Diese dreiviertelstündige Rundwanderung durch die Weinberge im Osten von Krems beginnt beim Einkaufszentrum Mariandl bzw. der davor befindlichen Bushaltestelle „Bründlgraben“. Wenn Du mit dem Auto anreist beachte bitte die aktuellen Regelungen für die Parkplätze, die zum Teil nur während eines Einkaufs benutzt werden dürfen!
Danach gehst Du erst einmal ein Stück den Bründlgraben bergauf.
Vor dem sogenannten Weinhauskreuz biegst Du rechts in die Sigleithenstraße ein.
Kurz nachdem Du das Ortsgebiet verlassen hast, gehst Du durch die Unterführung unter der B37.
Was für ein Kontrast! Statt modernen Einkaufszentren, Büro- und Wohngebäuden bist Du jetzt auf einmal inmitten von Weinbergen.
Bei der T-Kreuzung endet die Sigleithenstraße. Links geht es die Sandgrube hinauf, Du gehst hier aber geradeaus in der Straße „In der Leithen“ weiter.
Schon bald triffst Du auf einige Weinkeller und Heurigenbetriebe. Auch wenn Du vor 10 Minuten noch von moderner Architektur umgeben warst – was Du hier anfindest sind keine „Wine-Lounges“ aus Beton, Stahl und Glas, sondern noch urige Heurige, bei denen Du zum Teil in Kellern, die in den Löss gegraben wurden, zum Teil aber auch direkt in den Weingärten darüber essen und natürlich auch trinken kannst.
Nach dem letzten Weinkeller biegst Du scharf links in die „Frechau“ ab.
Der Weg teilt sich dann, Du nimmst jetzt den linken der beiden Wege.
Der Weg ist teilweise relativ steil, wird dann aber flacher. Dann hast Du einen markanten Baum vor Dir.
Bei diesem Baum treffen mehrere Wege aufeinander. Du wählst jetzt den nördlichen (also rechten) der beiden in Richtung Westen wegführenden Wege.
Bislang bist Du immer auf asphaltierten Wegen gegangen, jetzt folgt ein Stück, auf dem der Weg nur geschottert ist. Außer nach starken Regenfällen oder bei Eis und Schnee sollte dieser aber trotzdem immer „kinderwagentauglich“ sein.
Der Weg führt dann zur Sandgrube hinunter.
Du biegst links in diese ein. Die Sandgrube bildet hier einen Hohlweg, der zwar asphaltiert, aber auch sehr steil ist.
Die Bäume bilden eine Art Dach über der Straße, was einerseits sehr romantisch, ja fast mystisch aussieht, andererseits liegen dadurch gerade im Herbst auch sehr viele Blätter auf dem Weg, wodurch der steile Weg auch rutschig wird.
Die Straße teilt sich dann und Du gehst hier am besten auf dem linken, bergabführenden Weg weiter.
Danach gehst Du durch die Unterführung.
Kurz nach dieser säumen Weinkeller beide Seiten der Straße.
Schließlich kommst Du dann zu der T-Kreuzung, bei der die Sandgrube, die Straße „In der Leithen“ und die Sigleithenstraße aufeinanderstoßen. Du biegst hier rechts in die Sigleithenstraße ein und gehst den Dir vom Hinweg bereits bekannten Weg zurück.
Du gehst also unter der B37 durch.
Beim Weinhauskreuz biegst Du links ab.
Dann kommst Du wieder zum „Mariandl“.

Fazit: Eine kurze, aber schöne und durchaus konditionell fordernde Runde. Vielleicht eine gute Alternative, wenn der/die Partner/in shoppen gehen möchte und man selbst lieber an die frische Luft möchte. In der Zeit um Allerseelen natürlich auch eine schöne Ergänzung zu einem Besuch am benachbarten Friedhof.

Quick Facts:

Weglänge: ca. 3,5 km
Dauer: ca. 00:45
Differenz zwischen höchstem und niedrigstem Punkt: ca. 60 m
Gesamter Auf-/Abstieg: ca. 60 m
Kinderwagentauglich: ja
Für Nordic Walking geeignet: ja
GPS-Daten: Downloadbergfex
Öffentliche Verkehrsmittel: Stadtbus Linie 2 bis Bründlgraben/EKZ; Fahrplanauskunft auf SCOTTY

Diese Wanderung habe ich auch auf bergfex veröffentlicht!