Diese zweistündige Wanderung startet beim Dorfstadel in Oberbergern (Gemeinde Bergern im Dunkelsteinerwald) und führt über den Schauplatz eines grausamen Verbrechens, das im Jahr 1603 passiert sein soll.

Parken kannst Du übrigens im Normalfall an der Straße beim Dorfstadel.

Von dort gehst Du ein Stück in Richtung Nordosten, dann biegst Du links ab.
Nach dem Haus biegst Du dann rechts ab.
Dann geht es wieder geradeaus weiter.
Am Ende des Weges biegst Du rechts ab.
Nach dem letzten Haus biegst Du rechts ab.
Du bleibst jetzt auf der asphaltierten Straße.
Du hältst Dich dann links.
Der Weg führt dann in den Wald.
Nach etwa 300 Metern zweigt dann links ein Weg ab. Der Weg ist nun weiß-rot-weiß oder rot-weiß-rot sowie mit dem Zeichen der Dunkelsteinerwald-Runde (DUR) – einem weißen Kreis mit dem freigelassenen Buchstaben „D“, gekennzeichnet.
Bald kommst Du wieder zu einer Forststraße, auf der Du dann ein Stückchen weitergehst.
Dann zweigt rechterhand wieder ein schmaler Pfad ab, auf dem Du dann weitergehst.
Wenig später kommst Du zu einer Lichtung. Hier musst Du jetzt gut aufpassen, denn auf den Pflanzen hier konnten natürlich keine Markierungen angebracht werden. Du gehst jetzt einmal auf dem Weg, der parallel zum Waldrand führt.
Dann findest Du rechterhand einen Pfad, der hinauf zum Wald führt.
Du kommst zu einer Forststraße, die Du allerdings nur überquerst, denn auf der anderen Seite führt der Wanderweg wieder in den Wald.
Bald folgt dann die nächste Forststraße, die es zu überqueren gilt. In den letzten Jahren dürften etliche neue Forststraßen angelegt worden sein, denn nicht alle Straßen, die ich überqueren musste, waren in meinen Karten eingezeichnet.
Nach einiger Zeit folgt dann wieder ein lichteres Waldstück.
Dann musst Du wieder eine Forststraße überqueren.
Durch hohes Gras…
geht es wieder in den Wald.
Bei der nächsten zu querenden Straße ist bereits die Kapelle in Sichtweite.
Die 1803 errichtete Kapelle erinnert an ein grausames Verbrechen, das 200 Jahre zuvor hier geschehen sein soll. Ein Ehepaar aus St. Pölten soll hier in der Nähe auf einer Wallfahrt nach Maria Langegg von Räubern überfallen worden sein.
Der Mann soll sofort ermordet worden sein. Die Frau konnte noch erbitten, zu einem Platz weiter gehen zu dürfen, von dem aus sie Maria Langegg sehen konnte.
Dort wurde dann auch sie erschlagen.
Danach geht es weiter…
bis zur nächsten Forststraße. Nein, diese gilt es nicht zu überqueren, sondern in diese biegst Du rechts ein und gehst dann bergab weiter.
Nach etwa vierhundert Metern kommst Du dann zum Bildstock „Beim Toten Mann“. An dieser Stelle soll der Mann des Pilgerpaares erschlagen worden sein.
Linkerhand siehst Du dann ein eingezäuntes Grundstück.
Kurz darauf, etwa 300 Meter nach dem „Toten Mann“ zweigt rechts eine Forststraße ab, in die Du jetzt einbiegst.
Du gehst jetzt auf dieser Straße, in die auch immer wieder von anderen Seiten Straßen einmünden, weiter.
Links der Straße verläuft der Erste Klingelbach.
Schließlich kommst Du zur L109 Melker Straße, in die Du rechts einbiegst.
Hier biegt dann die L7111/L7110 durch den Windstallgraben ab, Du gehst hier aber geradeaus weiter.
Dann kommst Du wieder ins Ortsgebiet von Oberbergern.
Um nicht ständig entlang der doch etwas stärker befahrenen L109 gehen zu müssen, empfehle ich Dir, den Halterbach bei der ersten Gelegenheit zu überqueren.
Gleich danach biegst Du links ab.
Bei der nächsten Wegzweigung wählst Du den linken Weg.
Du kommst zu einer weiteren Brücke. Hier hältst Du Dich aber rechts.
Gleich darauf bist Du dann auch schon wieder beim Dorfstadel.

Quick Facts:

Weglänge: ca. 7,6 km
Dauer: ca. 02:00
Differenz zwischen höchstem und niedrigstem Punkt: ca. 205 m
Gesamter Auf-/Abstieg: ca. 230 m
Kinderwagentauglich: nein
Für Nordic Walking geeignet: nein
GPS-Daten: Downloadbergfex
Öffentliche Verkehrsmittel: Bushaltestelle „Oberbergern – Ortsmitte“, Fahrplanauskunft auf SCOTTY