Diese über 2 Stunden lange Wanderung führt von der Austraße über die Donaubrücke und die südlichen Stadtteile von Krems zur Wetterkreuzkirche.

Vorab gleich eine Bemerkung: Diese Wanderung ist eine von insgesamt 22 Wanderungen, die 1994 vom „Verein zur Förderung der Weinwirtschaft“ gestaltet und ausgeschildert wurden. Diese Wanderungen wurden vom Inhaber von Weinbergwandern.at anhand einer Karte und anhand der nicht mehr kompletten Beschilderung so gut wie möglich rekonstruiert. Mehr zu diesem Projekt findest Du hier!

Der Wanderweg basiert auf einem noch älteren Wanderweg, der vom Verschönerungsverein „Wetterkreuz“ eingerichtet wurde. Startpunkt ist die Ecke Dr.-Gschmeidler-Straße / Austraße in der Mitterau. Dort steht auch noch eine Tafel mit einer alten Wanderkarte, die wie ich erfahren habe, bald ausgetauscht werden soll.

Von der Tafel aus gehst Du zur Austraße vor, überquerst diese, biegst dann links ab und überquerst die Bertschingerstraße.

Dann gehst Du unter der B3 durch, an der Bushaltestelle vorbei und überquerst die Abfahrt von der B3. 

Linkerhand siehst Du das Feuerwehrhaus.

Du gehst weiter geradeaus in den Auwald hinein. Im Auwald macht die von Parkplätzen gesäumte Straße dann eine Linkskurve. Nach den Parkplätzen geht es bergauf und Du kommst zum Schutzdamm, in den Du links einbiegst.

Jetzt gehst Du am Behördenhafen vorbei ziemlich genau einen Kilometer flussabwärts. Du kannst jetzt entweder den Treppelweg direkt bei der Donau oder den auf dem Damm gelegenen Dammweg benutzen.

Dann gelangst Du zur St. Pöltner Brücke, auf der die B37a vierspurig über die Donau führt. Vom Treppelweg aus gehst Du auf der Ostseite der Brücke über eine Treppe zur Brücke hinauf.

Jetzt überquerst Du die Donau. 

Bei dieser Wanderung gehst Du nicht bei der ersten Treppe gleich nach der Donau zum Treppelweg hinunter sondern gehst noch 400 Meter weiter.

Dort befindet sich dann eine weitere Treppe und über diese gehst Du dann hinunter.

Unten angekommen biegst Du dann links ab und gehst rund 900 Meter lang neben der Abfahrt von der B37a.

Dann gelangst Du zu einer Unterführung und gehst durch diese unter der B37 durch.

Auf der anderen Seite angekommen biegst Du dann nach rund hundert Metern links in den Waldweg ein.

Die ersten 250 Meter führt der Weg durch den Wald.

Danach führt er an Obstgärten entlang.

Du gelangst dann zu einem Rastplatz. Hier empfehle ich Dir, von der ursprünglichen Route abweichend rechts abzubiegen.

So kommst Du nämlich zur erst 2013 errichteten Felsengrotte der Agrargemeinschaft Thallern.

Wenn Du dem Weg weiter folgst gelangst Du zu einer Asphaltstraße und biegst links in diese ein.

Beim Haus biegst Du dann rechts in die Fischhofenstraße ein.

Nach 400 Metern siehst Du dann schräg gegenüber vom Gasthaus Gusenbauer die erste Sehenswürdigkeit in Thallern, das 2001 im Maßstab 1:4 errichtete Modell des Kohlenaufzuges von Thallern. 

Ungefähr 100 Meter weiter findest Du beim Gemeindeamt eine Gedenktafel, die an den Bergbau in Thallern erinnert. Mehr zu diesem Thema findest Du übrigens auf wwww.bergwerkgedenkweg.at!

Auch am ehemaligen Direktionsgebäude des Bergwerks kommst Du dann vorbei.

Am Ortsende von Thallern, an das der Ortsanfang von Angern unmittelbar anschließt, biegst Du rechts ab.

Nach 50 Metern stößt Du dann an die Dorfstraße und biegst links in diese ein.

