↔ 6,9 km | ↑ 291 m | ↓ 291 m | ↕ 281 m | ●●○○○ | 02:00

Im Mai 2022 wurde der Themenweg “Auf den kulturgeschichtlichen Pfaden in der Wachau” in Aggsbach-Markt eröffnet. Dieser führt über Asphaltstraßen und befestigte Forststraßen durch Wiesen, Felder und den Wald. Insgesamt 12 zweisprachige Informationstafeln (bei der hier beschriebenen kurzen Variante werden 4 davon ausgelassen) beschreiben die Geschichte der Wachau von der Urgeschichte bis zur Ernennung zum Weltkulturerbe. Untenstehend findest Du die Beschreibung der langen Variante.
Beide Varianten starten beim Venussaal.
Beim erst 2023/24 fertig gestellten Parkplatz befinden sich auch ein modernes Marterl,…
und ein vom mexikanischen Bildhauer Federico Garcia Núñez geschaffener Fisch.
Laut Plan solltest Du nun auf der L7160 in Richtung Süden gehen, laut Beschilderung jedoch links von der Informationstafel die Straße hinauf in Richtung des ehemaligen Bahnhofs.
Der ganze Weg war bei meiner Begehung im Sommer 2024 durchgängig mit braunen Tafeln in beide Richtungen beschildert.

Vor dem ehemaligen Bahnhof biegst Du  links ab.

So erreichst Du die L7141, in die Du rechts einbiegst.

Gleich nach der Brücke, auf der die Wachaubahn über die Straße führt,…
biegst Du rechts ab.
Kurz nach der Pfarrkirche Mariae Himmelfahrt siehst Du links vor dem Spielplatz die erste Station, die die Urgeschichte in der Wachau behandelt.
Die Straße führt erst den Gleisen der Wachaubahn entlang und macht später eine Linkskurve,…
und kurz darauf eine Rechtskurve.
Nach dem letzten Wohnhaus musst Du links abbiegen. An der Abzweigung findest Du die Tafel Nummer 2, die von der Wachau zur Römerzeit handelt.
Die zwar nicht asphaltierte, aber dennoch gut befestigte Straße führt Dich in den Wald,…
wo sie dann eine Rechtskurve macht.
Nach einiger Zeit folgt eine Linkskurve.
Nachdem Du einige Zeit lang mehr oder weniger geradeaus gegangen bist, folgt eine scharfe Rechtskurve. Am Außenrand dieser Kurve befindet sich neben einer Rastbank die dritte Station, die von der Bayrischen Besiedlung erzählt.
Auch an der darauffolgenden Linkskurve gibt es eine Rastbank.
Von hier aus hast Du eine wunderbare Aussicht, aber es wird noch besser kommen!
In einer leichten Linkskurve siehst Du kurz darauf die vierte Tafel, die von König Richard Löwenherz handelt.
In der nächsten Rechtskurve zweigt geradeaus die hier beschriebene kurze Variante ab, bei der Du die Tafeln 5-8 überspringst. Für die lange Variante gehst Du nun rechts weiter bergauf.
In der nächsten Linkskehre befindet sich wieder eine Rastbank.
Da Du seit der letzten Linkskehre wieder rund 80 Höhenmeter aufgestiegen bist, hast Du jetzt natürlich auch eine viel bessere Aussicht.
Der Weg endet noch in der Kehre an einer quer verlaufenden Straße, in die Du links einbiegst.
Du kommst bald darauf zu einer Wegkreuzung, bei der sich linkerhand ein Rastplatz befindet.
Hier befindet sich der höchste Punkt der Wanderung (419 m) und von hier aus gibt es natürlich auch wieder eine tolle Aussicht.
Ebenfalls an dieser Kreuzung befinden sich eine moderne Kreuzigungsgruppe,…
sowie die Tafel Nr. 6, die den Weinbau zum Thema hat. An dieser vorbei gehst Du jetzt wieder bergab.
Rechts zweigt kurz darauf der Welterbesteig ab. Bislang bist Du übrigens auf denselben Wegen gegangen, auf denen auch dieser bekannte Weitwanderweg verläuft.
Gleich nach der Informationstafel über Renaissance und Reformation…
musst Du scharf links abbiegen.
Es sei denn, Du folgst dem Zwerg und machst noch einen Abstecher zum Familienpark Hubhof. Für diesen Abstecher, der hin und zurück eine Länge von 2,9 km hat, wirst Du rund 45 Minuten brauchen.

Die Beschreibung dieses Abstechers findest Du ganz unten!

