↔ 4,4 km | ↑ 30 m | ↓ 30 m | ↕ 18 m | ●○○○○ | 01:00

Diese einstündige Runde durch die beiden westlichen Katastralgemeinden der Marktgemeinde Weißenkirchen in der Wachau beginnst Du beim ehemaligen Lesehof des Stifts St. Florian, das heute das Restaurant Hofmeisterei Hirtzberger beheimatet. Neben dem spätmittelalterlichen Gebäude befinden sich ein großer öffentlicher Parkplatz und die Bushaltestelle.

Vom diesem meist kurz “Florianihof” genannten Gebäude aus gehst Du auf der Hauptstraße in Richtung Südwesten. Die Hauptstraße macht erst eine Rechstkurve…

und später eine Linkskurve. An deren Außenrand siehst Du den alten Dorfbrunnen.

Am Pfarrhof und der Pfarrkirche vorbei gehst Du jetzt wieder in Richtung Südwesten.

Die Pfarrkirche ist dem hl. Florian geweiht und wurde 1784-1791 an Stelle von Vorgängerbauten, die 1743, 1734 und 1724 durch Feuer zerstört wurden, errichtet.

Ausgangspunkt zweier dieser Brände war der damalige Gasthof “Zum alten Kloster” mit seinem zur Kreuzung hingewandten Erker. Vor diesem biegst Du nun rechts auf die Winklgasse ab.

Diese führt unter den Gleisen der Wachaubahn durch.

Gleich nach der Unterführung biegst Du links in den quer verlaufenden Marienfeldweg ein. Dieser verläuft parallel zu den Bahngleisen

und zu einer Brücke hinauf. Du kannst nun schon St. Michael erblicken.

Oben angelangt biegst Du links n den Schiedlweg ein…

und gehst über die Brücke.

Von der Brücke aus hast Du einen schönen Blick auf Wösendorf.

Der Schiedlweg endet bei der “Hl. Dreifaltigkeit”, einem Breitpfeiler mit dreteiligem Aufsatz, in dessen Mittelnische sich eine Darstellung der Hl. Dreifaltigkeit befindet. Hier biegst Du nun rechts in die quer verlaufende Hauptstraße ein.

An der rechten Straßenseite befindet sich das Kriegerdenkmal des Ortes.

Auf der Hauptstraße gehst Du nun weiter nach St. Michael.

Dabei passierst Du diesen Tabernakelpfeiler,…

eine gemauerte Hiatahütte (Weingartenhüterhütte),…

sowie den spätmittelalterlichen Bildstock mit einer Pietàdarstellung. Dieser ist einer der ältesten erhaltenen Bildstöcke in der Wachau.

Schließlich kommst Du ins Ortsgebiet von St. Michael.

Dort hältst Du Dich rechts…

und betrittst durch das Gittertor das Friedhofsgelände, das die Wehrkirche umgibt. Die ursprüngliche Kirche wurde um 800 von Karl dem Großen an Stelle einer keltischen Opferstätte errichtet. Die heutige spätgotische Kirche wurde von 1500-1520 errichtet. Der Turm wurde jedoch bereits 1544 nach einem Brand durch einen neuen im Stil der Renaissance ersetzt, das Kirchengewölbe nach einem neuerlichen Brand im Jahr 1630 durch ein frühbarockes ersetzt.

Besonders interessant ist natürlich der 1395 errichtete Karner sowie der (nicht abgebildete) Rundturm, der seit der Fertigstellung der Donauuferstraße im Jahr 1958 als Aussichtsturm genützt wird.

Ich empfehle Dir, darüber hinaus noch über die Treppen auf die Brücke im Südwesten zu gehen.


















Quick Facts:
Weglänge: ca. 4,4 km
Dauer: ca. 01:00
Differenz zwischen höchstem und niedrigstem Punkt: ca. 18 m
Gesamter Auf-/Abstieg: ca. 30 m
Kinderwagentauglich: mit Umweg möglich
Für Nordic Walking geeignet: ja
GPS-Daten: Download
Öffentliche Verkehrsmittel: Bushaltestelle Wösendorf/Wachau – Florianihof, Fahrplanauskunft auf SCOTTY






























































