↔ 2,7 km | ↑ 220 m | ↓ 220 m | ↕ 214 m | ●●●●○ | 01:15

Diese ungefähr fünfviertelstündige, teilweise sehr steile Wanderung beginnst Du am besten beim Anleger der Rollfähre St. Lorenz – Weißenkirchen in St. Lorenz (Gemeinde Rossatz-Arnsdorf).


Von dort aus gehst Du hinauf zur Filialkirche St. Lorenz, die mit über 800 Jahren eine der ältesten Kirchen der Wachau ist. Dort biegst Du dann links in die B33 in Richtung Mautern ein.

Nach nur 40 Metern biegst Du auf den rechts abzweigenden Weg ab.

Jetzt beginnt ein Aufstieg, der es in sich hat. Auf nur 600 m Distanz musst Du jetzt etwas mehr als 200 Höhenmeter bewältigen. Wundere Dich also nicht, wenn Deine Durchschnittsgeschwindigkeit in diesem Teil nicht mehr als 1 km/h beträgt.

Nach ungefähr 40 Meter Waldweg musst Du vor einem hier wohl absichtlich platzierten großen Stein rechts abbiegen. Vorläufig kannst Du der Markierung des Welterbesteigs folgen.

Der Weg wird kurzfristig etwas flacher und macht dann eine Linkskurve.

So kommst Du zu einer Wegkreuzung, bei der Du im Gegensatz zum Welterbesteig rechts abbiegen musst.

Schon bald kommst Du zur ersten größeren Felsformation. Nach dieser musst Du links abbiegen.

Der Weg führt im Zick-Zack weiter bergauf und bald erreichst Du eine größere Felsformation, die den Namen “Little Yosemite” trägt.

Der Weg führt weiter im Zick-Zack bergauf.

So kommst Du immer wieder ganz an den Felsen heran.

Dieser Felsdurchbruch ist besonders vormittags ein tolles Fotomotiv. Achte aber sowohl beim Fotografieren als auch beim Fotografieren-lassen auf sicheren Stand!

Du gehst hier (außer vielleicht zum Fotografieren) jedoch nicht durch den Durchbruch, sondern bleibst auf der westlichen, also von Dir aus gesehen rechten Seite des “Little Yosemite”.

Wenn Du dann diese Felstreppen erreichst…

kannst Du vorher noch einen Abstecher nach links machen.

Von diesem Felsvorsprung aus…

hast Du nämlich einen extrem tollen Blick auf Weißenkirchen. Etwas Mut, vor allem aber Trittsicherheit und viel Vorsicht sind hier allerdings schon gefordert.

Aber auch auf dem eigentlichen Weg kannst Du dann zwischen den Bäumen hindurch erst in Richtung Weißenkirchen,…

später in Richtung Spitz blicken.

Grob geschätzt 45 Minuten nachdem Du losgegangen bist, erreichst Du schließlich wieder einen Weg, auf dem auch der Welterbesteig Wachau verläuft. Hier biegst Du nun links ab.

Der Weg führt nun wieder bergab, allerdings längst nicht so steil wie er zuvor bergauf geführt hat.

Kurz nach diesem Durchbruch…

kommst Du zur Fahnenwand.

Je nach Mut und Klettergeschick kannst Du nun ein kleineres oder größeres Stück zu dieser hinaufkraxeln.

Da ich alleine unterwegs war, bin ich selbst nur ein Stück hinaufgekraxelt.
Einen SummitLynx-Eintrag kannst Du übrigens auch ohne Klettern vom eigentlichen Weg aus machen.

Früher oder später wirst Du hoffentlich gesund und wohlbehalten wieder zum eigentlichen Weg zurückkommen und auf diesem weiter bergab gehen. Bei der Weggabelung nimmst Du den linken, bergab führenden Weg.

Dieser macht weiter unten eine enge Linkskurve.

Wenn der Weg schließlich eine scharfe Rechtskurve macht, gehst Du geradeaus weiter.

Auf dem schmalen Wegerl gehst Du jetzt wieder leicht bergauf.

Hinter diesem Felsen…

verbirgt sich das Friedenskreuz. Dieses wurde einst zum Gedenken für die “gefallenen Helden” der Kampfgruppe Jokisch errichtet. Dass diese Kampfgruppe auch in Kriegsverbrechen involviert war, wurde verschwiegen. Daher wurde es 2016 mit einem Mahnmal verdeckt. Dieses wurde vom österreichischen Künstler Martin Krenn gestaltet und basiert auf einer Montage des in Deutschland geborenen Künstlers John Heartfield (eigentlich Helmut Herzfeld), der vor den Nationalsozialisten fliehen musste.

Vom Rastplatz aus hast Du einen wunderschönen Blick auf Weißenkirchen.

Rund um den Rastplatz befinden fünf Installationen, die Schüler*innen der HLM / HLW Krems zusammen mit ihrem Professor MMag. Gregor Kremser gestaltet haben. Gregor Kremser war auch an der Entstehung des Severin-Worel-Gedenkwanderwegs in Droß (siehe Bericht hier) beteiligt und ist heute Leiter des Kulturamtes der Stadt Krems.

Danach geht es über den schmalen und steilen Weg bergab.

Bei der Dir bereits vom Aufstieg bekannten Kreuzung biegst Du rechts ab.

So kommst Du wieder zu dem Dir ebenfalls bereits bekannten markierten Stein, bei dem Du jetzt links abbiegst.

Schließlich kommst Du wieder zur B33 und biegst links in diese ein.

Vor der Kirche biegst Du dann rechts ab,…

um wieder zur Rollfähre zu gelangen.
Quick Facts:
Weglänge: ca. 2,7 km (ohne Abstecher)
Dauer: ca. 01:15
Differenz zwischen höchstem und niedrigstem Punkt: ca. 214 m
Gesamter Auf-/Abstieg: ca. 220 m
Kinderwagentauglich: nein
Für Nordic Walking geeignet: nein
GPS-Daten: Download
Öffentliche Verkehrsmittel: Bushaltestelle St. Lorenz Bundesstraße; Fahrplanauskunft auf SCOTTY