Doch jetzt erst einmal zurück zum Themenweg. Für diesen gehst Du beim Abstieg erst einmal geradeaus weiter.

Auch bei der 8. Tafel, die das Zeitalter des Barocks thematisiert, gehst Du geradeaus weiter.

Erst kurz vor dem Ende des Waldes biegst Du scharf rechts ab. An dieser Abzweigung triffst Du übrigens auf die von vorne kommende kurze Variante des Themenwegs.

Kurz nach einer scharfen Linkskurve…

kannst Du Dich auf der Tafel Nummer 9 über die Napoleonische Zeit in der Wachau informieren.

Es folgt kurz danach noch eine scharfe Rechtskurve. Die weiteren Kurven sind dann einmal eher sanft.

Eine scharfe Linkskurve gibt es aber noch.
Nach dieser kommst Du aus dem Wald heraus und siehst rechterhand die zehnte Tafel zum Thema “Donau”.
Zwischen Wiesen gehst Du jetzt in Richtung Donau.
Kurz nach dem Bogensportplatz
kommst Du wieder in den Wald, wo der Weg eine Linkskurve macht.
In der darauffolgenden Rechtskurve steht die elfte und somit vorletzte Tafel, auf der die Wachauer Feste behandelt werden.
Gleich darauf erreichst Du auch schon das Ortsgebiet.
Die Straße endet an der L7141, in die Du nun links einbiegst.
Sie führt übrigens dem Endlingbach entlang in Richtung Donau.
Kurz vor dem Pfarrhof informiert die zwölfte und somit letzte Tafel über die Aufnahme der Wachau in die UNESCO-Weltkulturerbeliste.
Danach gehst Du wieder durch die Bahnunterführung.
Über die links abzweigende Straße…
kommst Du wieder zum Bahnhof, wo Du rechts abbiegst…
um wieder zum Venussaal zu gelangen.

Quick Facts:

Weglänge: ca. 6,9 km
Dauer: ca. 02:00
Differenz zwischen höchstem und niedrigstem Punkt: ca. 281 m
Gesamter Auf-/Abstieg: ca. 291 m
Kinderwagentauglich: bedingt (Wege befestigt, aber tw. steil)
Für Nordic Walking geeignet: ja
GPS-Daten: Download
Öffentliche Verkehrsmittel: mit der Wachaubahn bis Aggsbach-Markt oder mit dem Bus bis zur Haltestelle Aggsbach-Markt Ortsmitte; Fahrplanauskunft auf SCOTTY
Offizielle Informationen: aggsbach.gv.at

Abstecher zum Familienpark Hubhof

↔ 2,9 km | ↑ 36 m | ↓ 36 m | ↕ 29 m | ●●○○○ | 00:45

Der je Richtung rund anderthalb Kilometer lange Abstecher zum Hubhof führt Dich erst einmal aus dem Wald.
Kurz nach eine Rechtskurve triffst Du bei einem kleinen Rastplatz auf einen Grasweg, auf dem übrigens der Seeber-Rundweg verläuft.
Bei einem Marterl endet der Weg an der Straße, in die Du rechts einbiegst. Links würde es übrigens zum kleinen Ort Seeb gehen.
Im Marterl befindet sich eine Darstellung des Hl. Antonius von Padua.
Bei der Weggabelung nimmst Du den rechten Weg.
Kurz darauf kommst Du zum Eingang des Familienparks Hubhof. 1980 als Märchenwald (die Bevölkerung nennt ihn nach wie vor oft “Märchenland”) errichtet, wurde er um einen Dinosaurierwald (die Figuren befanden sich einst in einem Dinosaurierpark in Traismauer) und ein Indianerland erweitert. Natürlich gibt es auch gastronomische Einrichtungen.

Mehr dazu unter familienpark-hubhof.at.

Für einen Besuch solltest Du mindestens 2 bis 3 Stunden einplanen. Danach gehst Du wieder zurück.
Vergiss nicht, beim Marterl kurz vor Seeb links abzubiegen und…
beim Rastplatz weiter dem geschotterten Weg zu folgen, der nach einer Linkskurve…
wieder in den Wald führt.
Bei der Zwergentafel biegst Du schräg rechts ab, um über den Themenweg zurück nach Aggsbach zu gehen.

Quick Facts:

Weglänge: ca. 2,9 km
Dauer: ca. 00:45 (ohne Besuch des Familienparks)
Differenz zwischen höchstem und niedrigstem Punkt: ca. 29 m
Gesamter Auf-/Abstieg: ca. 36 m
Kinderwagentauglich: ja
Für Nordic Walking geeignet: ja
GPS-Daten: Download