Diese anderthalbstündige Wanderung beginnt beim Pranger auf dem Marktplatz.
Von dort aus gehst Du dem Gschinzbach entlang in Richtung Norden.
Dann überquerst Du den Bach über die zweite Brücke.
Du gehst dann noch ein Stückchen nach links.
Dann biegst Du nach rechts in die Sauerbrunngasse ab und gehst diese in Richtung Westen.
Bei der Kreuzung beim Kindergarten gehst Du geradeaus weiter.
Linkerhand siehst Du dann das Wagnsonner-Kreuz, das der Straßer Weinhauer und Fassschnitzer Anton Wagnsonner 1938 aus Dankbarkeit für einen glücklich überstandenen Sturz vom Dachboden errichtet hat.
Bei der Weggabelung hältst Du Dich dann rechts.
Gleich danach biegst Du rechts in die Haselkellergasse ab.
Kurz nach den letzten Weingärten…
biegst Du links ab und gehst ein Stück bergauf.
Am Ende dieses Wegs biegst Du dann rechts ab.
Der Weg macht dann eine Linkskurve.
Nach rund dreihundert Metern folgt dann eine Rechtskurve.
Kurz darauf erreichst Du dann den Wagnsonnerbildstock. Hier biegst Du dann links ab.
Der 1908 errichtete Bildstock erinnert an ein geistliches und ein weltliches Jubiläum. In der nördlichen Nische befindet sich ein Reliefbild mit der Muttergottes und dem Jesuskind.
Danach geht es einige Zeit schnurgerade in Richtung NNW.
Dann macht der Weg eine Rechtskurve.
Schließlich erreichst Du die L43. Bevor Du diese überquerst…
betrachtest Du rechterhand das Rote Kreuz. Das erst in der 2. Hälfte des 20. Jahrhunderts errichtete und 1988 mit einem rundbogigen Dach versehene Kreuz zählt zu den jüngeren Kleindenkmälern in Straß.
Schon beim Überqueren der Straße siehst Du das nächste Kreuz.
Dabei handelt es sich um das sogenannte Kaiser-Marterl. Dieses erinnert nicht etwa an einen Herrscher, sondern an den am Ostersonntag 2007 hier in der Nähe im Alter von nur 27 Jahren verunglückten und kurz darauf im Krankenhaus verstorbenen Motorradfahrer Alfred Kaiser.
Kurz darauf biegst Du dann links ab.
Bei der nächsten Kreuzung machst Du dann einen kurzen Abstecher nach links.
Nach etwa 150 Metern…
stehst Du dann vor der 1753 vom Marktrichter Leopold Springer errichteten Statue des Hl. Donatus.
Danach gehst Du wieder zurück.
Bei der Kreuzung biegst Du dann links ab.
Du kommst dann zur Placher-Kellergasse und biegst links in diese ein.
Bei der nächsten Kreuzung gehst Du geradeaus weiter.
Nach einiger Zeit siehst Du dann rechterhand vor dem Weingarten ein weiteres Marterl.
Dieses Marterl ist ein sogenannter Tabernakelpfeiler und wird Huber- oder Pestkreuz genannt und wurde wohl so um das Jahr 1700 errichtet.
Nur wenige Meter weiter steht dann linkerhand das Schwertkreuz. Der Lichtpfeiler wurde in der 2. Hälfte des 15. Jahrhunderts errichtet und erinnert an den Mord an Paul Rasman im August 1489. Das Kreuz stand ursprünglich 350 m nordöstlich, stürzte dort 1917 in den Hohlweg und verblieb dort bis es dann 1979 restauriert und an der heutigen Stelle aufgestellt wurde. Das Schwertkreuz gilt als ältester steinerner Bildstock Niederösterreichs.
Bald darauf erreichst Du dann die L43, in die Du rechts einbiegst.
Bevor Du dann links zum Pranger abbiegst kannst Du Dir rechterhand noch das Kriegerdenkmal ansehen. Anstelle des Adlers befand sich übrigens früher ein Totenkopf, der jedoch nach Protesten der Bevölkerung abmontiert wurde.
Zum Abschluss solltest Du Dir noch die Pfarrkirche von Straß ansehen. Besonders sehenswert ist die 1666/1667 an die Kirche angebaute Loretokapelle, die sozusagen eine gemalte Kopie des Heiligen Hauses in der Basilika in Loreto bei Ancona ist.

Quick Facts:

Weglänge: ca. 6,1 km
Dauer: ca. 01:45
Differenz zwischen höchstem und niedrigstem Punkt: ca. 30 m
Gesamter Auf-/Abstieg: ca. 70 m
Kinderwagentauglich: ja
Für Nordic Walking geeignet: ja
GPS-Daten: Download
Öffentliche Verkehrsmittel: Bushaltestelle Straß im Straßertale – Marktplatz; Fahrplanauskunft auf SCOTTY