↔ 8 km | ↑ 145m | ↓ 145 m | ↕ 139 m | ●●●○○ | 02:15

Diese etwas über achteinhalb Kilometer lange, leider nicht mehr ausgeschilderte Wanderung beginnt beim Amtshaus von Schönbühel.

Von dort aus gehst Du zur Donau vor und biegst vor dieser links auf den Fußweg ab.

Der Donau entlang gehst Du nun flussaufwärts, also in südwestliche Richtung, weiter.

Der Weg quert den Sicherbach, der auch manchmal Siecherbach geschrieben wird.

Immer wieder zweigen Wege zur B33 ab, Du bleibst aber stets auf dem unteren Weg.

Linkerhand siehst Du zwei kleine Skulpturengärten, zu denen mir leider nichts bekannt ist.

Kurz vor der Pielachbrücke teilt sich der Weg. Hier nimmst Du den linken Weg. Der rechte führt übrigens zur Pielachmündung und ist durchaus auch einen Abstecher wert. Ein Bild findest Du bei der Beschreibung des Hub-Rundwanderwegs.
Dieser Weg teilt sich kurz darauf wieder. Jetzt nimmst Du den rechten Weg.
Hier solltest Du auch als Fußgänger vorsichtig und umsichtig und möglichst am Rand gehen,…
denn gleich nach der Kuppe macht der Weg eine Linkskurve und führt unter der Pielachbrücke durch.
Danach folgt eine Linkskurve.
Der Weg führt fast bis zur B33 vor. Vor dem Geländer drehst Du dann um…
und gehst dann in die entgegengesetzte Richtung in den Wald. Hier beginnt das Naturschutzgebiet Pielachmündung-Steinwand. Übrigens verläuft auch die Dunkelsteinerwald-Runde über den Steinwandweg.
Im Gegensatz zum hier beschriebenen Hub-Rundwanderweg gehst Du weiter der Pielach entlang.
Links von Dir befindet sich die Steinwand. Die Wälder hier sind teilweise weit über 100 Jahre alt, das Totholz wird meist liegengelassen. Auf dem nährstoffreichen Boden gedeihen zahlreiche Pflanzenarten, von denen viele gefährdet sind. Auch seltene Tiere wie der Eisvogel oder die Mopsfledermaus sind im Naturschutzgebiet anzutreffen.
Auf dem Weg musst Du einen kleinen Bach queren. Dieser verläuft ungefähr auf der Grenze zwischen der Marktgemeinde Schönbühel-Aggsbach (Bezirk Krems) und der Stadtgemeinde Melk (Bezirk Melk).
Kurz nach einer Wiese…
teilt sich der Weg. Du nimmst hier den linken, bergauf führenden Weg.
Jetzt ist es Zeit, einen letzten Blick auf die Pielach zu werfen. Diese entspringt übrigens nördlich von Annaberg auf 976 m Seehöhe und hat eine Länge von ungefähr 70 km. Der lateinische Name des Flusses lautet übrigens “Namaris”. Der Name Pielach setzt sich aus dem altslawischen “bela” (“weiß”) und dem deutschen Wort “Ache” zusammen, bedeutet also “Weiße Ache”.
Der Waldweg führt Dich in den Ort Pielachberg, wo er in eine asphaltierte Straße, die den Namen “Steinwandweg” trägt, übergeht. Mit ca. 450 Einwohnern ist Pielachberg übrigens die zweitgrößte Katastralgemeinde der Stadt Melk.
Am Ende des Steinwandwegs biegst Du links in die Pielachberger Straße ein. Jetzt kannst Du der Beschilderung des Welterbesteigs folgen. Die Dunkelsteinerwald-Runde würde hier rechts abzweigen.
An der Abzweigung der Josef-Böck-Straße siehst Du dieses Kreuz.
Die Pielachbergstraße endet an der Dorfstraße, in die Du links einbiegst.
Bei der Weggabelung nimmst Du den linken Weg, den “Güterweg Pielachberg”…
und verlässt kurz darauf das Ortsgebiet.
Wenn Du Dich umdrehst hast Du jetzt einen schönen Blick über Pielach und Pielachberg weit hinein ins Mostviertel.
