↔ 9,1 km | ↑ 134 m | ↓ 134 m | ↕ 134 m | ●●○○○ | 02:30

In Nussdorf ob der Traisen gibt es seit Mai 2022 auch drei neu angelegte “Tut gut”-Wanderwege.

Alle drei “tut gut”-Routen beginnen beim Gemeindeamt von Nußdorf ob der Traisen.

Für die ungefähr zweieinhalbstündige Route 2 gehst Du erst einmal den Oberen Markt hinauf.
Kurz nach dem Feuerwehrhaus biegst Du links auf die Weinberggasse ab.
Nach einer Linkskurve biegst Du rechts ab.
Der Weg führt zum Panoramaweg, in den Du rechts einbiegst.
Bald hast Du rechterhand einen schönen Ausblick auf Nußdorf.
Vor dem Sportplatz biegst Du dann links ab…
und gehst in den Wald hinein. Achtung! Dieser Weg ist auf vielen Karten nicht eingezeichnet.
Du folgst nun dem bergauf führenden Weg, der erst einmal eine Linkskurve macht.
Nach einer Rechtskurve führt er dann aus dem Wald hinaus.
Dem Weingarten entlang gehst Du dann geradeaus weiter.
Beim Hochstand…
biegst Du links auf den befestigten Weg ab. Danach gehst Du geradeaus weiter.
Nach einer Linkskurve…
gehst Du zwischen den Weingärten geradeaus weiter in Richtung Mobilfunkmast.
Dann gehst Du rechts am Zaun entlang weiter.
So kommst Du dann zum Rastplatz auf dem Parapluiberg, einer Bank mit metallenem Schirm. Das französische Wort “Parapluie” bedeutet “Regenschirm” und wurde einst auch ins österreichische Deutsch übernommen, hat allerdings dann mit der Zeit das “e” am Schluss verloren. Mittlerweile ist “Paraplui” jedoch wie so einige andere österreichische Französismen ausgestorben.
Von hier oben hast Du einen wunderschönen Ausblick ins Traisental.
Danach gehst Du erst einmal wieder entlang des Zauns und danach zwischen den Weingärten zurück.
Nach der Rechtskurve…
kommst Du wieder zum Hochstand, wo Du jetzt links abbiegst.
Bei der nächsten Wegkreuzung gehst Du geradeaus weiter,…
danach musst Du rechts abbiegen.
In der nun folgenden Linkskurve siehst Du das hölzerne Kreuz, das an die 1994 hier in der Nähe mit dem Traktor im Alter von 60 Jahren tödlich verunglückte Bäuerin Anna Dockner erinnert.
Der Weg führt dann in den Wald.
Dort erinnert ein weiteres, gusseisernes Kreuz an Anna Dockner. Gleich nach diesem musst Du links abbiegen.
Bei der Weggabelung gehst Du dann geradeaus weiter.
Nachdem Du einige Zeit durch den Wald gegangen bist, kommst Du wieder aus diesem heraus und hältst Dich danach rechts.
So kommst Du zu einem Hochstand, vor dem Du…
rechts abbiegst.

Du erreichst dann einen Platz und siehst auch eine Höhle. Das ist aber natürlich noch nicht die Wohnhöhle, sondern ein kleiner Steinbruch.

