Dieser etwa anderthalbstündige Rundweg beginnt wie fast alle Spitzer Wanderwege auf dem Kirchenplatz.
Dann geht es in Richtung Schloss, also in etwa in westliche Richtung.
Der Weinwanderweg ist durch flaschenförmige Wegweiser markiert.
Nach etwa fünfzig Metern biegst Du dann in die erste Straße rechts, die Schlossgasse, ab.
Durch mehrere Torbögen gelangst Du auf das Gelände des Schlosses Niederhaus.
Dann verlässt Du das Schlossgelände wieder durch einen Torbogen.
Am Ende der Schlossgasse biegst Du dann rechts in die Straße „Am Hinterweg“ ein.
Wenn Du Dich fragst, warum die Weinstöcke auf den Fotos irgendwie seltsam aussehen, hier die traurige Antwort: Wenige Wochen bevor ich die Aufnahmen gemacht habe, wurde die Gegend von einem schweren Hagelunwetter heimgesucht. Viele Blätter wurden abgerissen, viele Trauben wurden beschädigt und sind danach auf den Weinstöcken verfault.
Bei der nächsten Kreuzung gehst Du geradeaus weiter in die Rote Torgasse.
Kurz darauf biegst Du dann rechts ab.
Du folgst dem Weg durch die Weinberge.
Dann siehst Du auch schon die erste von vielen Tafeln, auf denen regionale Weinsorten beschrieben sind.
Der asphaltierte Weg geht dann in einen Traktorweg über.
Dann wird er noch schmäler, steiler und bewachsener.
Nach einem kleinen Waldstück…
kommst Du bei einem Bildstock wieder zu einer Straße.
Rechts von Dir siehst Du das „Rote Tor“, das übrigens gar nicht rot ist. Es ist das letzte von einst sieben Toren der Spitzer Befestigung. Im 30-jährigen Krieg wurde Spitz von den Schweden eingenommen, wobei ziemlich viel Blut geflossen ist. Vom Rot des Blutes kommt auch der Name “Rotes Tor”. Früher wurde es auch Schwedentor genannt.
Du hältst Dich aber links und gehst über die anfangs gepflasterte, später dann asphaltierte Straße hinunter.
Nach dem Haus biegst Du allerdings rechts ab und jetzt geht’s dann wieder steil bergauf.
Bei der ersten Kreuzung überquerst Du den Entwässerungsgraben und gehst geradeaus weiter.
Bei der nächsten hältst Du Dich dann links.
Nach einer Linkskurve siehst Du dann rechterhand einen kleinen Schaugarten, in dem Weinstöcke verschiedenster Sorten gepflanzt wurden.
Kurz darauf siehst Du rechts eine Bank. Nach dieser biegst Du dann scharf rechts ab.
Wie Du hier sehen kannst, wird es noch steiler. Also ist es durchaus ok, vorher auf der Bank noch einmal Kräfte zu sammeln und die Aussicht zu genießen.
Diese ist nämlich trotz der Zerstörungen wunderbar.
Nach einer langgezogenen Kurve zweigt dann links eine Straße ab und auf dieser gehst Du dann weiter.
Wie Du sehen kannst ist der Weg hier nicht mehr so steil.
Nach einer Rechstkurve siehst Du dann links in den Weinbergen eine Bank und zu dieser musst Du jetzt hochgehen.
Geschafft! Jetzt kannst Du Dich erneut ausruhen und die Aussicht genießen. Du bist jetzt übrigens auf ca. 360 m Seehöhe. Der Tausendeimerberg auf 307 m Seehöhe liegt doch einige Meter unter Dir.
Danach gehst Du auf einem schmalen ausgetrampelten Pfad rechts der Bank hinunter.
Nach einer Linkskurve gehst Du dann ein Stückchen geradeaus ehe Du dann rechts abbiegst…
und quer durch einen Weingarten gehst.
Danach gehst Du links auf einem Grasweg hinunter.
Am Ende des Weges biegst Du rechts ab.
Es geht jetzt hinunter in Richtung Straße.
In diese biegst Du dann links ein.
Nach einer Linkskurve biegst Du dann rechts in einen geschotterten Weg ein.
Nach einer neuerlichen Linkskurve geht der Schotterweg dann in einen grasbewachsenen Traktorweg über.
Kurz darauf zweigt links ein Weg ab.
Auf diesem steilen und besonders nach Regenfällen oft auch sehr ausgewaschenen Weg gehst Du jetzt hinunter.
Nach ein paar Kurven wird der Weg dann wieder Flacher.
Es folgt eine etwas länger gezogene Linkskurve.
Nach einer etwas längeren Geraden kommst Du dann zur Straße, die dem Radlbach entlang führt. Hier biegst Du entsprechend links ein, um dann dem Bach entlang in Richtung Tal zu gehen.
Die Straße führt Dich wieder in den Ort, wo sie eine Linkskurve macht.
Vor Grubers Heurigen biegst Du links ab.
Bei der nächsten Abzweigung biegst Du dann links in die Straße „Am Hinterweg“ ab.
Diese macht dann nach etwas fünfzig Metern eine Rechtskurve.
Nach einer kleinen Steigung geht es zwischen dem auffälligen im Kalmuck-Design gehaltenen Weingut Gritsch auf der linken und dem im klassischen Gelb gehaltenen Hotel Weinberghof hinunter.
Nach dem Hotel biegst Du rechts ab.
Von jetzt an entspricht der Weg wieder dem Hinweg, nur natürlich in die entgegengesetzte Richtung. Du durchquerst also wieder das Schlossareal.
Am Ende der Schlossgasse biegst Du dann links ab…
und kommst wieder zum Kirchenplatz.

Falls Dir dieser Weg nun zu mühsam erscheint oder Du mit Kinderwagen oder kleineren Kindern unterwegs bist möchte ich Dir als Alternative den hier beschriebenen Kinderwanderweg „Weingeistweg an’s Herz legen. Dieser ist sozusagen eine kürzere Variante des Weinwanderwegs und verläuft durchwegs auf asphaltierten Wegen.

Quick Facts:

Weglänge: ca. 4,4 km
Dauer: ca. 01:30
Differenz zwischen höchstem und niedrigstem Punkt: ca. 135 m
Gesamter Auf-/Abstieg: ca. 200 m
Kinderwagentauglich: nein
Für Nordic Walking geeignet: nein
GPS-Daten: Downloadbergfex
Öffentliche Verkehrsmittel: Wachaubahn bis Bahnhof Spitz oder Bus bis zur Haltestelle Spitz/Donau – Rollfähre; Fahrplanauskunft auf SCOTTY