↔ 8,0 km | ↑ 234 m | ↓ 234 m | ↕ 201 m | ●●○○○ | 02:15

Im Jahr 2020 wurden der BAUM.erLEBENs.WEG in Wölbling erschaffen. Dieser besteht aus zwei je ungefähr 8 Kilometer langen bzw. zweistündigen Runden, die auch zu einer kombiniert werden können. Untenstehend möchte ich Dir die Runde 2 beschreiben.

Hier findest Du die Runde 1.

Eine Informationstafel mit einem Plan befindet sich am Beginn der Waldbadstraße in Oberwölbling, gegenüber des Parkplatzes der Kucheninsel. Wenn Du mit dem Auto kommst parke aber bitte woanders, denn die wenigen Parkplätze sind für die Gäste der Konditorei bestimmt.
Alle besonderen Bäume sind mit solchen Tafeln versehen, auf denen Du einen QR-Code findest, über den Du mehr über die jeweilige Baumart erfährst.
Offizieller Startpunkt ist jedoch das Gemeindeamt am unteren Ende des Oberen Marktes, östlich des Prangers.
Von dort aus gehst Du den Oberen Markt hinauf.
Hinter der Statue des Hl. Florian siehst Du dann schon den ersten Baum dieser Runde. Falls Du die Runde 1 schon gegangen bist, kennst Du ja bereits den Baum Nr. 8, eine 195jährige Rosskastanie. Das Alter bezieht sich übrigens immer auf das Jahr 2024, in dem ich den Artikel verfasst habe.

Linkerhand befindet sich dann die zuvor erwähnte Informationstafel. Du gehst nun aber an der Schule vorbei auf dem Kremsersteig weiter bergauf.

Du kommst am “Marterl am Kremsersteig”, das im 17. oder 18. Jahrhundert errichtet und früher auch den namen “Weißes Kreuz” trug, vorbei.
Nach einer Linkskurve hast Du linkerhand einen schönen Blick auf Unterwölbling.
Von der Kreuzung mit der Melker Pionierstraße aus…
kannst Du einen Abstecher zum Soldatenfriedhof machen. Hier fanden über 4.000 Soldaten, die in den letzten Wochen des 2. Weltkriegs in Kämpfen in der Gegend ihr Leben lassen mussten, die letzte Ruhe.
An der Kreuzung erinnert ein Gedenkstein an die Melker Pioniere, die den Friedhof angelegt haben.
Von der Rastbank aus kannst Du noch einmal die schöne Aussicht genießen.
Danach gehst Du weiter auf dem Kremsersteig bergauf.
Der asphaltierte Weg macht dann eine Rechtskurve. Hier triffst Du auf die von oben kommende Runde 1.
Egal ob Du die Runde 2 separat gehst oder beide Runden kombinierst: Jetzt gehst Du zwischen Soldatenfriedhof und Wasserhochbehälter in Richtung Westen.
Die asphaltierte Straße geht bald einmal in einen Waldweg über.
Bei der Weggabelung nimmst Du den linken Weg.
Es geht nun rund 850 m lang mehr oder weniger in Richtung Westen, dann folgt eine Rechtskurve.
Kurz darauf endet der Weg an einem quer verlaufenden Weg, in den Du rechts einbiegst.

Rechterhand siehst Du dann Baum Nr. 9, eine 187 Jahre alte Stieleiche.

Gleich nach dieser kommst Du zu einer Lichtung. Hier musst Du nun scharf links abbiegen.

Dieser Weg endet an einem quer verlaufenden Weg, in den Du links einbiegst.

Dieser führt dann sogar leicht bergab.
Später vereinigt er sich mit einem von rechts kommenden Weg.
Schließlich endet er an einer Schotterstraße, in die Du links einbiegst.
Bei den nächsten Kreuzungen gehst Du geradeaus weiter.
An der ersten Kreuzung befindet sich das sogenannte Schledererbild. An dieser Stelle soll sich bereits im 17. Jahrhundert ein Bild auf einem Baum befunden haben, andere meinen, ein gewisser Josef Schledritzky (aus dem dann “Schlederer” wurde) soll hier im 19. Jahrhundert eine wertvolle Uhr verloren haben und zum Dank für den Fund ein Heiligenbild an einem Baum angebracht haben. Der Baum wurde 2011 gefällt und stattdessen wurde ein in Kupfer getriebenes Reliefbild an einem Felsstein angebracht, der an Stelle es Baums gelegt wurde.
Die Schotterstraße endet an der L5042.
An dieser Kreuzung befindet sich das “Weiße Kreuz”. Dieses war ursprünglich nur ein kleines Marterl. Leider wurde das Marterl in den letzten Wochen des 2. Weltkriegs zerstört. 1948 wurde dann eine Kapelle errichtet, die 1970 durch eine dem hl. Hubertus geweihte Kapelle ersetzt wurde.