Nach ein paar weiteren Schritten bist Du dann bei der Wohnhöhle.
Diese wurde bis zum 1. Weltkrieg von der Familie Pöll bewohnt. Das Wasser musste die Familie tagtäglich vom Brunnen bei der Feuerwehr in Reichersdorf holen.
Die Wohnhöhle verfiel mit der Zeit. 2010 wurde sie wieder Instand gesetzt. Die kleine Küche und der kleine Schlafraum wurden rekonstruiert. Das Inventar ist also nicht original.
Auch ein kleiner Stall zählte zum spärlichen Besitz der Familie. Wahrscheinlich haben sie darin Ziegen oder Hühner gehalten.
Nach der Besichtigung der Wohnhöhle gehst Du wieder zum Hochstand zurück und biegst bei diesem rechts ab.
Den Ort Reichersdorf bereits im Blickfeld biegst Du bei der nächsten Kreuzung links ab.
Der Weg macht dann bald einmal eine Rechtskurve…
und endet an einer quer verlaufenden Straße, in die Du rechts einbiegst.
Du kommst an einem kleinen Schaugarten vorbei, bei dem Dir die verschiedenen in der Region wachsenden Rebsorten vorgestellt werden.
Danach gehst Du geradeaus weiter.
Der Weg geht dann in die Kellergasse über. Diese macht beim Hüterhaus bzw. beim davor befindlichen Hüterhausmarterl eine Linkskurve.
Die Kellergasse endet dann in Reichersdorf an der Oberen Ortsstraße, die Du überquerst. Auf der anderen Straßenseite gehst Du dann in der Florianigasse weiter.
Diese macht dann eine Linkskurve.
Du folgst nun der Florianigasse…
bis zur Berggasse, die Du überquerst. Auf der anderen Straßenseite gehst Du dann geradeaus auf dem Fußweg weiter. Achtung! Dieser Weg ist auf vielen Karten nicht eingezeichnet.
Dieser endet an der Grumbiglgasse, in die Du rechts einbiegst.
Nach dem letzten Haus musst Du links abbiegen.
Dieser Weg führt zur Franzhausener Straße, in die Du rechts einbiegst.
Bei der nächsten Gelegenheit musst Du dann erneut rechts abbiegen.
Nun gehst Du an verschiedenen Spiel- und Sportanlagen vorbei.
Vor einem Feld folgt dann eine Linkskurve.
Auf dem Grasweg gehst Du dann immer geradeaus in Richtung Franzhausen.
Dort triffst Du dann auf die Merangasse, in die Du rechts einbiegst.
In der darauf folgenden Linkskurve geht die Merangasse nahtlos in den Bachäckerweg über.
Dieser endet dann an der Hans-Olden-Straße, in die Du rechts einbiegst.
Kurz darauf biegst Du dann auf die erste links abzweigende Straße, die Keltengasse ab.
Diese macht erst eine Linkskurve und endet dann…
an der Wagramer Straße, in die Du rechts einbiegst.
Kurz nach dem Ortsende…
biegst Du links auf den Mühlweg ab.
Etwa zweihundert Meter nach dem Bauhof biegst Du scharf rechts in die Bachgasse ein.
Diese führt wie der Name schon vermuten lässt, an einem Bach entlang und zwar am Theyernbach.
Schließlich endet er an der Traismauerstraße, in die Du links einbiegst.
Nachdem Du den Theyernbach überquert hast, biegst Du rechts auf die Fasangasse ab.
Diese macht dann eine Linkskurve.
Zwischen Wein- und Obstgärten gehst Du dann in Richtung Nußdorf.
Am Wegesrand siehst Du das Sauweidmarterl, das angeblich aus der Zeit der Schweinepest stammen soll.
Du gehst dann an einem Spielplatz vorbei.
Nach diesem biegst Du links auf die Neusiedler Straße ab.
Diese endet dann an der Traismauerstraße, in die Du rechts einbiegst.
Diese wiederum endet kurz später am Unteren Markt, auf den Du rechts abbiegst.
An der Einmündung steht das 1713 errichtete Zacharias- oder Pestkreuz.
Von diesem aus ist es dann nur noch ein kurzer Anstieg bis zum Gemeindeamt.

Quick Facts:

Weglänge: ca. 9,1 km
Dauer: ca. 02:30
Differenz zwischen höchstem und niedrigstem Punkt: ca. 134 m
Gesamter Auf-/Abstieg: ca. 134 m
Kinderwagentauglich: nein
Für Nordic Walking geeignet: ja
GPS-Daten: Download
Öffentliche Verkehrsmittel: Bushaltestelle Nußdorf ob der Traisen – Markt; Fahrplanauskunft auf SCOTTY
Offizielle Beschreibung: wanderwege.noetutgut.at (dort dann auf “NÖ Mitte” > Nußdorf ob der Traisen)