↔ 4,9 km | ↑ 40 m | ↓ 40 m | ↕ 37 m | ●●○○○ | 01:15

Ausgangspunkt dieser von mir ausgedachten Runde ist der Parkplatz des Augustiner-Chorherrenstifts Herzogenburg. Der erste Teil des Weges entspricht übrigens dem Sparkassen-Rundwanderweg.

Auf dem Prandtauerring gehst Du somit in Richtung Westen zum Kreisverkehr vor. Dort gehst Du praktisch geradeaus, also in der für die Autofahrer zweiten Ausfahrt auf der L110 weiter.

Diese führt rechts am Friedhof entlang.

Bevor die L110 eine leichte Rechtskurve macht, biegst Du auf die schräg links abzweigende Jahnstraße ab.
 
Du kommst zu einem kleinen Kreisverkehr. Neben dem Marterl erinnert eine Tafel an die Errichtung des Sparkassen-Rundwanderwegs, der hier rechts über die Bierhallegasse weiterführt. Für die Kellergassenrunde gehst Du jetzt aber geradeaus auf der Jahnstraße weiter.
Nach der Bahnunterführung…
geht diese in die Kellergasse “Krenntal” über.
Nach dem letzten Keller gehst Du geradeaus weiter. Da das Krenntal ein Hohlweg ist, konntest Du nicht erkennen, dass sich diese inmitten der Riede Neuberg befindet. An nur wenigen Stellen kannst Du zu den sich rechterhand steil ober Dir befindlichen Weingärten hinaufblicken.
Nach einem freistehenden Weinkeller…
kommst Du zu einer Wegkreuzung, bei der Du links abbiegst. Über das Marterl an der Kreuzung habe ich leider keine Informationen.
Wenn Du dann zurückblickst siehst Du sehr gut die hoch über dem Weg liegenden Weingärten.
Rechterhand siehst Du hinter den Feldern die Windkraftanlagen des Windparks “Hoher Kölbling, Kleinhain und Schauerberg”. Diese kannst Du übrigens auf dem hier beschriebenen Windradwanderweg näher kennenleren.
Von dem kleinen Rastplatz aus…
hast Du einen schönen Blick auf die Stadt Herzogenburg.
Kurz darauf erreichst Du die L111. Diese oft stark befahrene Straße musst Du jetzt queren. Danach gehst Du geradeaus auf der Kellergasse weiter.
Im Gegensatz zu den 3 anderen Kellergassen in der Katastralgemeinde Herzogenburg heißt diese tatsächlich einfach nur “Kellergasse”.
Die Kellergasse befindet sich am östlichen Rand der Riede Kölbling, die in Richtung Westen fast bis zum Gipfel des Hohen Kölblings auf 355 m Seehöhe reicht.
Durch einen Teil der Kellergasse führt auch die hier beschriebene “Kostbare.Jubiläums.Runde”.
So wie bei dieser gehst Du bei der Kreuzung bei der “Alten Rebschule” geradeaus weiter.
Bei der “Alten Rebschule” befindet sich übrigens das “Rote Kreuz”, das bereits 1761 erwähnt wurde. Da es bei meiner Begehung im Herbst 2024 gerade beim Restaurator war, muss ich hier eine etwas ältere Aufnahme zeigen.
Die “Kostbare.Jubiläums.Runde” zweigt kurz darauf scharf links ab. Du gehst hier aber auf der Kellergasse weiter…
und kommst noch an ein paar weiteren Weinkellern vorbei.
Die Kellergasse endet beim Schweden- oder Pamingerkreuz an der L5068 Hainer Straße, in die Du links einbiegst. Das Schwedenkreuz stammt zwar aus der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts, also der Zeit des Dreißigjährigen Kriegs, war aber wohl ein Pestkreuz.
Die Hainer Straße macht nach der Polizeiinspektion eine Linkskurve.
An der nächsten Kreuzung befindet sich ein Bildstock, zu dem mir leider keine Informationen vorliegen. Hier gehst Du nun geradeaus auf der Jubiläumsstraße weiter.
Diese führt in einer leichten Rechtskurve über die Gleise der Kremser Bahn.
Nach dem NÖ Pflege- und Betreuungszentrum Herzogenburg quert die Jubiläumsstraße die L110, die hier Schillerring heißt.
Danach kommst Du zum Rathausplatz und gehst erst einmal geradeaus weiter.
Am östlichen Ende des Rathausplatzes biegst Du links ab…
und gehst danach in der Kirchengasse in Richtung Norden.
So kommst Du zum Kirchenplatz. Hier wurde 1014 die Pfarrkirche St. Stephan gegründet. Durch die Übersiedlung des Chorherrenstiftes St. Georgen nach Herzogenburg im Jahr 1244 wurde sie zur Stiftskirche und bekam mit dem Hl. Georg einen zweiten Patron. Von der ursprünglich gotischen Kirche ist jedoch fast nichts mehr erhalten, die heutige Kirche wurde 1742-1785 nach Plänen von Franz Munggenast erbaut und gilt als jüngster bedeutender barocke Kirchenbau in Österreich.
Nach der Kirche biegst Du rechts ab und gehst durch das Portal in den sogenannten Emmerichshof, in dessen Mitte sich ein Brunnen befindet.
Durch die Türe und den dahinterliegenden Gang…
kommst Du in den Stiftshof. Hier biegst Du nun links ab.
Auf der anderen Seite verlässt Du den Stiftshof wieder, durchquerst neuerlich einen Gang…
und kommst dann über einen Vorgarten zum Nordtor. Hinter der Mauer links von Dir befindet sich übrigens der Kapitelgarten, hinter der Mauer rechts von Dir der Bindergarten. Das Stift verfügt darüber hinaus noch über zahlreiche weitere Gärten, besonders sehenswert ist natürlich der große Barockgarten.
Nachdem Du das Stift über das Nordtor verlassen hast, kommst Du wieder zum Parkplatz und Deine Wanderung ist somit zu Ende.

Quick Facts:

Weglänge: ca. 4,9 km
Dauer: ca. 01:15
Differenz zwischen höchstem und niedrigstem Punkt: ca. 37 m
Gesamter Auf-/Abstieg: ca. 40 m
Kinderwagentauglich: bedingt
Für Nordic Walking geeignet: ja
GPS-Daten: Download
Öffentliche Verkehrsmittel: Mit der Bahn bis Herzogenburg-Wielandsthal oder mit dem Bus bis Herzogenburg-Schulen; Fahrplanauskunft auf SCOTTY