Diese etwa einstündige Runde beginnt am nordöstlichen Ende des Parkplatzes beim Rudolfshof.
Von dort gehst Du nun am Parkplatz entlang auf der Straße “Gaminger Berg” in Richtung Südwesten.
Rechterhand siehst Du dann den 1881 errichteten Rudolfshof – benannt nach dem Kronprinzen Rudolf. Hier zu Essen kann ich Dir übrigens wirklich empfehlen.
Linkerhand blickst Du über die Rudolfswiese zur Kurstadt.
Kurz darauf kommst Du an dem 1921 errichteten Denkmal für Josef Schaffhausen vorbei. Dieser war übrigens kein prominenter Kurgast, sondern Ende des 19. Jahrhunderts Stadtgärtner in Baden und ließ zahlreiche Aufforstungen durchführen.
Die Straße macht dann einen leichten Rechtsknick.
Für etwas mehr als hundert Meter kannst Du nun auf einem Waldweg weitergehen, der parallel zur Asphaltstraße verläuft.
Entlang des Weges findest Du immer wieder Stationen des Ökologie-Lehrpfads. Wie dieser verläuft, habe ich leider noch nicht herausgefunden.
Bei der Weggabelung gehst Du dann auf dem rechten Weg, dem Marzellinenweg, weiter.
Dieser führt am 2019 neu gestalteten Seerosenteich mit der Bienenburg vorbei.
Kurz danach biegst Du links ab.
Gleich darauf gabelt sich der Weg. Du nimmst hier den rechten Weg, den nach dem 1874 in Baden geborenen Violoncellisten und Dirigenten Josef Sukfüll benannten Sukfüllweg.
Zwischendurch hast Du bereits einen schönen Ausblick auf den westlichen Teil von Baden bzw. in Richtung Helenental.
Schließlich kommst Du zur Ferdinand-Raimund-Aussicht. Für alle die nicht in Österreich zur Schule gegangen sind: Ferdinand Raimund (1790-1836) war ein österreichischer Schauspieler und Dramatiker.
Von hier aus hast Du natürlich wieder eine sehr schöne Aussicht auf den westlichen Teil der Kurstadt.
Der Sukfüllweg macht beim Aussichtspavillon eine Linkskurve, führt danach also in Richtung Osten.
Nach 180 Metern musst Du dann scharf rechts abbiegen.
Du folgst dem Weg, der einige Kurven macht, und biegst dann kurz vor einer Kapelle scharf rechts ab.
Auf einen kleinen Rastplatz folgt eine Linkskurve.
Der Weg endet dann wieder am Sukfüllweg, in den Du links einbiegst.
Du querst dann den etwas breiteren Gustav-Perger-Weg und gehst geradeaus auf dem Ziehrerweg weiter. Carl Michael Ziehrer (1843-1922) war ein österreichischer Komponist, der über 600 Tänze und 23 Operetten schrieb.
Der Ziehrerweg endet dann am Zöllnerweg, in den Du links einbiegst.
Hinter der Sommerarena geht dieser dann in den Arenaweg über.
Kurz darauf kommst Du in den Kurpark, wo der Weg dann…
einen leichten Linksknick macht.
Du kommst dann am Strauß- und Lanner-Denkmal vorbei, das die Komponisten Johann Strauß (Vater) (1804-1849) und Joseph Lanner (1801-1843) zeigt. Die beiden gelten als jene Komponisten, die den Wiener Walzer entscheidend voranbrachten.
Danach gehst Du geradeaus auf dem Beethoven-Weg weiter.
Linkerhand blickst Du zu dem 1927 aus Anlass des 100. Todestages des Komponisten Ludwig van Beethoven erinnert. Der berühmte Komponist verbrachte insgesamt 15 Sommer in Baden.
Der Weg macht dann eine Linkskurve.
Vor dem Beethoven-Tempel musst Du dann scharf rechts abbiegen.
Zuvor solltest Du aber unbedingt noch zum Tempel hinaufgehen und die wunderbare Aussicht genießen.
