Diese anspruchsvolle, ca. 7 Kilometer lange Wanderung beginnt bei der dem Hl. Mauritius geweihten gotischen Pfarrkriche Spitz
Von dort aus gehst Du in der Rote Tor-Gasse in Richtung Norden.
Diese macht dann eine Rechtskurve.
Gleich darauf folgt eine Linkskurve.
Beim Druschplatz teilt sich der Weg. Du gehst hier auf dem rechten Weg weiter.
Der Teichbach, dem Du bislang entlanggegangen bist, macht dann eine Linkskurve. Du gehst hier aber geradeaus weiter.
Du kommst dann zum Roten Tor, dem letzten der einst sieben Befestigungstore von Spitz. Während des 30-jährigen Krieges tobten hier harte Kämpfe, sodass das Tor danach vom Blut rot gefärbt gewesen sein soll. Seitdem wird das Tor „Rotes Tor“ genannt.
Von hier aus hast Du einen schönen Blick auf Spitz.
Nachdem Du Dich bei diesem schönen Anblick von den Strapazen des Aufstiegs erholt hast, durchschreitest Du das Rote Tor und gehst auf der anderen Seite des Tors auf dem rechten, bergab führenden Weg, weiter.
Der Weg endet dann am Mieslingbach, den Du auf einer hölzernen Brücke überquerst.
Auf der anderen Seite biegst Du dann rechts ab und gehst ein Stück das Mieslingtal hinunter.
Kurz vor den ersten Gebäuden musst Du dann scharf links abbiegen. Ab jetzt gehst Du übrigens auf Weißenkirchner Gemeindegebiet.
Jetzt geht es steil bergauf.
Nach je zwei Rechts- und zwei Linkskehren kommst Du zu einer Wegzweigung, bei der Du den rechten Weg nimmst.
Bei der nächsten Weggabelung wählst Du wiederum den rechten Weg, der sogar ein Stück bergab führt.
Rechterhand kannst Du zwischen den Bäumen einen kurzen Blick auf Arnsdorf werfen.
Wenig später folgt erneut eine Weggabelung. Jetzt wählst Du den schmalen Pfad, der links bergauf führt.
Du kommst dann am Stolleneingang eines stillgelegten Kupferbergwerks vorbei.
Besonders im Frühling stehen die Chancen gut, Smaragdeidechsen zu begegnen. Jene mit dem türkisen Kopf sind übrigens die Männchen.
Die mit 540 m Seehöhe höchste Stelle des Michaelerbergs liegt leider irgendwo mitten im Wald. Du kommst dieser aber immerhin nahe genug, um einen SummitLynx-Eintrag erstellen zu dürfen.
Nach einiger Zeit kommst Du dann zu einer Lichtung.
Bevor Du hier geradeaus weitergehst…
solltest Du, sofern Du schwindelfrei bist, einen Abstecher nach rechts machen.
Hier bietet sich nämlich ein schöner Blick zurück auf Spitz.
Auf dem gegenüberliegenden Donauufer siehst Du Hofarnsdorf.
Der Weg wird dann etwas felsiger.
Es folgt dann noch ein weiterer Aussichtspunkt.
Bald darauf kommst Du aus dem Wald heraus.
Wenig später dann der nächste Punkt mit toller Aussicht.
Danach gehst Du wieder in den Wald.
Bei der nächsten Lichtung erblickst Du dann schon die Wehrkirche St. Michael.
Über schmale und steil bergab führende Pfade…
gelangst Du zur Ortschaft St. Michael.
Hier überquerst Du die Gleise der Wachaubahn.
Über den schmalen Weg zwischen den Häusern…
erreichst Du dann das Zentrum des nur ca. 20-25 Einwohner*innen zählenden Ortes. Der Rundweg geht dann geradeaus in Richtung Donau weiter.
Ich empfehle Dir aber auf jeden Fall, einen Abstecher nach rechts zur Wehrkirche St. Michael zu machen.
Der gotische Karner (Beinhaus) wurde 1395 errichtet.
Der im Südosten platzierte Rundturmdient seit Fertigstellung der Donauuferstraße im Jahre 1958 als Aussichtsturm und ist kostenlos begehbar. Bis 1805 gab es übrigens auch im Nordosten einen Rundturm.
Die Kirche gilt als „Mutterkirche der Wachau“. Karl der Große hat hier anstelle einer keltischen Opferstätte ein Michaelsheiligtum errichtet. Eine spätere romanische Steinkirche wurde 1500-1520 durch eine spätgotische Kirche ersetzt. Nach Bränden wurde der Turm im Stil der Renaissance erneuert, das Langhaus wurde ebenfalls nach einem Brand barockisiert.
Nach der Besichtigung der Kirchenanlage, die Dich sicherlich auch dann beeindrucken wird, wenn Du Dich sonst nicht besonders für Kirchen interessierst, gehst Du in Richtung Donau hinunter.
Du überquerst die B3 und biegst dann auf der anderen Seite auf den rechts hinter der Steinmauer verlaufenden Weg ab.
Jetzt gehst Du relativ gemütlich entlang der Donau nach Spitz zurück.
Du gehst am Motorboothafen des Wassersportclubs Spitz vorbei, der sich übrigens nicht auf Spitzer, sondern auf Weißenkirchner Gemeindegebiet befindet.
Danach führt der Weg mit Blick auf Hofarnsdorf wieder zur Donau zurück und dann dieser entlang.
Nachdem Du am Freibad vorbeigegangen bist, überquerst Du den Mieslingbach. Ab jetzt befindest Du Dich wieder auf Spitzer Gemeindegebiet.
Zahlreiche Restaurants entlang des Weges laden Dich ein, Dich für die Strapazen des Weges zu belohnen.
Schließlich kommst Du dann zum Anleger der Rollfähre Spitz-Arnsdorf. Hier biegst Du dann rechts ab und überquerst die B3.
Auf der anderen Straßenseite gehst Du dann geradeaus auf der Rollfährestraße weiter durch den Ort. Auch hier bieten sich zahlreiche Gelegenheiten, sich kulinarisch zu belohnen.
Du gehst dann durch die Bahnunterführung und auf der anderen Seite geradeaus in der Hauptstraße weiter.
Beim Kriegerdenkmal biegst Du dann links in die Marktstraße ab.
Über diese kommst Du dann wieder zum Kirchenplatz.

Quick Facts:

Weglänge: ca. 7,1 km
Dauer: ca. 02:15 (ohne Besichtigung der Kirche und Besteigung des Rundturms)
Differenz zwischen höchstem und niedrigstem Punkt: ca. 220 m
Gesamter Auf-/Abstieg: ca. 260 m
Kinderwagentauglich: nein
Für Nordic Walking geeignet: nein
GPS-Daten: Downloadbergfex
Öffentliche Verkehrsmittel: Mit der Wachaubahn bis Spitz oder mit dem Bus bis zur Haltestelle Spitz an der Donau – Fähre; Fahrplanauskunft auf SCOTTY.