Meditative Momente und tolle Ausblicke kannst Du bei dieser kurzen, aber sehr steilen Wanderung in Imbach erleben. Imbach gehört zur Marktgemeinde Senftenberg gehört und grenzt direkt an den Kremser Stadtteil Rehberg.

Parkplätze findest Du entlang der Kremser Straße oder in der parallel dazu verlaufenden Straße „Am Gries“. Von dort gehst Du das Burgtal hinauf.

Von dort führt ein beschilderter Weg anfangs durch die Weingärten, dann noch ein Stückchen durch den Wald.

Dann noch ein Stückchen entlang einer Wiese und Du siehst schon die Überreste der Burg Imbach.

 Die Burg wurde im 12. Jahrhundert errichtet, heute sind nur noch die Fundamente sichtbar. Ab 1130 war sie Sitz der Edelfreien von Minnenbach. 1269 wurde die Burg dem Kloster Imbach geschenkt, das dann die Steine der Burg für den Bau des Klosters verwendete.

Erst 1979-1980 wurden die Fundamente der Burgkapelle mit der charakteristischen Rundapsis freigelegt. Wenn Du jetzt zur Friedenskapelle hochblickst, wirst Du gleich erkennen, dass diese dieselbe Grundform hat.

Die ca. 45 Höhenmeter über dem Kremstal thronende Friedenskapelle wurde 1999 von Ing. Leopold Doppler errichtet. Die Idee dazu hatte der damalige Imbacher Pfarrer Prälat Karl Gindl. 

Auf der Fassade kannst Du die Symbole der Weltreligionen Judentum, Christentum, Islam (links) sowie Buddhismus, Hinduismus und Taoismus (rechts) sehen.

Das Innere ist schlicht und meditativ gestaltet. Besonders beeindruckend ist das kreuzförmige Fenster.

2015 wurde ein Stückchen über der Friedenskapelle ein kleines buddhistisches Meditationsbauwerk, ein sogenannter Stupa, errichtet. Von der Größe her entspricht er ungefähr einem christlichen „Marterl“ (Bildstock).

Gleich neben der Friedenskapelle siehst Du die 2010 gestiftete „Flamme des Friedens“.

Für den Rückweg kannst Du dann den etwas längeren, aber entsprechend nicht so steilen Weg über den Spielplatz gehen. Alternativ gibt es noch einen weitläufigeren und breiteren Weg nehmen, der weiter westlich im Burgtal abzweigt.

Auf dem Weg über den Spielplatz siehst Du den 2002 von Marta Bußmann errichteten Kunstweg der Religionen, den 13 Bildstöcke mit religiös-meditativen Texten und Bildern säumen.

Für den steilen Weg empfiehlt sich auf jeden Fall gutes Schuhwerk. Für Kinder ist die Wanderung durchaus empfehlenswert, allerdings gibt es ein paar steile Stellen, bei denen man die Kinder stets im Blick behalten sollte.

Quick Facts:

Weglänge: ca. 1 km
Dauer: ca. 00:30
Differenz zwischen höchstem und niedrigstem Punkt: ca. 45 m
Gesamter Auf-/Abstieg: ca. 45 m
Kinderwagentauglich: bedingt
Für Nordic Walking geeignet: bedingt
GPS-Daten: nicht vorhanden

Siehe auch Bericht auf schmatz.blog!