Wald, Pferde, Kühe,… auf dieser dreistündigen Wanderung lernst Du auf bis zu 671 m Seehöhe neue Aspekte der Wachaustädte Krems und Dürnstein kennen. 

Ausgangspunkt der Wanderung ist Egelsee, der nordwestliche Stadtteil von Krems, der etwa 200 Höhenmeter über der Donau und somit 400 Meter über der Adria liegt.

Wenn Du der Straße von Krems nach Egelsee durch den Ort folgst und dann einfach weiterfährst, findest Du rund 100 Meter nach dem Ortsende einen großen Parkplatz, hinter dem sich ein großer Spielplatz befindet. 

Hier kannst Du Dein Auto parken. Für die Wanderung folgst Du dann erst einmal einfach immer weiter der Straße, von der Du gekommen bist und die in diesem Bereich „Sandlstraße“ heißt.

Kurz nach der Grenze zwischen den Städten Krems und Dürnstein findest Du das Jägerbergkreuz auf der rechten (nördlichen) Seite des Weges.

Links davon siehst Du den ersten Bauernhof und auf der Weide grasende Rinder.

Tourist*innen begegnest Du hier hingegen wenigen. Kaum zu glauben, dass man sich hier im Grenzgebiet zwischen zwei Städten befindet, in denen der Tourismus in den letzten Jahren nur so geboomt hat. Das Gebiet auf der rechten Straßenseite gehört übrigens zur Marktgemeinde Senftenberg.

Die nächste auffällige Wegmarke ist dann das Rosengrundkreuz, hier zweigt die Straße in Richtung Ortszentrum Senftenberg ab.

Das Pummerkreuz ist dann das dritte Marterl, das Du bei dieser Wanderung passierst.

Kurz nach dem Pummerkreuz befinden sich zwei Häuser und Du kannst bereits einen Blick auf die Donau erheischen. An dieser Stelle bist Du bereits auf 530 Metern Seehöhe.

In der Straßenkurve findest Du dann eine Abkürzung durch den Wald, die geradeaus in Richtung Nordwesten führt.

Mit dieser Abkürzung sparst Du Dir gegenüber der Straße rund 200-300 Meter, allerdings legst Du auf den rund 400 Metern, die die Abkürzung lang ist, stolze 60 Höhenmeter zurück. Auf der Abkürzung musst Du auch immer gut auf die weiß-blau-weiße Markierung achten!

Nach der Abkürzung folgst Du dann wieder der Sandlstraße bergauf, bis wieder ein Bauernhof in Sichtweite ist – der Sandlbauer.

Beim Sandlbauern kannst Du Dir gegen eine Gebühr von derzeit 1 Euro pro Person den Schlüssel für die Warte ausborgen.

Vom Sandlbauern gehst Du dann „nur“ noch rund 300 Meter quer über eine Wiese und dann ein Stückchen durch den Wald.

Das hört sich jetzt harmlos an und sieht auch auf dem Foto und selbst vor Ort noch harmlos aus, allerdings hast Du auf diesem Stückchen rund 60 Höhenmeter zu bewältigen.

Dann, nach rund anderthalb Stunden, hast Du das Ziel erreicht! Die Weiglwarte steht auf der Spitze des Sandls auf 723 Metern Seehöhe und somit etwa 500 Meter über der Donau.

Doch diese siehst Du hier vor lauter Wald gar nicht. Dafür musst Du schon die zahlreichen Stufen emporsteigen.

Jetzt hast Du natürlich eine wunderbare Weitsicht: Ins Tullnerfeld, auf Dürnstein, in Richtung Spitz und natürlich auch zu den Voralpen.

Die Weiglwarte wurde übrigens 1901 errichtet und ist nach Augustin Weigl, der als einer der Väter des Wachau-Tourismus gilt, benannt.

Für den Rückweg kannst Du dann denselben Weg nehmen, es sind aber auch weitere Wanderungen von hier aus möglich, zum Beispiel hinunter nach Dürnstein.

Wenn Du willst, nicht so fit bist oder die Wanderung mit Kindern machen möchtest, kannst Du sie auch abkürzen. Auf der Strecke gibt es mehrere Busstationen, so zum Beispiel auch direkt vor der Abzweigung zum Sandlbauern.

Quick Facts:

Weglänge: ca. 11 km (ab Spielplatz Egelsee)
Dauer: ca. 03:00
Differenz zwischen höchstem und niedrigstem Punkt: ca. 270 m
Gesamter Auf-/Abstieg: ca. 280 m
Kinderwagentauglich: nein
Für Nordic Walking geeignet: ja
GPS-Daten: nicht vorhanden

Siehe auch Bericht auf schmatz.blog!