Unter dem Namen „Marillenmeile“ gibt es in Rossatz-Arnsdorf, Österreichs größter Marillenanbau-Gemeinde, insgesamt sieben Wanderwege, die durch Marillengärten und bei Marillenanbaubetrieben vorbeiführen.

Die Wanderwege lassen sich in West (St. Johann im Mauertale sowie die „4 Arnsdörfer“ Oberarnsdorf, Hofarnsdorf, Mitterarnsdorf und Bacharnsdorf) sowie Ost (Rührsdorf, Rossatz und Rossatzbach) unterteilen.

Die „gelbe“ Route 4 startet beim Sportplatz in Bacharnsdorf.

Von dort gehst Du wieder zur B33, überquerst diese und gehst auf der gegenüber abzweigenden Straße den Weingarten hinauf.

Du gelangst dann zu einer querenden Straße, in die Du dann links einbiegst. Vorher solltest Du Dir aber noch die Informationstafel, die Dir mehr über die süße orange Frucht erklärt, ansehen.

Hier beginnt jetzt der eigentliche Rundwanderweg.

Über die Weingärten hinweg kannst Du auf Weißenkirchen blicken.

Du folgst jetzt einfach dem Verlauf der Asphaltstraße,…

die dann in den Wald führt und dort nur noch geschottert ist.

Nach einiger Zeit könntest Du rechts eine Abkürzung über eine Römerstraße nehmen. Ich rate Dir aber, das nicht zu tun, denn…

sonst siehst Du die nächste Informationstafel nicht und die schöne Aussicht auf St. Michael kannst Du auch nicht genießen.

Danach führt der Weg wieder durch den Wald.

Nach einiger Zeit zweigt dann linkerhand ein (beschilderter) Weg ab, den Du dann hinuntergehst.

Nur ein bis zwei (und nicht wie auf dem Schild angeführt fünf) Minuten bist Du dann beim Türkentor, das einst zu einer im 16. Jahrhundert errichteten Sperranlage gehört hat.

Wieder nur ein paar Minuten später kommst Du zu einem schräg querenden Weg und biegst scharf links in diesen ein.

Jetzt gehst Du auf Römerstraßen dem Dürnbach entlang wieder in Richtung Bacharnsdorf.

Unterwegs siehst Du zahlreiche Felsformationen, die nicht nur beeindruckend aussehen, sondern Dir auch zeigen, dass auch der südlich der Donau gelegene Teil der Wachau noch zum Waldviertel zählt.

Du gelangst dann allmählich wieder in Obstgärten.

und schließlich wieder nach Bacharnsdorf, wo Du rechts in die B33 einbiegst.

Du gehst dann die zweite Straße links hinunter.

Nach einiger Zeit siehst Du dann linkerhand einen im 4. Jahrhundert nach Christus errichteten römischen Burgus. Dieser gehörte einst zum römischen Limes, der das römische Reich von den Germanen trennte.

Schließlich gelangst Du zur Donau und biegst links in den Donauradweg ein.

Rechterhand hast Du einen schönen Blick auf die bekannte Wehrkirche St. Michael in der Wachau.

Wenn Du schon genug vom Wandern hast kannst Du natürlich bei der nächsten Gelegenheit links zum Sportplatz hinaufgehen. Ansonsten gehst Du jetzt weiter auf dem Donauradweg.

Eine Tafel am neu errichteten Hochwasserschutz zeigt Dir die maximalen Wasserstände der Donau in den letzten 70 Jahren an. Falls Dir die Betonfundamente des Hochwasserschutzes nicht gefallen so wirst Du spätestens jetzt Verständnis für die Notwendigkeit dieser Bauten haben.

Schließlich kommst Du dann nach Mitterarnsdorf.

Bei der ersten abzweigenden „richtigen“ Straße biegst Du links ab.

An der gotischen „Radlerkirche“ St. Katharina vorbei gehst Du jetzt in den Ort hinauf.

Beim Brunnen biegst Du dann links ab

und folgst dann der sich durch den Ort schlängelnden Straße.

Du kommst dann wieder zur B33 und überquerst diese.

Jetzt gehst Du wieder die Weinberge hinauf…

bis Du zu der Stelle kommst, an der Du beim Hinweg links abgebogen bist. Jetzt biegst Du links ab…

und gehst den Weg, den Du schon vom Hinweg kennst, hinunter.

Schließlich gelangst Du wieder zum Sportplatz.

Quick Facts:

Weglänge: ca. 6,5 km
Dauer: ca. 02:00
Differenz zwischen höchstem und niedrigstem Punkt: ca. 190 m
Gesamter Auf-/Abstieg: ca. 220 m
Kinderwagentauglich: nein
Für Nordic Walking geeignet: ja
GPS-Daten: Downloadbergfex
Öffentliche Verkehrsmittel: Bushaltestelle „Bacharnsdorf – Ort“; Fahrplanauskunft auf SCOTTY.

Diese Wanderung habe ich auch auf bergfex veröffentlicht!