Im Jahr 2020 wurden in Spitz zwei Kinderwanderwege angelegt, nämlich der „Weingeistweg“ (siehe hier) und der „Waldgeistweg“. Im Frühling 2021 kam noch der „Wassergeistweg“ dazu.

Alle drei Kinderwanderwege beginnen am Kirchenplatz.

Dem Wegweiser folgend gehst Du erst einmal in der Rote Torgasse in Richtung Mittelschule.

Die Gasse macht dann eine Rechtskurve.

Vor dem Weingarten biegst Du links ab und gehst weiter bergauf.

Du kommst dann zum Druschplatz.

Hier bekommst Du den ersten Stempel, der eine Katze zeigt. Das Stempelheft kannst Du Dir aus der Box hinter dem Stempelkasten nehmen. Zur Sicherheit kannst Du es Dir aber auch schon vorab bei der Tourismusinformation besorgen.

Du gehst dann noch ein Stück auf der rechten Straße bergauf.

Nach Haus Nr. 12b biegst Du dann in die rechts abzweigende Straße ab.

Diese führt Dich in die Weinberge und macht dort eine Linkskurve.

Der Weg wird dann immer schmäler.

Es folgt dann noch ein Stück des Weges, das zwar zum Teil unter Bäumen entlangführt und somit schattig, aber auch sehr steil ist.

Du kommst dann zum Roten Tor und durchquerst dieses. Dieses ist übrigens das letzte von einst sieben Toren der Spitzer Befestigung. Im 30-jährigen Krieg wurde Spitz von den Schweden eingenommen, wobei ziemlich viel Blut geflossen ist. Vom Rot des Blutes kommt auch der Name “Rotes Tor”. Früher wurde es auch Schwedentor genannt.

Auf der anderen Seite des Tores gehst Du auf dem rechten, bergab führenden Weg weiter.

Dieser Weg führt Dich ins Mieslingtal, in dem der Mieslingbach zur Donau fließt.

Vor der Brücke findet Ihr den Stempelkasten mit dem zweiten Stempel, mit dem Du Dir einen Frosch in Dein Heft stempelst, sowie ein Holz-Memory, bei dem es gilt, Tierpaare aufzudecken.

Wenn Ihr alle Tierpaare aufgedeckt habt, geht Ihr über die Brücke und biegt dann rechts ab.

Hier – und auch an ein paar anderen Stellen – findest Du auch QR-Codes, über die Du zu nacherzählten Sagen aus Spitz gelangst.

Bereits nach kurzer Zeit kommst Du wieder in Siedlungsgebiet.

Beim Hotel Mariandl, in dem sich auch das Gunther Philipp-Museum befindet, biegst Du links ab und überquerst den Mieslingbach.
Dann überquerst Du die Kremserstraße und gehst über den Parkplatz des Klosterhofs. Du gehst dann ein Stück dem Bahndamm entlang in Richtung Nordosten.
Vor dem Weingarten biegst Du rechts ab und gehst durch die Unterführung unter der Wachaubahn. Zuvor holst Du Dir aber noch den dritten Stempel, der einen Fisch zeigt.
Durch eine kleine Allee (die in vielen Karten nicht eingezeichnet ist!) kommst Du zur Donau.
Dort biegst Du dann rechts ab.
Jetzt gehst Du einmal anderthalb Kilometer flussaufwärts der Donau entlang. Zahlreiche Gastronomiebetriebe und Parkbänke säumen Deinen Weg. Mein persönlicher Tipp: Kleinere Kinder können jetzt bereits erste Ermüdungserscheinungen zeigen und es folgen noch viele Meter, Höhenmeter und Highlights. Vielleicht ist jetzt der richtige Zeitpunkt für eine Pause.
Vor dem Kreisverkehr gehst Du zur B3 vor…
und überquerst diese. Dann gehst Du links in Richtung Ruine weiter.
Bei der nächsten Kreuzung biegst Du links ab, überquerst die Ottenschläger Straße und gehst dann in der Straße „Hinterhaus“ weiter.
Bei der nächsten Kreuzung gehst Du schräg rechts weiter.
Kurz nach dem letzten Haus auf der rechten Seite biegst Du dann rechts ab und gehst unter der Bahnunterführung durch. Hier findest Du übrigens den Stempel Nr. 4, der eine Ente zeigt.
Danach biegst Du links ab.
Der Weg wird dann schmäler und macht eine Rechtskurve.
Der steile Weg führt zum Teil über Treppen.
Du überquerst dann einen Trockenrasen. Der Weg führt zum Teil über Felsen und rechts geht es steil bergab, enstprechend solltest Du hier gut auf Dein(e) Kind(er) aufpassen!
Vor dem Wald macht biegst Du scharf links ab.
Natürlich kannst Du auch noch einen Abstecher machen, dafür ein Stück geradeaus gehen und dann rechts zum Lusthaus abbiegen.
Von diesem Aussichtspavillon aus hast Du einen schönen Blick auf die Donau.
Über den Trockenrasen gehst Du weiter in Richtung Ruine.
Vor einer Trockensteinmauer biegst Du dann rechts ab.
Nach einer Linkskurve…
kommst Du zum Aufgang zur Ruine Hinterhaus. Wenn Du diese besichtigen möchtest, gehst Du über die Treppen hinauf. Für eine Besichtigung solltest Du mindestens eine halbe Stunde einplanen. Viele Fotos von der Ruine und mehr zu ihrer Geschichte findest Du übrigens in dieser Beschreibung einer kurzen Wanderung zur Ruine.

