Diese etwas mehr als zweistündige Runde beginnst Du am besten beim Gemeindeamt in Oberwölbling. Unterhalb des Gemeindeamts, direkt an der Wachaustraße, gibt es einen Parkplatz.

Von dort aus gehst Du die steinerne Treppe hoch und durchquerst den kleinen Park.

Über den Durchgang…

kommst Du zum Oberen Markt und biegst rechts ab.

Dann gehst Du an Kirche

und Volksschule vorbei bergauf.

Gleich nach der Volksschule beginnt dann der Kremsersteig, der bis nach Mautern führt und der mit einer weiß-blau-weißen Markierung gekennzeichnet ist.

Du kommst am „Marterl am Kremsersteig“, das im 17. oder 18. Jahrhundert errichtet und früher auch den namen „Weißes Kreuz“ trug, vorbei.

Nach einer Linkskurve hast Du dann einen schönen Blick auf den Ort.

Es folgt dann eine Rechtskurve, nach der es dann wieder in Richtung Norden geht. Du kommst dann zu einem Rastplatz. Linkerhand führt ein Weg zum…

Soldatenfriedhof Oberwölbling. Hier fanden über 4.000 Soldaten, die in den letzten Wochen des 2. Weltkriegs in Kämpfen in der Gegend ihr Leben lassen mussten, die letzte Ruhe.
Nach dem Abstecher zum Soldatenfriedhof gehst Du zurück zum Kremsersteig. Der asphaltierte Weg macht nach dem Soldatenfriedhof eine Linkskurve, Du gehst hier aber geradeaus in den Wald weiter.
Im Wald gehst Du eigentlich immer mehr oder weniger geradeaus weiter und folgst entweder der erwähnten weiß-blau-weißen Markierung oder der Beschilderung des Weges zu den Mammutbäumen.
Nach einiger Zeit mündet Dein Weg mit einem von links kommenden Weg zusammen.
Bei der nächsten Kreuzung hältst Du Dich dann leicht rechts.
Irgendwann zweigt dann die beschilderte Route zu den Mammutbäumen rechts ab und führt auf einem schmaleren Weg ab, hier kannst Du aber auch geradeaus weitergehen.
Der breitere und wohl etwas längere Weg macht dann eine leichte Rechtskurve.
Bald darauf kommst Du zu einer Kreuzung. Der schmälere Weg kommt hier von rechts. Linkerhand siehst Du…
das sogenannte „Schweindlkreuz“. Mit Schweinen hat das Marterl, dessen Nischen leer sind, übrigens nichts zu tun, sondern der Bildstock wurde von einem Herrn Schwendl errichtet und mit der Zeit wurde dann aus dem „Schwendlkreuz“ das „Schweindlkreuz“.
Danach gehst Du weiter in Richtung Norden.
Du kommst dann zu einer Linkskurve. Der Kremsersteig bzw. der Weg zu den Mammutbäumen würde hier geradeaus weitergehen, Du folgst hier einfach dem Verlauf der Forststraße und biegst links ab. Der Weg verläuft übrigens auf dem von Meidling kommenden Ratheisergrabenweg und ist weiß-gelb-weiß markiert.
Von jetzt an brauchst Du Dir im Bezug auf Orientierung keine Sorgen mehr zu machen: Du folgst jetzt einfach dem Verlauf der Straße, die ungefähr in Richtung Südwesten verläuft.
Nach etwa 2 Kilometern kommst Du dann zum sogenannten Schledererbild. Auch hier wurde ein Name mit der Zeit „verhunzt“. An dieser Stelle soll sich bereits im 17. Jahrhundert ein Bild auf einem Baum befunden haben, andere meinen, ein gewisser Josef Schledritzky (aus dem dann „Schlederer“ wurde) soll hier im 19. Jahrhundert eine wertvolle Uhr verloren haben und zum Dank für den Fund ein Heiligenbild an einem Baum angebracht haben. Der Baum wurde 2011 gefällt und stattdessen wurde ein in Kupfer getriebenes Reliefbild an einem Felsstein angebracht, der an Stelle es Baums gelegt wurde.
Nach weiteren 300 Metern kommst Du dann zur L5042. Kurz davor siehst Du rechterhand das „Weiße Kreuz“ – und tatsächlich hängt in der kleinen Kapelle ein weißes Kreuz.
Das „Weiße Kreuz“ war ursprünglich nur ein kleines Marterl. Leider wurde das Marterl in den letzten Wochen des 2. Weltkriegs zerstört. 1948 wurde dann eine Kapelle errichtet, die 1970 durch eine dem hl. Hubertus geweihte Kapelle ersetzt wurde.
Danach gehst Du einfach auf der L5042 in Richtung Südosten zurück nach Oberwölbling.
Sobald Du aus dem Wald kommst, hast Du dann einen wunderbaren Blick über das Fladnitztal und zwischen dem durch die beiden Windräder gut erkennbaren Schauerberg (hier eine Wanderung zu diesem Berg) und dem Großen Kölbling (auch auf diesen Berg gibt es auf Weinbergwandern.at eine Beschreibung eines Wanderwegs) kannst Du sogar das Stift Herzogenburg erkennen.
Du erreichst dann bald einmal das Ortsgebiet, wo die L5042 anfangs den Namen „Waldstraße“ trägt.
Du gehst einfach immer geradeaus weiter.
Des einen Freud, des anderen Leid,… Noch gibt es hier einige freie Baugründe. Wer hier baut, kann sich über die tolle Aussicht freuen, nimmt aber damit leider den Vorbeigehenden die Aussicht.
Du kommst auch an einigen Weinkellern vorbei.
Beim Brunnen hältst Du Dich dann links.
So kommst Du zum Pranger, der hier 1584 aufgestellt wurde. Dahinter befindet sich das Gemeindeamt.
Einmal noch durch den Durchgang…
und den kleinen Park und Du bist wieder beim Ausgangspunkt der Wanderung.

Quick Facts:

Weglänge: ca. 7,4 km
Dauer: ca. 02:15
Differenz zwischen höchstem und niedrigstem Punkt: ca. 205 m
Gesamter Auf-/Abstieg: ca. 210 m
Kinderwagentauglich: nein
Für Nordic Walking geeignet: ja
GPS-Daten: Downloadbergfex
Öffentliche Verkehrsmittel: Bushaltestelle Oberwöbling – Postgasse; Fahrplanauskunft auf SCOTTY.
Weitere Informationen: Auf der Website der Pfarre Oberwölbling findest Du weitere Informationen zu den Marterln entlang dieses Weges.

Diese Wanderung habe ich auch auf bergfex veröffentlicht!