Seit dem Jahr 1997 findet in Paudorf alle 5 Jahre ein Internationales Holzbildhauersymposium statt, bei dem Künstlerinnen und Künstler aus aller Welt zusammen kommen und im Hellerhof neue Werke schaffen. Die Werke der Symposien der Jahre 2002, 2007 und 2012 wurden entlang des Höbenbachs zwischen dem Paudorfer Marktplatz und der Ortschaft Höbenbach aufgestellt und bilden somit den ca. 2,6 km langen Skulpturenpfad. Die Besichtigung der Skulpturen kannst Du gut zu einer etwas größeren Rundwanderung ausbauen.
Dein Auto kannst Du bei dem vor einigen Jahren neu gestalteten Marktplatz parken. Beim Marktplatz befindet sich übrigens auch die Bushaltestelle „Paudorf – Volksschule“.
Du gehst dann in Richtung Norden zum Höbenbach vor und biegst rechts in den Fußweg ab.
Bereits neben den modernen Hochhäusern siehst Du die erste Statue. Der erste Teil des Skulpturenpfads umfasst übrigens 12 Statuen, die beim Symposium 2002 entstanden sind.
Du hast eine Kreuzung zu überqueren.
Bei der nächsten Kreuzung endet auch schon der erste Teil. Auch bei dieser Kreuzung gehst Du wieder geradeaus weiter.
Rechts siehst Du das „Umgehende Kreuz“, das so heißt, weil es hier nachts spuken soll. Das 1618 errichtete Marterl versank übrigens immer mehr in der Erde, vor seiner Renovierung in den 1960er-Jahren steckten ca. 1,30 Meter in der Erde.
Links siehst Du dann das erste von 11 Kunstwerken, die beim Symposium im Jahr 2012 geschaffen wurden.
Kurz darauf musst Du dann links abbiegen.
Auf eine Linkskurve…
folgt dann gleich eine Rechtskurve.
Du überquerst dann eine weitere Straße.
Bei der nächsten Kreuzung endet dann der zweite Abschnitt.
Der dritte – und längste – Abschnitt zeigt dann die Werke des Symposiums, das 2007 veranstaltet wurde. Der Bach und somit auch der daben verlaufende Weg machen dann eine langgezogene Rechtskurve.
Der Weg verläuft dann leicht ansteigend in Richtung Süden.
Wenn Du über Deine rechte Schulter blickst siehst Du das Stift Göttweig. Wenn Du genau hinsiehst wirst Du zwischen den Feldern unter einem Baum das „Huberhanslkreuz“ erkennen.
Vor den ersten Häusern macht der Weg dann eine Rechtskurve.
Beim Trafokasten ist dann das offizielle Ende des Skulpturenweg. Hier kannst Du nun entweder umdrehen und den gesamten Skulpturenweg zurückgehen oder Du biegst hier links ab.
Danach biegst Du dann auch gleich wieder rechts in die Meidlinger Straße ab. Nach ein paar Häusern verlässt Du dann das Ortsgebiet.
Du kommst nach einiger Zeit zu einer Kreuzung. Linkerhand zweigt hier die Straße nach Maria Elend ab. Im Eck siehst Du das „Gernkreuz“, das auch „Gegenkreuz“ genannt wird. Du gehst hier geradeaus weiter.
Nach wenigen Metern zweigt dann rechts ein Weg ab, auf dem Du dann weitergehst.
Der Weg führt erst zwischen Obstgärten und Feldern. Vor einem Feld macht er dann eine Rechtskurve,…
am Ende des Feldes dann eine Linkskurve.
Schließlich kommst Du zu einem querenden Weg, in den Du rechts einbiegst.
Der Weg führt Dich dann in Richtung Wald.
Vor einem eingezäunten Grundstück macht der Weg eine Rechtskurve.
Du biegst hier aber links ab und gehst auf den Anfangs vielleicht nicht besonders gut zu erkennenden Weg in den Wald hinein.
Keine Sorge, nach nur wenigen Metern ist der Weg dann nicht mehr so stark verwachsen.
Du kommst dann wieder an einen Zaun.
Über diesen hinweg kannst Du (derzeit noch) auf Paudorf hinunterblicken.
Kurz darauf kommst Du zu einem breiteren Forstweg, in den Du scharf links abbiegst.
Nach einiger Zeit macht dieser dann eine Linkskurve.
Dann siehst Du zwischen den Bäumen auch schon die Friedhofsmauer.
Dem Friedhof entlang gelangst Du zum Hellerhof, den Du durch den Torbogen betrittst.
Linkerhand siehst Du die Büroräumlichkeiten der Pfarre Paudorf.
Rechterhand siehst Du die Kapelle Johannes der Täufer, deren Kern aus dem 13. Jahrhundert stammt.
Danach kommst Du zu der 1991-93 errichtete moderne Pfarrkirche, die von Friedrich Göbl geplant wurde.
Durch das westliche Tor verlässt Du dann den Hellerhof.
Der Hellerhof ist übrigens auch Schauplatz der Oper Der Evangelimann. Ein sich ebenfalls im Hellerhof befindliches, erst 2019 modernisiertes Museum informiert über den Komponisten dieser Oper, Wilhelm Kienzl.

Mehr über den Hellerhof findest Du übrigens auch auf meiner Website schmatz.cc!

Über den Hellerhofweg…
kommst Du wieder zum Höbenbach, vor dem Du dann links abbiegst.
Noch etwa 200 Meter und Du bist wieder am Ausgangspunkt dieser Wanderung.

Quick Facts:

Weglänge: ca. 5,5 km
Dauer: ca. 01:15
Differenz zwischen höchstem und niedrigstem Punkt: ca. 75 m
Gesamter Auf-/Abstieg: ca. 75 m
Kinderwagentauglich: nein
Für Nordic Walking geeignet: ja
GPS-Daten: Downloadbergfex
Öffentliche Verkehrsmittel: Bushaltestelle „Paudorf – Volksschule“; Fahrplanauskunft auf SCOTTY
Offizielle Beschreibung: www.paudorf.at

Diese Wanderung habe ich auch auf bergfex veröffentlicht!