ausgeschilderte Rundwanderung, beginnt beim Dorfgemeinschaftshaus an der Bergwerkstraße (L81), in dem auch die Freiwillige Feuerwehr Mühldorf untergebracht ist. Von dort aus gehst Du zur B217, die hier “Markt” heißt vor…
und biegst nach dem Mühlrad links in diese ein.

Auf der von Dir aus rechten Straßenseite siehst Du zwei Bildstöcke, in einem befindet sich eine Darstellung des Hl. Florian, im anderen eine des Hl. Nepomuk.

Schon nach dem ersten Haus biegst Du rechts auf die L7129 ab und querst den Doppelbach.

Gleich danach biegst Du links ab und…

gehst am Doppelbach bzw. weiter nördlich dann am Ötzbach entlang durch Unterranna.

Du gehst am Erlebnisbad vorbei und auch am Spielplatz.

Der Weg macht beim Spielplatz eine Linkskurve.

Rechts von Dir siehst Du eine Dreifaltigkeitssäule. Bald darauf kommst Du ins “stille Tal”.

Vor der Einmündung des Rannabachs in den Ötzbach macht der Weg eine Rechtskurve. Du gehst nun ein Stück bergauf, biegst dann links ab und überquerst den Rannabach. Dann biegst Du links ab…

 

und gehst über die Wiese zur Nepomuk-Kapelle.

Rechts von der Kapelle gehst Du nun den Kreuzweg auf den Kalvarienberg hinauf.

Nach wenigen Metern hast Du dann dieses kleine Gebäude erreicht. In diesem erfährst Du mehr über den Kreuzweg, der 1675-1680 von den Paulinern des Klosters Unterranna errichtet wurde. Nach der Auflösung des Klosters 1782 verfiel der Kreuzweg. Erst 1985-1993 wurde er wiederhergestellt.

Nun folgt eine Station nach der anderen. Die modernen Bilder wurden vom Weinviertler Künstler Prof. Hermann Bauch (1929-2006) geschaffen.
Der anfangs ziemlich steile Weg wird dann wieder flacher. Du kommst dann zu einem quer verlaufenden Weg.
Über diesen kannst Du einen Abstecher zur Grablegungskapelle machen. Wenn Du den Kreuzweg “richtig” gehen willst, ist das natürlich das Ende des Kreuzwegs. Bei dieser Wanderung ist es aber wandertechnisch besser, jetzt schon einen Abstecher dorthin zu machen.
Dann gehst Du an den Kreuzwegstationen entlang weiter bergauf.
Etwas später folgt eine Rechtskurve.
Nach der drittletzten der insgesamt übrigens (ohne die Kapellen) nur neun Stationen zweigt links ein Weg ab, über den Du dann weitergehen wirst. Die heute als “Normalfall” angesehenen 14 Stationen wurden übrigens erst in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts üblich.
Am Ende des Weges biegst Du rechts ab.
Vor dem Waldrand machst der Weg dann eine Linkskurve.
Später führt der Weg in den Wald.
Dort führt er in einer Rechtskurve nicht über, sondern durch den Rannabach. Für Fußgänger steht hier aber eine kleine Brücke zur Verfügung.
Nach einem kurzen Anstieg kommst Du zu einer Straße, in die Du rechts einbiegst.
Der Weg vereinigt sich mit einem von rechts kommenden Weg…
und führt dich nach Oberranna.
Hinter dem (nicht zugänglichen Tor) verbirgt sich die Burg Oberranna, deren Usprünge vor dem Jahr 1070 liegen, wurde bis 2017 als Hotel mit zwölf Gästezimmern benutzt. Erst im August wurde sie von der Familie Colloredo-Mansfeld erworben, die sie privat nutzen wird und in den letzten Jahren renovieren ließ.
Danach biegst Du auf den links abzweigenden Weg ab.
Nach einer Rechtskurve…
Rechterhand hast Du einen schönen Blick auf Mühldorf und die Pfarrkirche St. Margaretha.
Nach einer Linkskurve kommst Du wieder in den Wald.
Zuvor kannst Du aber noch einmal in Richtung Burg Oberranna zurückblicken.
Auf eine Rechtskurve…
folgt nach ein paar hundert Metern eine Linkskurve. Hier musst Du aber auf den geradeaus abzweigenden Weg abbiegen.

