↔ 2,1 km | ↑ 40 m | ↓ 40 m | ↕ 21 m | ●○○○○ | 00:30

Diese zum 950-Jahr-Jubiläum im Jahr 2005 geschaffene Freiluftausstellung führt zu den Sehenswürdigkeiten des Ortes und stellt seine Geschichte vor.

Obwohl bereits fast 20 Jahre alt, waren bei meiner Begehung im Mai 2024 noch alle Informationsstelen vorhanden und in sehr gutem Zustand.

Ausgangspunkt ist das südliche Ende des Hauptplatzes. Vor dem modernen Brunnen und dem Kriegerdenkmal befindet sich die erste Station, die unter dem Motto “Gemeinsam über Grenzen. 1055-2055” erst einmal einen Überblick bietet.

Du gehst dann rechts an der Schule vorbei durch die Pfarrgasse.

Vor dem ehemaligen Pfarrhof, der aus der Zeit um 1600 stammt, biegst Du rechts ab.

Vor den beiden Türmen biegst Du links in die quer verlaufende Windmühlgasse ein.

Nach dem Spielplatz biegst Du scharf rechts ab.

Nach kurzem Aufstieg…

erreichst Du die Brücke, die über den Burggraben führt.

Hier befindet sich die 2. Stele, die sich mit dem Thema “Orden und Kommende” beschäftigt.

Nachdem Du Dich informiert hast, biegst Du links ab, überquerst auf der Brücke den Burggraben und betrittst das Schloss Mailberg.
Das heutige Schloss stammt aus dem 16. Jahrhundert und geht auf eine Burg zurück, die Mitte des 12. Jahrhunderts vom Johanniter-Orden, dem heutigen“Souveränen Malteser-Ritterorden errichtet wurde. Das Schloss ist die weltweit älteste im Besitz des Ordens befindliche Kommende.
Bei der steinernen Treppe befindet sich die dritte Station zum Thema “Herrschaft und Gesellschaft”.
Die Schlosskirche aus dem 13. Jahrhundert dient auch als katholische Pfarrkirche des Ortes. Geweiht ist sie, Du hast es vielleicht schon erraten, dem Hl. Johannes d. Täufer.
Auch wenn es im Schloss viel zu sehen und zu entdecken gibt, musst Du Dich dann wieder losreißen und es verlassen.
Nach der Brücke biegst Du rechts ab und…
bei der Weggabelung nimmst Du den rechten Weg.

Am Ende dieses Weges siehst Du rechterhand die Nepomuksäule.

Bei dieser befindet sich die 4. Stele, die Informationen zum Thema “Region im Grenzland” bietet.

Nachdem Du alles gelesen hast, biegst Du leicht links auf die Schlossstraße ab und gehst am Parkplatz vor dem Feuerwehrhaus vorbei in Richtung Nordosten.
Die Schlosstraße endet an der L20, die hier “Zipf” heißt und in die Du links einbiegst.
Vor dem Gemeindeamt biegst Du rechts auf die L1009 ab und hältst Dich danach rechts.
Gleich danach siehst Du rechterhand die 5. Informationstafel. Diese ist zum Thema “Demokratie und Selbstverwaltung”.
Bei der nächsten Kreuzung gehst Du geradeaus auf der Kellergasse “Unterer Zipf” weiter.
Am Beginn dieser befindet sich eine Statue des Hl. Florian aus dem Jahr 1753. Links von der Statue informiert Dich die 6. Stele zum Thema “Gesellschaft und Gemeinschaft”.
Schon nach wenigen Schritten siehst Du rechterhand eine Lichtsäule aus dem 15. Jahrhundert, die bis 1930 im Zentrum des Friedhofs stand. Auf der danebenstehenden Stele kannst Du mehr über “Krisen und Bewältigung” erfahren.
Dann durchwanderst Du den “Unteren Zipf”.
Bei der ersten Gelegenheit – Du kannst hier bereits zum Weindomizil des Weinguts Hagn blicken, biegst Du links auf den “Oberen Zipf” ab.
Die Stele neben dem Brunnen an der Abzweigung trägt die Nummer 8 und den Titel “Lebensgrundlage und Wirtschaftsfaktor”.
Nach einer Linkskurve…
verläuft der “Obere Zipf” dann parallel zum “Unteren Zipf”.
Weiter oben hast Du einen schönen Blick auf das Schloss.
An der höchsten Stelle des Weges befindet sich die 9. Stele mit dem Thema “Merkmal und Denkmal”.
Danach führt die Straße nach unten zur Straße “Am Schafferhof”, in die Du rechts einbiegst.
Nun geht es wieder bergauf.
Zuerst gehst Du noch geradeaus weiter,…
beim Kruzufix biegst Du scharf links ab.
Nach einer Rechtskurve…
kommst Du zur 10. Station, die den Namen “Ursprung und Wahrzeichen” trägt.
Von hier aus hast Du übrigens auch eine tolle Aussicht!
Aber Du solltest Dir nicht nur für die Aussicht Zeit nehmen, sondern auch für einen kurzen Besuch der mittelalterlichen Friedhofskirche, die der Hl. Kunigunde geweiht ist.
Beim Kruzifix biegst Du links auf die Straße “Am Schafferhof” ab, die dann sogleich in den Wald führt.
Unten im Ort angekommen biegst Du links in die Straße “Neustift” ein.
In dieser siehst Du linkerhand ein Kruzifix, zu dem ich leider keine weiteren Informationen habe.
Die Straße endet schließlich an der L20, die an dieser Stelle den Namen “Seefeldgasse” trägt und in die du links einbiegst.
So kommst Du zum Hauptplatz, auf dem Du rechts zum Brunnenhaus (das eigentlich als Waaghaus errichtet wurde) gehst.
Bei der Bassena befindet sich die 11. Station mit Informationen zum Thema “Tradition und Fortschritt”.
Danach gehst Du auf der L20 weiter…

und siehst gegenüber vom Schnitt-Denkmal…

die 12. und letzte Station, die unter dem Motto “Im Mittelpunkt” steht. Das Schnitt-Denkmal erinnert an den gebürtigen Mailberger Josef Schnitt, der 1924 die Wiener Sängerknaben als Verein gründete, nachdem die Wiener Hofmusikkapelle, deren Teil der 1498 gegründete Knabenchor war, 1920 aufgelöst wurde. Gleich hinter der Stele befindet sich dann der Ausgangspunkt dieses Kulturwanderwegs.

Quick Facts:

Weglänge: ca. 2,1 km
Dauer: ca. 00:30 (reine Gehzeit!)
Differenz zwischen höchstem und niedrigstem Punkt: ca. 21 m
Gesamter Auf-/Abstieg: ca. 40 m
Kinderwagentauglich: ja
Für Nordic Walking geeignet: ja
GPS-Daten: Download
Öffentliche Verkehrsmittel: Bushaltestelle Mailberg – Hauptplatz; Fahrplanauskunft auf SCOTTY
Offizielle Informationen: mailberg.at, mailbergvalley.at