Du passierst die der Hl. Barbara, der Patronin der Bergleute, geweihte, 1800 errichtete Ortskapelle. Übrigens finden hier auch heute – über 50 Jahre nach Einstellung des Bergbaus – noch jährliche Barbarafeiern statt.

Kurz darauf kommst Du zum Weinhof Aufreiter, wo Du schräg gegenüber dann Infotafeln mit Informationen zu weiteren Wandermöglichkeiten in Krems-Süd findest.

Du gehst jetzt durch ganz Angern durch und biegst am Ende des Ortes rechts in die Römerstraße ein.

Die Römerstraße mündet dann in die Obere Hollenburger Hauptstraße, auf der Du dann weitergehst.

Kurz nach Ortsbeginn von Hollenburg zweigt rechts die Krustettner Straße ab. Manche alten Karten zeigen einen Weg zur Wetterkreuzkirche an, der hier entlang führt. Es gibt auch tatsächlich einen Weg, den ich Dir auch bei Wanderung 21 zeigen werde, der auf den alten Karten führt jedoch über das heutige Klinikgelände.

Du gehst jetzt also weiter in Richtung Ortszentrum, vorbei an der Ruine Bertholdstein.

Auch an der alten Baumpresse und dem dahinter befindlichen Lumpazi-Bräu gehts Du vorbei.

Kurz vor dem Schloss biegst Du dann rechts in die Waldgasse ein.

Von dieser zweigt dann nach 45 Metern links der steile Schillersteig ab.

Nach dem letzten Haus wird die Straße dann zu einem Trampelpfad, der in den Wald führt.

Du folgst jetzt einmal diesem Weg. Nur manchmal musst Du über umgestürzte Bäume herumgehen.

Schließlich kommst Du einer breiteren Stelle. Hier musst Du dann scharf rechts abbiegen. Danach geht es im Zick-Zack bergauf.

Danach geht es wieder einige Zeit geradeaus, bis Du zu diesem Schranken kommst.

Gleich nach dem Schranken biegst Du links ab.

Jetzt geht es steil und zum Teil über Felsen und Wurzeln das letzte Stück des Berges hinauf. Falls Dir das zu steil ist gehst Du einfach nach dem Schranken geradeaus weiter bis Du zu den Kreuzwegstationen kommst und biegst dann links ab und gehst den Kreuzwegstationen entlang hinauf.

Egal, wie Du gegangen bist, wirst Du jetzt bald beim Ziel dieser Wanderung sein, der auf dem 367 m hohen Schiffberg stehenden Wetterkreuzkirche, die seit über 500 Jahren Ziel von zahlreichen Pilger*innen ist. Mehr zu dieser Kirche habe ich übrigens in diesem Beitrag geschrieben. 

Für den Rückweg bieten sich verschiedene Wege an. Am leichtesten zu finden ist definitiv der Güterweg Wetterkreuz. Dafür gehst Du einfach den Kreuzwegstationen entlang nach unten und biegst dann links ab. Dann einfach immer dem Weg folgen bis Du schließlich zur Unteren Hollenburger Hauptstraße kommst, wo es auch eine Bushaltestelle gibt. 

Im übrigen darf ich Dir dann wohl gratulieren, denn diese Wanderung ist mit 10,1 Kilometern die längste aller Wanderungen auf der „Kremser Rieden- und Wanderkarte“!

Quick Facts:

Weglänge: ca. 10,1 km
Dauer: ca. 02:30
Differenz zwischen höchstem und niedrigstem Punkt: ca. 130 m
Gesamter Auf-/Abstieg: ca. 210 m / c.a 90 m
Kinderwagentauglich: nein
Für Nordic Walking geeignet: nein
GPS-Daten: Downloadbergfex
Öffentliche Verkehrsmittel: Start: Stadtbus von Bahnhof Krems mit der Linie 2 bis Austraße; Ziel: Postbus ab Hollenburg –  Wetterkreuzstraße; Fahrpläne auf SCOTTY

Diese Wanderung habe ich auch auf bergfex veröffentlicht!