Dieser führt fast zweieinhalb Kilometer durch den Wald und endet an der L7127, in die Du rechts einbiegst. Der Weg verläuft hier übrigens für rund 200 Meter auf dem Gemeindegebiet von Kottes-Purk (Bezirk Zwettl).

An der östlichen Straßenseite befindet sich ein etwas verwachsenes gusseisernes Kreuz.

Beim nun folgenden Abstieg gehst Du an einem Bildstock vorbei.

Kurz darauf biegst Du auf einen schräg links abzweigenden Grasweg ab.
Dieser führt Dich in den Wald.

Dort verläuft er anfangs parallel zum Bengelbach,…

dann musst Du den Bach auf einem schmalen Steg queren.

In der kurz darauf folgenden Linkskurve…

musst Du auf den geradeaus abzweigenden, weiß-blau-weiß markierten Weg abbiegen.

Dieser war wie Du sehen kannst bei meiner Begehung im Sommer 2024 sehr stark verwachsen.

Du kommst dann zu einer Weggabelung an einer Lichtung, hier musst Du den linken Weg nehmen.

Dieser Weg ist dann etwas angenehmer zu gehen…

und endete an einem Grasweg, in die Du links einbiegen musst.

Dieser endet wiederum an einer (bei meiner Begehung sehr gatschigen) Forststraße, in die Du rechts einbiegen musst.

Kurz darauf erreichst Du wieder den Bengelbach und durch- oder überquerst diesen.

Endlich aus dem Wald heraußen gehst Du an vielen Obstbäumen vorbei…

in Richtung Pfarrkirche. Der Weg macht vor der mittelalterlichen Friedhofsmauer eine Rechtskurve.

Am Ende des Weges biegst Du links in die L7217 ein. 

Jetzt kannst Duc noch einmal zur Burg Oberranna zurückblicken.

Nach wenigen Schritten verlässt Du die L7127 wieder, biegst links ab und gehst an der westlichen Friedhofsmauer entlang bergab.

So kommst Du nach Niederranna, wo Du erst einmal an der Kreuzung geradeaus weitergehst.

Vor dem Kindergarten biegst Du rechts ab…

und gehst die Schulstiege hinunter.

Diese endet am Weingraben, in den Du links einbiegst.

Der Weingraben endet schließlich an der B217, in die Du rechts einbiegst.

Das Denkmal auf der anderen Straßenseite zeigt Friedrich Wilhelm Raiffeisen. 1886 wurde in Mühldorf die erste Raiffeisenbank Österreichs gegründet, heute ist diese eine Bankstelle der Raiffeisenbank Krems.
Auf dem Weg durch den Ort gehst Du am Bäckereimuseum vorbei. Der Vater der Besitzerin Sissy Stumvoll war der letzte hier tätige Bäckermeister. Brot wird hier nur noch zu besonderen Anlässen gebacken, das liebevoll geführte Museum, das “Brodcafé” und der Museums-Shop sind aber auf jeden Fall einen kleinen Abstecher wert.
Vor dem Gasthof Weißes Rössl macht der Weg eine Rechtskurve.
Gleich danach kommst Du zum Mühlrad, vor dem Du links auf die Bergwerkstraße abbiegst…
um wieder zum Dorfgemeinschaftshaus zu kommen.

Quick Facts:

Weglänge: ca. 8,5 km
Dauer: ca. 02:15
Differenz zwischen höchstem und niedrigstem Punkt: ca. 184 m
Gesamter Auf-/Abstieg: ca. 226 m
Kinderwagentauglich: nein
Für Nordic Walking geeignet: nein
GPS-Daten: Download
Öffentliche Verkehrsmittel: Bushaltestelle Mühldorf – Ortsmitte; Fahrplanauskunft auf SCOTTY
Offizielle Informationen: niederoesterreich.at