Ansonsten gehst Du einfach rechts auf dem Weg weiter.

Dann gehst Du weiter in Richtung Wald.
Im Wald kreuzen sich mehrere Wanderwege. Du gehst hier geradeaus weiter.
Du kommst dann in die Siedlung Erlahof.
Dort biegst Du dann links ab.
So kommst Du zum barocken Schloss Erlahof.
Dort findest Du dann den fünften und letzten Stempelkasten. Der Stempel zeigt ein Schiff.
Mit allen fünf Stempeln im Heft haben Kinder freien Eintritt im Schifffahrtsmuseum (Stand Juni 2021, Angabe ohne Gewähr), das sich im Schloss befindet.
Danach gehst Du durch den Schlosspark in Richtung Spitzerbach. Auf dem Schlossareal befindet sich übrigens auch ein sehr schöner Spielplatz.
Vor dem Bach biegst Du rechts ab und gehst dann dem Weg, der mehr oder weniger dem Bach entlang führst, in Richtung Donau.
Beim Kreisverkehr ist dann das offizielle Ende des Wanderwegs. Um wieder ins Zentrum von Spitz zu kommen musst Du entweder bereits vorher links in die Hauptstraße abbiegen oder Du gehst bist zur Donau vor und gehst dann stromabwärts bis zum Fähranleger vor, biegst dann dort links ab und kommst so ins Zentrum.
Ein kleiner abschließender Tipp. Über 6 Kilometer, 180 Höhenmeter, eine Ruinenbesichtigung und ein Museumsbesuch ergeben insgesamt ca. 3 bis 4 Stunden – und das ist besonders für kleinere Kinder ziemlich viel. Eine Möglichkeit ist, auf dem Weg entlang der Donau Rast zu machen und entweder in einen Gastronomiebetrieb einzukehren oder ein Picknick auf einer Bank zu machen. Alternativ kann man auch Ruinen- und Museumsbesuch auslassen und diese Attraktionen zu einem anderen Zeitpunkt zu besuchen.

Quick Facts:

Weglänge: ca. 6,3 km
Dauer: ca. 02:00 – 02:30 (reine Gehzeit + ca. 00:30 für Ruinenbesuch + ca. 00:30 – 00:45 für Museumsbesuch)
Differenz zwischen höchstem und niedrigstem Punkt: ca. 95 m
Gesamter Auf-/Abstieg: ca. 180 m
Kinderwagentauglich: nein
Für Nordic Walking geeignet: nein
GPS-Daten: Downloadbergfex
Öffentliche Verkehrsmittel: Wachaubahn bis Bahnhof Spitz oder Bus bis zur Haltestelle Spitz/Donau – Rollfähre; Fahrplanauskunft auf SCOTTY
Offizielle Beschreibung: auf www.spitz-wachau.at