Diese Wanderung beginnst Du am besten bei der Alten Baumpresse an der B34 in Feuersbrunn, gleich neben dem Gasthaus zum Goldenen Kreuz.
Auf der gegenüberliegenden Straßenseite findest Du eine Kapelle und Informationstafeln. Falls Du mit dem Auto kommst parke es bitte nicht auf den Parkplätzen, die zum Gasthaus gehören!
Von dort geht es dann die Kellergasse hinauf in Richtung Norden, wobei das mit „Kellergasse“ etwas verwirrend ist. Die Straße heißt nämlich bereits hier „Kellergasse“, die eigentliche Kellergasse beginnt aber erst ca. 1 Kilometer weiter nördlich – und diesen Weg gehst Du jetzt.
Zuerst ist der Gehsteig durch einen Grünstreifen von der Fahrbahn getrennt.
Nach ca. 350 Metern verlässt Du das Ortsgebiet. Der Gehweg ist jetzt durch eine Baumzeile von der Fahrbahn geteilt.
Bei jedem rechts in die Weinberge abzweigenden Weg steht eine Bauernregel zu einem Monat.
Vor dem ersten Haus, in dem sich ein Weinbaumuseum befindet, biegst Du links ab.
Dann gehst Du den Weinkellern entlang, bis Du zu einer Wegzweigung kommst. Hier gehst Du dann auf dem linken Weg weiter.
Du triffst dann wieder auf zwei alleinstehende Weinkeller.
Kurz darauf biegst Du rechts ab.
Du gehst die Straße bis zur querenden Straße, die den Namen „Loner-Broidl“ trägt und biegst dann links in diese ein.
Jetzt geht es dann wieder an zahlreichen Weinkellern vorbei.
Du gehst an ein paar solchen Umkehrstellen (vielleicht sollen es auch Park- oder Lagerplätze sein) vorbei.
Dann triffst Du auf eine tatsächlich nach oben führende Straße und gehst diese hinauf.
Die erste querende Straße, den „Brenner-Holzweg“ überquerst Du.
In die zweite querende Straße, den „Nussberg-Spiegel“ biegst Du links ein.
Wieder geht es Weinkellern entlang.
Du kommst immer näher zur Engabrunner Warte, die sich auf dem Gebiet der Gemeinde Grafenegg (Bezirk Krems) befindet und somit zum Weinbaugebiet Kamptal zählt. Bislang warst Du ja auf dem Gebiet der Gemeinde Grafenwörth (Bezirk Tulln) in der Region Wagram unterwegs.
Die 2004 errichtete Warte ist ungefähr 10 Meter hoch.
Die Aussicht ist natürlich toll. Eine andere zur Warte führende Wanderung, die von der Etsdorfer Kellergasse weggeht, findest Du hier!
Danach gehst Du noch ein paar Meter in Richtung Westen, bevor Du rechts abbiegst.
Kleine und große Kinder dürfen vorher natürlich noch ein bisschen auf dem daneben liegenden Spielplatz spielen.
Danach folgst Du dem sich leicht schlängelnden Weg. Meistens führt der zwischen Wald und Weingärten.
Bei den beiden Abzweigungen hältst Du Dich links und folgst weiter dem Hauptweg.
Dieser ist dann teilweise nur geschottert.
Schließlich kommst Du zu einem Rastplatz, der rund um die 1870 errichtete Dreifaltigkeitssäule errichtet wurde.
Auch eine kleine Aussichtsplattform mit einer Sonnenliege befindet sich hier.
Die Aussicht über die Weinberge hinweg ist schön, kommt aber natürlich nicht an jene von der Aussichtswarte heran.
Dann stößt Du wieder auf die Kellergasse, in die Du rechts abbiegst.
Du kommst dann zu einer der neuesten Highlights von Feuersbrunn, derm erst Ende August 2020 von der Landjugend Feuersbrunn errichteten Lössplatz, wo Du nicht nur entspannen, sondern auch mehr über den Löss erfahren kannst.
Auch dieser Pavillon mit Informationstafeln über den Weinbau und einer Vitrin, in der eine vom Feuersbrunner Franz Zelenka im Jahr 1833 erfundenen und nach ihm benannten Zelenka-Rebschere ausgestellt ist, wurde 2020 von der Landjugend im Rahmen eines Projektmarathons errichtet. Auf der Facebook-Seite der Landjugend Feuersbrunn kann man übrigens die Errichtung nachverfolgen.
Das Denkmal zu Ehren des Mittelalterlichen Dichters Konrad von Fußesbrunnen, der in den 1180er-Jahren das Werk „Die Kindheit Jesu“ in 3.000 mittelhochdeutschen Reimpaarversen verfasst hat, wurde ebenfalls bei einem Projektmarathon ausgestaltet.
Die Kellergasse mit ihren vielen Abzweigungen umfasst über 250 Weinkeller und andere Gebäude – und wirkt fast schon wie ein eigenes kleines Dorf.
Das beim Projektmarathon 2019 umgestaltete Wasserpumpenhäuschen ist dann auch schon das letzte Gebäude vor dem Weinbaumuseum, bei dem die eigentliche Kellergasse endet.
Danach gehst Du auf dem Dir bereits vom Hinweg bekannten Weg einfach geradeaus zurück zur B34.
Rund 150 Meter vor der B34 findest Du übrigens noch einen Kinderspielplatz – für den Fall, dass Kinder mit waren und nach rund zwei Stunden Wandern noch immer Energie haben.

Quick Facts:

Weglänge: ca. 7,7 km
Dauer: ca. 02:00
Differenz zwischen höchstem und niedrigstem Punkt: ca. 130 m
Gesamter Auf-/Abstieg: ca. 130 m
Kinderwagentauglich: ja
Für Nordic Walking geeignet: ja
GPS-Daten: Downloadbergfex
Öffentliche Verkehrsmittel: Bushaltestelle „Feuersbrunn – Bundesstraße“ oder „Feuersbrunn – Neufang“; Fahrplanauskunft auf SCOTTY

Diese Wanderung habe ich auch auf bergfex veröffentlicht!