↔ 9,3 km | ↑ 313 m | ↓ 313 m | ↕ 258 m | ●●○○○ | 02:45

Der zweite von insgesamt 12 (mit Varianten 14) Stadtwanderwegen in der österreichischen Bundeshauptstadt führt auf den höchsten Berg der Stadt, den Hermannskogel. Ausgangspunkt ist die Straßenbahnhaltestelle Sievering beim Haus Sieveringer Straße 164 in Obersievering.

Hier findest Du auch eine Informationstafel mit der Beschreibung des Weges und den wichtigsten Verhaltensregeln.

Der ganze Weg war bei unserer Begehung im März 2023 durchgehend mit hölzernen Wegweisern ausgeschildert.

Von der Bushaltestelle gehst Du erst ein Stück die Sieveringer Straße hinauf und biegst dann vor dem Haus “Zur Schönen Agnes” links auf die Agnesgasse ab.
An der höchsten Stelle des Weges befindet sich das Reisserkreuz aus dem Jahr 1697. Hier biegst Du nun rechts auf die Straße “Salmannsdorfer Höhe” ab.
Von der Straße aus hast Du einen schönen Blick über die Weingärten der Riede Reissern auf Neustift am Walde. Die bis 1891 eigenständige Gemeinde ist heute ein Stadtteil Wiens im 19. Wiener Gemeindebezirk Döbling. Die Straße verläuft übrigens genau an der Grenze zwischen den Katastralgemeinden Neustift am Walde und Obersievering.
Am linken Wegesrand siehst Du etwas später das Kreuz am Hasleck. Früher wurde es auch als “Windhaberkreuz” bezeichnet, möglicherweise wurde es Ende des 19. Jahrhunderts zum Gedenken an den früh verstorbenen Weinhauer Rupert Windhaber errichtet.
Der Weg führt Dich in den Wald.
Dort bleibst Du immer auf dem weiß-rot-weiß markierten Hauptweg.
Der Weg wird weiter oben etwas flacher. Es zweigt dann schräg rechts ein Weg ab. Dieser würde zu der mit 418 m höchsten Stelle des Neubergs führen. Einen SummitLynx-Eintrag kannst Du auch von hier aus machen, somit kannst Du geradeaus weitergehen. Soweit mir bekannt ist, ist der Gipfel auch nicht näher gekennzeichnet.
Kurz darauf erreichst Du das Häuserl am Stoan, ein beliebtes Ausflugsrestaurant mit…
wunderbarer Aussicht auf Salmannsdorf. Auch dieser ehemals eigenständige Ort wurde 1891 Teil von Döbling.
Hinter dem Gasthaus teilt sich der Weg. Du gehst hier auf dem linken Weg weiter.
In einem Gehege leben verschiedene Tiere wie Ziegen und Schafe.
Nach der Zierleitenbrücke, auf der die Höhenstraße den Weg quert…
biegst Du rechts ab.
Der Weg verläuft parallel zur Höhenstraße durch den Wald.
Am Ende des Weges biegst Du rechts in den quer verlaufenden Weg ein.
An den 1891 gesetzten Grenzsteinen erkennst Du, dass der Weg genau an der Grenze zwischen Wien und Klosterneuburg (Bezirk Tulln, Niederösterreich) verläuft.
Schließlich kommst Du aus dem Wald zur…
L122, die hier “Sieveringer Straße” heißt. Nachdem Du diese überquert hast, gehst Du links am Grüass Di a Gott Wirt vorbei weiter.
Dann geht es auf dem links vom Parkplatz abzweigenden Hermannskogelweg weiter.
Der asphaltierte Weg macht weiter oben eine Rechtskurve. Hier musst Du nun geradeaus auf dem Waldweg, dem sogenannten Grenzweg, weitergehen.
Du bleibst nun vorläufig immer auf dem wieder genau an der Stadtgrenze verlaufenden Weg.
Bei der Weggabelung gehst Du rechts auf dem bergauf führenden Grenzweg weiter.
Bei der nächsten Kreuzung gehst Du wieder geradeaus weiter.
Kurz darauf gehst Du an der links vom Weg liegenden Herzerlwiese vorbei.
Von der Goldwiese aus hast Du dann einen guten Blick auf die Habsburgwarte, die auf dem kleinen Gipfelplateau des Hermannskogels steht.
Am oberen Ende der Goldwiese musst Du dann links abbiegen.
Aber wenn Du schon einmal hier bist, kannst Du auch einen schnellen Abstecher zur Habsburgwarte und zum Gipfel machen. Für diesen Abstecher wirst Du (ohne Besteigen der Warte) ca. 15 Minuten benötigen, dabei wirst Du rund 500 m und 21 Höhenmeter zurücklegen. Die Warte wurde 1888 errichtet und ist an Wochenenden in den wärmeren Monaten geöffnet. Zu den Öffnungszeiten habe ich im Internet leider keine verbindliche Quelle gefunden.
Der eigentliche, nicht näher gekennzeichnete Gipfel befindet sich ungefähr 75 Meter hinter der Warte. Einen SummitLynx-Eintrag kannst Du natürlich auch von der Warte aus machen.
Nach dem “Gipfelsieg” gehst Du wieder hinunter und biegst rechts ab.
Der Weg führt nun bergab und…
an der Kogelwiese vorbei.
Kurze danach kommst Du zum Gasthaus zum Agnesbrünnl.
Auch hier leben einige Tiere.
Der Weg endet am Hermannskogelweg.
Bei der Tafel kannst Du Dir jetzt den Stempel für den Stadtwanderwege-Wanderpass holen.
Über den Trampelpfad kommst Du zu einem breiteren Weg, in den Du links einbiegst.
Dieser endet kurz danach am Grenzweg, in den Du rechts einbiegst.
Nicht einmal hundert Meter sind es dann bis zur nächsten Wegkreuzung, bei der Du rechts abbiegst.
Dieser Weg endet bei der Kreuzeiche am Fuße des Cobenzl, der auch Latisberg genannt wird. Hier musst Du rechts abbiegen.
Der rechte der beiden rechts abzweigenden Wege führt an der Grenze der Kernzone Latisberg des Biosphärenparks Wienerwald entlang. Der linke Weg würde in die Kernzone führen und sollte nicht betreten werden.
Nach dem Abstieg kommst Du zu einem Lagerplatz, an dem Schotter für die Höhenstraße gelagert wird. Hier gehst Du geradeaus weiter.
Bei der ersten Gelegenheit biegst Du links ab.
Der Weg führt erst hinter der Kleingartenanlage Cobenzl vorbei und…
später parallel zur Höhenstraße.
Nachdem Du am Schranken vorbeigegangen bist, biegst Du rechts ab…
und überquerst die Höhenstraße. Gleich danach biegst Du erneut rechts ab und…

