Kanzel, Fesslhütte und Starhembergwarte sind beliebte Wanderziele im Norden des Gemeindegebiets von Dürnstein. Wer es auf die „Harte Tour“ möchte, steigt entweder über den Vogelbergsteig auf. Bei diesem Steig wird heftig gestritten, ob es sich nun um einen Klettersteig handelt oder einfach um einen schmalen, steilen Weg, bei dem man sich an einem Stahlseil festhalten kann. Ein Aufstieg über die Ruine Dürnstein ist eine kaum weniger anstrengende Alternative. Wer es einfach mag, fährt mit dem Auto über den zu Krems gehörenden Ort Scheibenhof und geht von dort die letzten Meter zur Warte. Die „goldene Mitte“ stellt wohl die hier dargestellte, etwa anderthalbstündige Rundwanderung vom Sportplatz Scheibenhof aus dar. Diese Variante ist nicht ganz so gefährlich wie der Vogelbergsteig, aber dennoch anstrengend und auf Kinder sollte man auch hier gut aufpassen, denn die Abhänge von der Kanzel sind und bleiben steil, egal von wo aus man zu ihr gelangt.

 

Ausgangspunkt ist wie erwähnt der Sportplatz von Scheibenhof. Hier gibt es Parkmöglichkeiten und die Bushaltestelle „Scheibenhof – Waldschlössl“ ist hier gleich daneben.

Jetzt gehst Du erst einmal in Richtung Westen.

Dann biegst Du links in den „Kanzelweg“ ein.

Es folgt eine Linkskehre und danach eine Rechtskehre.

Vor dem Bildstock biegst Du links ab und gehst über die Wiese.

Der Waldrand stellt gleichzeitig die Grenze zwischen den Städten Krems (Wald) und Dürnstein (Wiese) dar.

Nach ca. 250 Metern gehst Du dann rechts quer über die Wiese.

Der Weg führt Dich dann in den Wald.

Nach ca. 150 Metern durch den Wald kommst Du zur Kreuzung Vogelberg. Hier gehst Du jetzt geradeaus weiter. 

Der Weg ist im Allgemeinen gut mit gelben Schildern beschildert und mit weiß-rot-weißen Markierungen an den Bäumen gekennzeichnet.

Nach ungefähr einer Viertelstunde bist Du dann bei der Kanzel, einem Felsvorsprung mit toller Aussicht. 

Hier der Blick in Richtung Dürnstein.

Hier der Blick in Richtung Rossatz.

Danach geht es wieder zur Kreuzung Vogelberg und dort biegst Du dann rechts in Richtung Fesslhütte ab.

Keine 10 Minuten später wirst Du dann bei der Fesslhütte, einem beliebten Ausflugslokal sein. Wie erwähnt kannst Du auch mit dem Auto bis zur Fesslhütte Fahren, aber dann macht die Wanderung nicht so viel Spaß.

Von der Fesslhütte aus gehst Du in Richtung SSO weiter.

Nach ca. 220 Metern bist Du dann bei der Starhembergwarte. Den Schlüssel bekommst Du bei der Fesslhütte. Fotos von der Starhembergwarte aus habe ich leider nicht gemacht und hoffe, das bald einmal nachholen zu können.

Dann gehst Du wieder zur Fesslhütte und von dort folgst Du dann der breiten Autostraße.

Nach ca. 300 Metern biegst Du dann links ab.

Danach gehst Du rund 180 Meter dem Waldrand entlang.

Der Weg führt dann in den Wald.

Du triffst dann auf einen querenden Weg und biegst links in diesen ein.

Nach fünf Metern biegst Du dann rechts ab. Jetzt im Frühling (und sicher noch bis in den Herbst hinein) wirst Du nur ein schmales Loch im Gebüsch sehen.

Nach ein paar Schritten ist der Weg durch den Wald aber gut erkennbar.

Nach etwas mehr als 200 Metern wird der Wald dann etwas lichter und dann triffst Du auf einen querenden Waldweg, in den Du links einbiegst.

Der Weg endet in der Kurve einer asphaltierten Straße, dem Waldschlösslweg. In diesen biegst Du jetzt links ein.

Dann brauchst Du nur noch die Straße hinuntergehen und Du bist wieder bei Deinem Ausgangspunkt.

Quick Facts:

Weglänge: ca. 4,0 km
Dauer: ca. 01:45
Differenz zwischen höchstem und niedrigstem Punkt: ca. 110 m
Gesamter Auf-/Abstieg: ca. 120 m
Kinderwagentauglich: nein
Für Nordic Walking geeignet: nein
GPS-Daten: Downloadbergfex
Öffentliche Verkehrsmittel: Postbus bis Scheibenhof – Waldschlössl; Fahrpläne auf SCOTTY

Diese Wanderung habe ich auch auf bergfex veröffentlicht!