Die Ferdinand-Warte (bzw. ursprünglich „Erzherzog-Fran-Ferdinand-Warte“, jedoch sicherlich nicht „Ferdinandswarte“!) liegt auf einem Felsen in 370 Meter Höhe im Gemeindegebiet von Bergern im Dunkelsteinerwald. Errichtet wurde sie 1890 vom Österreichischen Touristenklub, seit 1960 ist sie allerdings im Eigentum der Stadtgemeinde Mautern. Benannt ist sie übrigens nach Franz Ferdinand von Österreich-Este, der nach dem Selbstmord Kronprinz Rudolfs Thronfolger wurde und bekanntlich 1914 in Sarajevo ermordet wurde, was die Julikrise auslöste, die dann zum Ersten Weltkrieg geführt hat.

Beschäftigen wir uns aber lieber mit einem schöneren Thema und das ist der Ausblick, der nämlich wirklich grandios ist. Der Blick schweift von der Warte aus von Rossatz über Dürnstein, Loiben, Stein und Krems bis nach Mautern.

Wege zur Ferdinand-Warte gibt es mehrere, am einfachsten und kürzesten ist der von Unterbergern aus.

Ein guter Ausgangspunkt dafür ist der Parkplatz unter der Kirche in der Maria Langegger Straße. Hier findest Du auch eine große Wanderkarte sowie gleich daneben die Bushaltestelle „Unterbergern – Ortszentrum“. Du kannst also auch gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln anreisen.

Nach der Bushaltestelle biegst Du scharf rechts ab und gehst die Straße zur Kirche hinauf. Vom Parkplatz aus gehen aber auch Stufen zur Kirche hinauf. 

Am 2004/05 von Erich Pummer geschaffenen Friedensmahnmal, das das alte Kriegerdenkmal ersetzt, dabei aber wichtige Teile integriert hat, geht es weiter bergauf in Richtung Nordwesten.

Die Straße macht dann einen Knick, Du gehst aber hier auf jeden Fall weiter in Richtung Südwesten.

Etwas später teilt sich dann die Straße. Du gehst hier dann auf der linken Straße weiter.

Kurz darauf macht die Straße eine Linkskurve.

Etwas weiter oben folgt dann erneut eine Linkskurve, Du gehst hier aber geradeaus weiter.

Die Straße macht dann ebenfalls eine Linkskurve, der Du auch folgst, und danach verläuft sie mehr oder weniger gerade. Du kommst dann zu einer Abzweigung, bei der mehrere Informationstafeln stehen. Hier gehst Du dann auf dem rechts abzweigenden Weg weiter.

Etwa 125 Meter nach der Abzweigung zweigt rechterhand ein ganz schmaler Pfad durch ein Feld ab. Auf diesem kannst Du jetzt weitergehen.

Am anderen Ende des Feldes biegst Du rechts in Richtung Wald ab.

Der Weg führt Dich dann in den Wald.

Dort triffst Du dann auf einen breiteren, querenden Weg und biegst rechts in diesen ein.

Bald erreichst Du dann einen Rastplatz, von dem aus Du schon einen ganz schönen Ausblick in westliche Richtung hast.

Notwendig wird eine Rast jedoch noch nicht sein, außerdem sind es jetzt nicht einmal mehr hundert Meter Abstieg in Richtung Norden.

Dann bist Du auch schon auf der Warte und kannst die Aussicht genießen.

Danach geht es wieder zurück.

Du kannst jetzt auch einfach dem breiteren Weg folgen.

Dieser bringt Dich zu einer Straße, in die Du links einbiegst.

Bei der nächsten Kreuzung hältst Du Dich wieder links.

Nach 220 Metern bist Du dann wieder bei der Stelle, bei der Du beim Hinweg auf den Pfad durch das Feld abgebogen bist, nach weiteren 120 Metern bist Du wieder bei den Schautafeln. Hier hältst Du Dich dann wieder links.

Der Rest des Weges entspricht dann dem Hinweg und schon bald bist Du wieder bei der Kirche.

Quick Facts:

Weglänge: ca. 2,3 km
Dauer: ca. 01:00
Differenz zwischen höchstem und niedrigstem Punkt: ca. 70 m
Gesamter Auf-/Abstieg: ca. 70 m
Kinderwagentauglich: nein
Für Nordic Walking geeignet: ja
GPS-Daten: Downloadbergfex
Öffentliche Verkehrsmittel: Bushaltestelle Unterbergern – Ortsmitte; Fahrplanabfrage über SCOTTY

Diese Wanderung habe ich auch auf bergfex veröffentlicht!