↔ 4,0 km | ↑ 25 m | ↓ 25 m | ↕ 21 m | ●●○○○ | 01:00

Im Jahr 1930 fand der Heimatforscher Josef Höbarth in Eggendorf am Walde, einer Katastralgemeinde der Stadtgemeinde Maissau eine ca. 25 cm hohe Frauenstatue aus der Lengyel-Kultur (4.900-4.300 v. Chr.). Dieser rund einstündige, beschilderte Rundwanderweg führt über den Fundort.
Der Ausgangspunkt der Runde befindet sich beim Hauptplatz an der B35.
Auf einer großen Karte sind alle offiziellen Wanderwege in der Stadtgemeinde Maissau dargestellt.
Zuerst gehst Du einmal auf der B35 in Richtung Südwesten, also in Richtung Krems.
Die Straße macht dann eine leichte Linkskurve.
Vor der Kapelle biegst Du links ab.
Nach dem letzten Haus und dem letzten Weinkeller…
folgt eine leichte Linkskurve.
Danach gehst Du geradeaus weiter.
Rechterhand erblickst Du hinter den Feldern die Kirche des “Wanderdorfs” Zemling (Marktgemeinde Hohenwarth-Mühlbach am Manhartsberg.
Nach einer leichten Rechtskurve geht es…
einige Zeit lang schnurgerade in Richtung Osten.
Nach einer Linkskurve…
ist der Weg nicht mehr asphaltiert. In Richtung Norden gehst Du nun…
bis zum Gscheinzbach (der manchmal auch als “Gschinzbach” oder “Straßer Bach” bezeichnet wird). Vor dem Bach, der bei meiner Begehung im Juli 2023 so stark verwachsen war, dass er nur zu hören, aber nicht zu sehen war, macht der Weg eine Rechtskurve. Ab jetzt gehst Du übrigens auf dem Gemeindegebiet von Hohenwarth-Mühlbach am Manhartsberg.
Der Weg endet dann an einem asphaltierten Weg, in den Du links einbiegst.
Gleich darauf überquerst Du den Gscheinzbach.
Danach gehst Du schnurgerade auf dem dann nicht mehr asphaltierten Feldweg in Richtung Norden, bis Du…
zur L1228 kommst, in die Du links einbiegst. Du gehst nun übrigens ein Stück lang an der Grenze der Gemeinden Hohenwarth-Mühlbach am Manhartsberg und Ravelsbach.
In der leichten Rechtskurve kommst Du dann wieder in das Gemeindegebiet von Maissau.
Kurz danach muss irgendwo die Fundstelle der Venus sein. Ob sie hier auf dem kahlen Feld ist? Ich weiß es leider nicht und vor Ort war leider kein Schild, kein Denkmal oder Ähnliches zu finden.
Die L1228 endet schließlich nach einer leichten Rechtskurve an der L48, in die Du links einbiegst.
Kurz darauf kommst Du an einer 1767 errichteten Wegkapelle vorbei.
Danach ist es nicht mehr weit bis ins Ortsgebiet von Eggendorf.
Gleich nach dem Ortsbeginn siehst Du linkerhand eine Säule mit Sandstein-Pieta aus dem Jahr 1810.
Die L48 endet schließlich im Ortsgebiet an der B35, in die Du links einbiegst.
Dann sind es nur noch wenige Minuten bis zum Hauptplatz.
Ich empfehle Dir, die Wanderung jetzt nicht zu beenden, sondern rechts auf dem Hauptplatz, an der Nepomuk-Statue aus dem Jahr 1735 vorbei…
bis zur lebensgroßen Replik der Venus zu gehen. Auf einer kleinen Informationstafel erfährst Du dann auch mehr über die jungsteinzeitliche Tonfigur. Von der B35 bis zur Replik sind es übrigens ungefähr 100 Meter.

Quick Facts:

Weglänge: ca. 4,0 km
Dauer: ca. 01:00
Differenz zwischen höchstem und niedrigstem Punkt: ca. 21 m
Gesamter Auf-/Abstieg: ca. 25 m
Kinderwagentauglich: ja
Für Nordic Walking geeignet: ja
GPS-Daten: Download
Öffentliche Verkehrsmittel: Bushaltestelle Eggendorf am Walde – Ort; Fahrplanauskunft auf SCOTTY