Als leidenschaftlicher Wanderer bin ich nicht nur in den „Hauptregionen“ von Weinbergwandern – den Weinbaugebieten rund um Krems an der Donau – unterwegs, sondern auch manchmal in anderen Regionen Österreichs, Deutschlands und darüber hinaus. Unter dem Titel „(W)anderswo“ präsentiere ich Dir interessante Wanderungen aus anderen Gegenden, wie eben diese rund zweistündige Familienwanderung über den Hauser Kaibling in der Region Schladming-Dachstein in der Steiermark.

Für diese Wanderung fährst Du mit der Schladminger Tauern-Seilbahn von der Talstation, die sich anders als der Name vielleicht vermuten lassen würde, in Haus im Ennstal befindet auf den Berg.
Beim Berggasthof Scharfetter bekommen Wandernadel-Erwerber*innen gleich einmal 5 Punkte für die Schladminger Wandernadel und 10 Punkte für die Wandernadel Haus-Aich-Gossenberg, bei der Krummholzhütte gleich daneben gibt es ebenso 5 Punkte für die Schladminger und 10 für die Hauser Wandernadel.
Wenn Du brav eingestempelt hast, geht es gleich weiter in Richtung Sender Hauser Kaibling.
Du passierst die Bergstationen der “Quattralpina” und der Senderbahn.
Auch einige Spiel- bzw. Fitnessgeräte findest Du hier.
Kurz darauf teilt sich dann der Weg und Du musst hier den steileren und schmäleren Weg nehmen.
Der Weg führt Dich durch die Schafweiden und ist beidseitig durch Elektrozäune gesichert.
Fast tausend Schafe grasen im Sommer auf dem Hauser Kaibling.
Linkerhand hast Du einen schönen Blick ins Ennstal.
Nach etwas mehr als einer halben Stunde hast Du dann den Gipfel des Hauser Kaibling auf 2015 m Seehöhe erreicht.

Für die Hauser Wandernadel gibt es bei dieser Stempelstelle weitere 20 Punkte.

Wenn Du Dich jetzt umdrehst und in Richtung Norden blickst hast Du eine wunderbare Aussicht auf das Dachsteinmassiv.

Du hast jetzt zwar den höchsten Punkt der Wanderung erreicht, aber der schwierigste Teil steht Dir jetzt noch bevor, nämlich der Abstieg zum Rossfeldsattel.

Für diesen gehst Du jetzt einfach geradeaus weiter. Du merkst gleich, dass der Weg hier etwas schmäler ist.
Teilweise ist er auch sehr steil und felsig und an manchen Stellen musst Du auch Deine Hände einsetzen, um sicher hinunterzukommen. (Anmerkung: Da ich nicht alleine unterwegs war, konnte ich an solchen Stellen nicht fotografieren.)
Schließlich – nicht ganz 45 Minuten nach dem Gipfel – kommst Du dann zum Rossfeldsattel. Bei der Bank biegst Du auf den rechts wegführenden Weg ab.
Es geht jetzt noch einmal kurz durch bewaldetes Gebiet.
Danach stößt Du auf einen Schotterweg, den Kaiblingalmweg, in den Du rechts einbiegst.
Dann – ca. 15 Minuten nachdem Du am Rossfeldsattel abgebogen bist – erreichst Du das Naturfreunde-Schutzhaus Kaiblingalm. Hier erwarten Dich eine schöne Aussicht auf das Dachsteinmassiv und Mahlzeiten zu der besonderen Lage entsprechend fairen Preisen, außerdem 10 Punkte für die Schladminger und 15 Punkte für die Hauser Wandernadel. (Infos zur Stempelstelle)
Nach der Stärkung gehst Du auf dem Schotterweg weiter in Richtung Norden.
Der Weg, den Du nun gehst, ist für ein Stück auch jener, an dem der Kinder-Erlebnisweg Hauser Kaibling entlangführt.
Kurz nach “Willis Berghoamat” gehst Du jedoch nicht geradeaus weiter, sondern biegst links auf den leicht bergab führenden Weg ab.
Du passierst dann die Talstation der nur im Winter betriebenen Gipfelbahn.
Kurz darauf bist Du wieder bei den Häusern, die sich rund um die Bergstation der Schladminger Tauernbahn gruppieren.

Kleiner Tipp für alle Wandernadel-Sammlerinnen: Mit dieser Wanderung hast Du bereits 55 Punkte für die Silberne Wandernadel Haus-Aich-Gössenberg erreicht. Für den Besuch des Dekanatsmuseums und des Wintersportmuseums im Zentrum von Haus, die Du beide bei einem halbstündigen Ortsspaziergang erreichen kannst, erhältst Du jeweils weitere 10 Punkte und hast somit schon die für die Silberne Wandernadel notwendigen 75 Punkte!

Quick Facts:

Weglänge: ca. 4,7 km
Dauer: ca. 02:00
Differenz zwischen höchstem und niedrigstem Punkt: ca. 210 m
Gesamter Auf-/Abstieg: ca. 210 m
Kinderwagentauglich: nein
Für Nordic Walking geeignet: nein
GPS-Daten: Downloadbergfex

Diese Wanderung habe ich auch auf bergfex veröffentlicht!