Der Weg macht dann nach einer Linkskurve…
eine Rechtskehre.
Zwischen den Bäumen kannst Du schon das Stift Melk erkennen. Keine Sorge, später wirst Du noch bessere Aussicht auf das Benediktinerkloster haben.
Nach einer Linkskurve…
kommst Du an einem Wasserhochbehälter vorbei.
Der Weg führt dann auf einer Art Hochplateau durch die Felder.
An der ersten Abzweigung gehst Du vorbei,…
ebenso an der zweiten. Der Weg verläuft nun übrigens an der Bezirks- und Gemeindegrenze.
Bei der zweiten Abzweigung kannst Du übrigens noch einmal einen Blick über Pielachberg und Pielach auf die niederösterreichischen Kalkalpen werfen.
Nach der markanten Birke…
biegst Du links ab und bist somit wieder auf dem Gemeindegebiet von Schönbühel-Aggsbach.
Linkerhand blickst Du jetzt zur Donau, zur Stadt Melk mit dem Stift und wenn mich nicht alles täuscht, konnte ich bei meiner Begehung Ende März sogar das schneebedeckte Tote Gebirge, das sich an der Grenze zwischen Oberösterreich und der Steiermark befindet, erblicken.
An der höchsten Stelle des Weges befindet sich das Jonaskreuz.
Wenn Du Dich jetzt umdrehst siehst Du die Schallaburg und den Ötscher.
Der Weg führt danach bergab.
An der Wegkreuzung siehst Du…
ein Kruzifix und…
einen Bildbaum mit einem schon stark verblichenen Marienbild.
Du gehst nun geradeaus auf der Hubstraße weiter ins Tal. Von jetzt an verläuft der Wanderweg wieder auf denselben Wegen wie der Hub-Rundwanderweg.
Diese macht vor einem kleinen Weiler eine Linkskurve. Du gehst hier aber geradeaus direkt rechts am ersten Gebäude weiter.
Beim Abstieg (der Berg heißt übrigens Ranzenberg) über den Feldweg hast Du kurz einen schönen Blick in Richtung Schloss Schönbühel.
Der Weg führt dann rechts an einem Mobilfunkmasten vorbei und wird etwas schmäler und steiler.
Du kommst so zu einem Feld und gehst jetzt am Rand des Feldes in einem Viertelkreis weiter bergab.
Knapp vor dem unteren Ende des Feldes biegst Du auf den schmalen, rechts abzweigenden Pfad ab.
Nach wenigen Schritten triffst Du auf einen quer verlaufenden Weg, überquerst diesen und gehst dann geradeaus auf dem schmalen Pfad durch das Gebüsch weiter.
Der Pfad führt nur knapp an einem Feld vorbei.
Kurz darauf kommst Du wieder ins Ortsgebiet von Schönbühel und biegst rechts in die Straße “Am Jakobsweg” ein.
Nach einer Linkskurve…
überquerst Du den Si(e)cherbach.

Die Straße “Am Jakobsweg” endet schließlich vor dem Hochwasserschutzdepot an der Florianistraße. In diese biegst Du jetzt links ein.

Diese wiederum endet kurz darauf an der Geroldinger Straße, in die Du links einbiegst.

Beim Marterl…

biegst Du rechts in die Marterlgasse ein.

Diese endet an der Roßbachstraße, in die Du links einbiegst.

Beim Wiesbauer-Marterl biegst Du rechts ab, überquerst die Roßbachstraße,…

biegst dann links ab und überquerst die B33, um schließlich wieder zum Amtshaus zu kommen.

Quick Facts:

Weglänge: ca. 8,6 km
Dauer: ca. 02:15
Differenz zwischen höchstem und niedrigstem Punkt: ca. 139 m
Gesamter Auf-/Abstieg: ca. 145 m
Kinderwagentauglich: nein
Für Nordic Walking geeignet: bedingt
GPS-Daten: Download
Öffentliche Verkehrsmittel: Bushaltestelle Schönbühel an der Donau – Ortsmitte; Fahrplanauskunft auf SCOTTY