überquerst die hier abzweigende Himmelstraße. Danach gehst Du auf dem parallel zur Straße verlaufenden Fußweg weiter.

Vor dem Parkplatz des Restaurants “Häuserl am Himmel” hältst Du Dich rechts.
Dann überquerst Du die Straße, gehst ein paar Stufen hinauf und biegst links in den parallel zur Himmelstraße verlaufenden Fußweg ein.
Gleich nach dem Ortsschild biegst Du rechts auf den Gspöttgraben ab.
Nachdem Du am Schranken vorbeigegangen bist, siehst Du links den Garten am Himmel und rechts die Schule am Himmel, beides Einrichtungen der Caritas der Erzdiözese Wien.
Nach dem letzten Gebäude bzw. vor der Brücke über den Bach biegst Du links ab.
Den Bach entlang gehst Du nun hinunter nach Obersievering.
Eine kleiner, 1972 errichteter Steg führt…
zu einer denkmalgeschützten, aber dennoch einsturzgefährdeten Höhle.
Doch nun zurück zum Weg durch den Gspöttgraben, der weiter unten ebenfalls den Bach quert.

In einer Linkskurve zweigt rechts ein Forstweg ab, der zum Sieveringer Steinbruch führt. Dieses “Wiener Wegerl”, das die Nummer 10 trägt, habe ich hier beschrieben.

Wir bleiben jedoch jetzt auf dem asphaltierten Weg, der gleich nach der Linkskurve eine Rechtskurve macht.

Bei der nächsten Weggabelung nimmst Du den rechten, bergab führenden Weg.

Dieser endet an der Sieveringer Straße, in die Du links einbiegst. Auf der anderen Seite der Straße fließt übrigens (teilweise unterirdisch) der Arbes- oder Erbsenbach.
Die Sieveringer Straße ist teilweise so eng, dass Autos sie nur in eine Richtung befahren können. Ein spezielles System hält den Gegenverkehr inzwischen an.
Bei der “Schönen Agnes” hältst Du Dich links und…
bist dann nach wenigen Schritten wieder am Ausgangspunkt dieses Stadtwanderwegs.

Quick Facts:

Weglänge: ca. 9,3 km (+ 0,5 km für Abstecher zum Gipfel)
Dauer: ca. 02:45 (+ 00:15)
Differenz zwischen höchstem und niedrigstem Punkt: ca. 258 m (+ 22 m)
Gesamter Auf-/Abstieg: ca. 313 m (+22 m)
Kinderwagentauglich: nein
Für Nordic Walking geeignet: ja
GPS-Daten: Download
Öffentliche Verkehrsmittel: Bushaltestelle Sievering; Fahrplanauskunft auf SCOTTY
Offizielle Informationen: wien.gv.at