Diese etwa dreiviertelstündige, aber durchaus anstrengende Wanderung beginnst Du am besten bei der „Wachauer Nase“, die sich neben dem Anleger der Rollfähre St. Lorenz – Weißenkirchen in St. Lorenz (Gemeinde Rossatz-Arnsdorf) befindet.
Die Wachauer Nase ist ein weithin sichtbares, begehbares Kunstwerk, das von der Künstlergruppe Gelitin geschaffen wurde.
Danach gehst Du hinauf zur Filialkirche St. Lorenz, die mit über 800 Jahren eine der ältesten Kirchen der Wachau ist.
Hier biegst Du dann links in die B33 ein und gehst diese in Richtung Mautern.
Nach etwas mehr als hundert Metern siehst Du dann erstmals rechterhand ein Gebäude. Du gehst dann auf dem schmalen Weg, der vor dem Gebäude bergauf und dann hinter diesem entlangführt, weiter.
Danach geht es immer dem Waldrand entlang.
Gegenüber des Hochstands…
führt dann rechterhand ein schmaler Pfad in den Wald hinauf.
Der nicht leicht erkennbare Weg macht dann eine Linkskurve.
Du kannst Dich aber gut an der weiß-rot-weißen bzw. weiß-gelb-weißen Markierung orientieren.
Du erreichst dann einen etwas breiteren und flacheren Weg, in den Du scharf rechts einbiegst.
Du folgst dem Weg bis Du die „Kreuzung St. Lorenz“ erreichst. Hier ist dann auch schon das Friedenskreuz ausgeschildert. Du musst hier rechts auf dem relativ flachen Weg weitergehen.
Der Weg wird dann flacher und teilweise auch steiler. Du kannst Dich aber gut an der Markierung des Welterbesteigs (ein weißer Kreis mit einem „W“ und einer Welle) orientieren.
Du näherst Dich dann dem Friedenskreuz.

Das Friedenskreuz wurde einst zum Gedenken für die „gefallenen Helden“ der Kampfgruppe Jokisch errichtet. Dass diese Kampfgruppe auch in Kriegsverbrechen involviert war, wurde verschwiegen.

Das Friedenskreuz wurde daher 2016 mit einem Mahnmal verdeckt. Dieses wurde vom österreichischen Künstler Martin Krenn gestaltet und basiert auf einer Montage des in Deutschland geborenen Künstlers John Heartfield (eigentlich Helmut Herzfeld), der vor den Nationalsozialisten fliehen musste.

Vom Rastplatz aus…

hast Du einen schönen Blick auf Weißenkirchen.

Rund um den Rastplatz befinden fünf Installationen, die Schüler*innen der HLM / HLW Krems zusammen mit ihrem Professor MMag. Gregor Kremser gestaltet haben. Gregor Kremser war auch an der Entstehung des Severin-Worel-Gedenkwanderwegs in Droß (siehe Bericht hier)  beteiligt und ist heute Leiter des Kulturamtes der Stadt Krems.

Danach geht es über den schmalen und steilen Weg bergab.

Besonders im Herbst ist dieser oft schwer zu erkennen.

Schließlich kommst Du wieder nach St. Lorenz.

Noch ein paar Schritte, dann ist das schmale und steile Stück bewältigt und Du kannst die B33 überqueren.

Vor der mittelalterlichen Kirche biegst Du dann rechts ab…

und bist nach kurzer Zeit wieder beim Ausgangspunkt der Wanderung.

Quick Facts:

Weglänge: ca. 1,5 km
Dauer: ca. 00:45
Differenz zwischen höchstem und niedrigstem Punkt: ca. 65 m
Gesamter Auf-/Abstieg: ca. 65 m
Kinderwagentauglich: nein
Für Nordic Walking geeignet: nein
GPS-Daten: Downloadbergfex
Öffentliche Verkehrsmittel: Bushaltestelle St. Lorenz – Bundesstraße; Fahrplanauskunft auf SCOTTY

Diese Wanderung habe ich auch auf bergfex veröffentlicht!