↔ 2,1 km | ↑ 60 m | ↓ 60 m | ↕ 56 m | ●●●○○ | 00:45

Diese rund dreivierstelstündige Rundwanderung beginnt beim Besuchereingang zum Römersteinbruch St. Margarethen, am nordwestlichen Ende des östlichen Festspielparkplatzes.

Auf der Stele vor dem Weidezaun befindet sich eine Beschreibung des “Wegs über den Berg”. Anhand der Karte ist der Weg über die rund 50 Steinskulpturen leider nicht ganz nachvollziehbar. Ich zeige Dir daher einen möglichst “effizienten” Weg zur Kapelle auf dem Kogelberg (manchmal auch “Koglberg” geschrieben, bzw. einfach nur “Kogel” oder “Kogl” genannt). Du kannst ja unterwegs Abstecher zu jenen Skulpturen machen, die nicht direkt auf meinem Weg liegen.

Die Beschilderung bzw. Beschriftung war leider bei meiner Begehung im Frühling 2026 nicht mehr ganz vollständig.

Auf jeden Fall gehst Du, nachdem Du die Weide betreten hast, erst einmal geradeaus weiter.

Bei der nächsten Weggabelung nimmst Du den linken Weg.

Die Skulpturen wurden bei den Steinbildhauer-Symposien, die von 1959 bis 1971 hier jährlich stattfanden, geschaffen – ab Mitte der 1960er-jahre wurden sie zunehmend für ihren konkreten Aufstellungsort auf den kargen Trockenrasen konzipiert.

Bei der nächsten Wegkreuzung hältst Du Dich links.

Linkerhand blickst Du dann zum Steinbruch. Dieser wurde bereits in der Römerzeit geschaffen. Die hier abgebauten Steine wurden unter anderem zum Bau von Carnuntum verwendet, später zum Beispiel auch für den Bau des Stephansdoms und zahlreicher Ringstraßenbauten in Wien. Auch nach über 2000 Jahren wird hier nach wie vor Stein abgebaut, auch wenn auf der Bühne bereits seit 1961 Passionsspiele und seit 1996 Opern aufgeführt werden.

Du gehst nun auf dem ausgetretenen Weg weiter bergauf.

Eine genaue Beschreibung der Skulpturen findest Du auf der Website “NOW – Esterhazy Contemporary”, die von der Grundstücksbesitzerin, der Esterhazy Betriebe AG, betrieben wird.

Bei der nächsten Kreuzung gehst Du wieder geradeaus weiter.

So kommst Du zu einer Weggabelung, bei der Du den linken Weg nimmst. Alternativ kannst Du auch über das Passionskreuz gehen.

Nach dieser Skulptur biegst Du rechts ab.

Auf dem ausgefahrenen Weg gehst Du nun in Richtung Norden.

Um nun einen Abstecher zur Kogelkapelle auf dem Gipfel des Kogel zu machen, verlässt Du das eingezäunte Weidegebiet.

Die Kapelle wurde nach der Pestepidemie 1713 in den Jahren 1713-15 errichtet und ist der Heiligen Dreifaltigkeit sowie den Pestheiligen Sebastian, Rochus und Rosalia geweiht. 1971 wurde die Kapelle zu einer Heimkehrer-Gedächtniskapelle umgewidmet.

Die Kapelle liegt direkt auf dem Gipfel des Kogel auf 224 m Seehöhe. Du kannst hier auch einen SummitLynx-Eintrag erstellen. Vom Gipfel aus hast Du auch einen schönen Blick auf den Ort.

Danach gehst Du wieder zurück und biegst hinter dem Weidezaun rechts ab.

Über den Weg kommst Du zu dieser Skulptur und biegst danach links ab.

Der Weg kreuzt kurz danach einen breiteren Grasweg.

Du passierst nun zahlreiche weitere Steinskulpturen.

Zwischendurch gibt es immer wieder eine schöne Aussicht auf St. Margarethen und bei guter Sicht bis in die Wiener Alpen.

Bei der nächsten Weggabelung nimmst Du den linken Weg.

Im gesamten eingezäunten Bereich kannst Du schwarzen Angusrindern begegnen. Wenn Du Dich ruhig verhältst, werden sie Dich ignorieren. Auch wenn diese Tiere Menschen gewohnt sind, würde ich Dir raten, keine Hunde (oder gar andere Tiere) mitzunehmen.

Später führt der Weg an einem Weidezaun entlang.

Später verlässt Du das eingezäunte Gebiet.

Rechts von Dir haben die Rinder ihre Liegefläche.

Du nähest Dich nun dem 1962 bis 1968 nach Plänen von Johann Georg Gsteu (1927-2013) erbauten Bildhauerhaus. Der in Tirol geborene Architekt hat in Ostösterreich zahlreiche moderne Kirchen, aber auch Gemeindebauten und U-Bahn-Stationen in Wien geplant.

Der Weg führt über die von Hans Schabus geschaffene Brücke “Recta Sequi”.

In der tiefen Schlucht unter der Brücke verläuft eine Straße zum Steinbruch, früher verlief hier eine Eisenbahntrasse.

Schließlich kommst Du zur B57 und biegst vor dieser links auf den Gehweg ein.

Nun gehst Du bergauf. An besucherreichen Tagen stauen sich bereits hier die Autos, die zum Family Park unterwegs sind.

Der Weg führt am Besuchereingang vorbei.

Du folgst nun dem Fußweg, der sich ein Stück von der Straße wegbewegt.

Linkerhand kannst Du zur Bühne blicken.

Vor dem Parkplatz biegst Du links auf den schmalen Weg ab.

Jetzt gehst Du einfach am Parkplatz entlang weiter…

und kannst noch einmal auf den Steinbruch blicken.

Danach kommst Du wieder zum Besuchereingang des Steinbruchs,…

beziehungsweise zum Startpunkt des “Wegs über den Berg”.
Quick Facts:
Weglänge: ca. 2,1 km
Dauer: ca. 00:45
Differenz zwischen höchstem und niedrigstem Punkt: ca. 56 m
Gesamter Auf-/Abstieg: ca. 60 m
Kinderwagentauglich: nein
Für Nordic Walking geeignet: nein
GPS-Daten: Download
Öffentliche Verkehrsmittel: Bushaltestelle St. Margarethen Abzweigung Berg; Fahrplanauskunft auf SCOTTY
Offizielle Informationen: esterhazy-now.at – st-margarethen.at –bildendekunstburgenland.at
Informationen zu Veranstaltungen: passio.at – operimsteinbruch.at






