Der Weg macht dann eine Linkskurve.
Du folgst vorläufig weiter dem Verlauf des Weges.
Ein 2010 errichteter Gedenkstein erinnert an den 50. Geburtstag der Baha’i-Gemeinde Baden. Die jüngste aller abrahamitischen Weltreligionen hat bereits seit 1960 eine Gemeinde in Baden.
Nach einer Linkskurve ist der Weg dann linkerhand von einem Geländer und rechterhand von einer Steinmauer begrenzt.
Nach einer leichten Rechtskurve endet er dann am Gustav-Perger-Weg, in den Du rechts einbiegst.
An diesem liegt ein eingezäunter Hundespielplatz. Gegenüber befindet sich ein Tiergehege, das jedoch bei unserem Besuch im Herbst 2021 verwaist war.
Bei der nächsten Weggabelung wählst Du den rechten Weg.
Rechterhand siehst Du die Pecher-Rast. Diese erinnert an die Berufsgruppe der Pecher (in anderen Gegenden meist Harzer genannte), die bis ins 20. Jahrhundert Harz von den Bäumen scharrten.
Bei der dann folgenden Kreuzung gehst Du geradeaus weiter.
Beim Béla Barényi-Sitz hältst Du Dich rechts. Béla Barényi (1907-1997) hat soweit bekannt ist nichts gedichtet oder komponiert, sondern war ein nicht weit von Baden, in Hirtenberg geborener Konstrukteur, der als Begründer der passiven Sicherheit im Automobilbau galt. Bei seiner Tätigkeit bei Mercedes-Benz erfand er unter anderem die versenkten Scheibenwischer, die Sicherheitslenksäule, die Sicherheitsfahrgastzelle und die Knautschzone. Als Abschlussarbeit an der Privatfachschule für Maschinenbau und Elektrotechnik legte er 1925 als 18-jähriger das Konzept eines buckeligen Kompaktwagens dar. Neun Jahre später griff ein anderer Österreicher, Ferdinand Porsche, das Konzept auf und präsentierte es dem deutschen Reichsverkehrsministerium als Volkswagen.
Kurz darauf überquerst Du die Welzergasse und gehst auf dem Josefiweg weiter.
Bei der ersten Abzweigung gehst Du geradeaus weiter,…
ebenso bei der zweiten.
Du kommst dann am 1908 errichteten Helene-und-Victor-Mautner-von-Markhof-Pavillon, kurz “Mautner-Markhof-Pavillon”, vorbei. Die Adelsdynastie ist den meisten Österreicherinnen und Österreichern vor allem als Senf- und Essighersteller bekannt, auch wenn dieser Geschäftsbereich mittlerweile der deutschen Develey-Gruppe. Allen, die im 20. Jahrhundert in Wien um Umgebung gelebt haben, ist sicherlich auch das 1872 von der Familie gestiftete und 1998 geschlossene Mautner Markhof’sche Kinderspital noch ein Begriff.
Danach überquerst Du die Rudolfswiese.
Jetzt hast Du zum letzten Mal die Gelegenheit, auf Baden zu blicken.
Der Weg endet dann am Ignazweg, in den Du links einbiegst.
Dieser führt Dich dann wieder zum Parkplatz.

Quick Facts:

Weglänge: ca. 3,2 km
Dauer: ca. 01:00
Differenz zwischen höchstem und niedrigstem Punkt: ca. 115 m
Gesamter Auf-/Abstieg: ca. 115 m
Kinderwagentauglich: bedingt
Für Nordic Walking geeignet: ja
GPS-Daten: Download
Öffentliche Verkehrsmittel: zum Rudolfshof führen keine Öffentlichen Verkehrsmitteln. Alternativ kann man mit dem Bus bis zur Haltestelle Baden-Kurpark fahren und die Rund von dort starten. Fahrplanauskunft auf SCOTTY
Offizielle Beschreibung: wanderwege.noetutgut.at, dort Industrieviertel > Baden > Route 2