Nachdem Du die L5042 überquert hast, gehst Du geradeaus weiter.

Kurz darauf biegst Du auf die links abzweigende, bergab führende Straße ab.

Kurz darauf solltest Du auf Baum Nr. 10, eine 184 Jahre alte Rotbuche treffen. Ich konnte sie leider nicht finden. Hoffentlich wurde nur die Tafel wegen der Forstarbeiten demontiert.

Du triffst dann auf eine andere Forststraße, in die Du scharf links einbiegen musst.
Nachdem Du einen Bach überquert hast, biegst Du rechts in den quer verlaufenden Forstweg ein.

Kurz darauf siehst Du rechterhand Baum Nr. 11, eine 154 Jahre alte Fichte.

Ein Stückchen weiter unten steht bereits Baum Nr. 12, eine Waldkiefer / Föhre mit dem stolzen Alter von 168 Jahren.

Jetzt wirst Du ein Déjà-vu-Erlebnis haben, denn Du überquerst nun erneut einen Bach und biegst danach in den quer verlaufenden Forstweg ein.
Keine Sorge, Du bist schon auf dem richtigen Weg. Nach ein paar Metern kannst Du rechterhand sehen, wie sich die beiden Bäche vereinigen.
Auch dieser Forstweg endet an einem anderen. Diesmal musst Du aber links in den quer verlaufenden Weg einbiegen.
Kurz bevor dieser eine Linkskurve macht musst Du auf den links abzweigenden, bergauf führenden Weg abbiegen.
Am Ende dieses Weges biegst Du links ab.
Dieser führt an einer Freifläche vorbei.
Gleich darauf siehst Du vor einem Teich den Baum mit der Nummer 13, eine 176 Jahre alte Waldkiefer.
Baum Nr. 14 folgt sogleich, es ist eine 125jährige Fichte.
Bei der Kreuzung gehst Du geradeaus weiter. Zuvor bewunderst Du aber noch Baum Nr. 15. Die Stieleiche ist mit 262 Jahren der älteste Baum der Runde.
Der Weg führt Dich am Gelände der Kindergruppe Waldweg vorbei.
Kurz darauf macht der Weg eine Linkskurve.
Nach dem Sammelplatz musst Du rechts abbiegen.
Der Weg endet an der L5043, in die Du rechts einbiegst. Gleich darauf erreichst Du den ca. 300 Einwohner zählenden Ort Landersdorf, übrigens die mittlerweile nach Oberwölbling (ca. 1150 Ew.) einwohnerreichste Katastralgemeinde von Wölbling.
Nach der Bushaltestelle biegst Du links ab.
Bei der Weggabelung nimmst Du den rechten Weg.
An einer Wand hat jemand Götz von Berlichingen (oder vielleicht eher den ihm von Goethe in den Mund gelegten Worten?) ein Denkmal gesetzt.
Rechterhand hast Du dann bald einmal einen schönen Blick über Obritzberg bis in die Niederösterreichischen Kalkalpen.
Bei der nächsten Weggabelung nimmst Du den linken Weg.
Über diesen kommst Du wieder ins Ortsgebiet von Oberwölbling.
Dort folgt dann eine Linkskurve.
Die Straße endet an der L5042, die hier “Waldstraße” heißt und in die Du rechts einbiegst.
Linkerhand steht das Sagl- oder Wilhelm-Kreuz, benannt nach den Besitzern des angrenzenden Grundstücks.
In der Waldstraße befinden sich auch einige Weinkeller.
Die Waldstraße endet am Unteren Markt. Dort befindet sich Baum Nr. 1, den Du vielleicht schon von Runde 1 kennst, eine 131 Jahre alte Silberweide.
Du hältst Dich nun links…
und kommst so wieder zum Oberen Markt, wo die Wanderung am Gemeindeamt endet.

Quick Facts:

Weglänge: ca. 8,0 km
Dauer: ca. 02:15
Differenz zwischen höchstem und niedrigstem Punkt: ca. 201 m
Gesamter Auf-/Abstieg: ca. 234 m
Kinderwagentauglich: nein
Für Nordic Walking geeignet: ja
GPS-Daten: Download
Öffentliche Verkehrsmittel: Bushaltestelle Oberwöbling – Postgasse; Fahrplanauskunft auf SCOTTY
Offizielle Informationen: woelbling.at