↔ 3,0 km | ↑ 130 m | ↓ 130 m | ↕ 68 m | ●●●○○ | 01:00

Verteidigungsweg 1914

Diese Runde mit ungefähr einer Stunde reiner Gehzeit beginnt unterhalb der Pforte von Stift Göttweig.

Verteidigungsweg 1914

Der Aussichtspunkt ist Ausgangs- und Knotenpunkt zahlreicher Wanderungen…

Verteidigungsweg 1914

und bietet einen tollen Blick auf den Waxenberg (siehe Bericht hier) und den Ort Klein-Wien.

Verteidigungsweg 1914

Du startest nun in Richtung Konventsfriedhof.

Verteidigungsweg 1914

Beim Franzosenkreuz biegst Du schräg rechts auf den bergab führenden Fußweg ab.

Verteidigungsweg 1914

Wenn es warm genug ist, grasen hier Schafe.

Verteidigungsweg 1914

Nach einer Linkskurve…

Verteidigungsweg 1914

kommst Du zu einem Grünschnittsammelplatz. Hinter diesem biegst Du rechts ab.

Verteidigungsweg 1914

Gleich darauf kommst Du zu einer Weggabelung, bei der Du den ganz rechten Weg nimmst.

Verteidigungsweg 1914

Bei der nächsten Weggabelung nimmst Du erneut den rechten Weg.

Verteidigungsweg 1914

Kurz darauf biegst Du auf den rechts abzweigenden, mit “Madonnenweg” ausgeschilderten Weg.

Verteidigungsweg 1914

Bei der nächsten Weggabelung nimmst Du auch wieder den rechten Weg, kurz darauf siehst Du die ersten Überreste der Verteidigungsanlagen.

Verteidigungsweg 1914

Du musst nun über ein paar Felstreppen hinuntergehen.

Verteidigungsweg 1914

Kurz darauf folgt eine Linkskurve.

Verteidigungsweg 1914

Jetzt heißt es gut aufpassen und den richtigen Weg finden. Kreuz und quer führen schmale Wege und steinerne Treppen bergab. Du bist jetzt mitten in der ehemaligen Verteidigungsanlage “Brückenkopf Krems”. Im August 1914 wurde begonnen, rund um die wichtigsten Brückenstädte (Linz, Krems, Tulln, Wien, Pressburg,…) Verteidigungsringe aufzubauen, um die Brücken im Falle einer Invasion russischer oder italienischer Truppen besser verteidigen zu können.

Verteidigungsweg 1914

Im Endausbau hätten rund 34.000 Soldaten in diesem Ring um Krems stationiert werden sollen. Wie wir jedoch alle wissen, ist der Krieg anders verlaufen und so wurde der Ausbau bereits 1916 gestoppt und Material wurde abtransportiert.

Auch andernorts sind teilweise noch Fragmente von Befestigungsanlagen zu finden, jedoch nirgendswo in diesem Umfang.

Verteidigungsweg 1914
Weitere Informationen zu den Verteidigungsanlagen findest Du auf der Website des Fremdenverkehrs- und Verschönerungsvereins Furth sowie in englischer Sprache auf World War One Sites.
Verteidigungsweg 1914
Auch ohne die Verteidigungsanlagen wäre der Weg für unsere Breiten schon ziemlich spektakulär. Festes Schuhwerk ist hier unbedingt erforderlich und auf Kinder sollte man besonders gut achtgeben!
Verteidigungsweg 1914
In einem Felsen thront eine kleine Marienstatue, daher auch der Name “Madonnenweg”.
Verteidigungsweg 1914

Kurz nachdem Du einen Mountainbike-Trail des Trailwerks Wachau gekreuzt hast…

Verteidigungsweg 1914

siehst Du linkerhand ein Denkmal, das an die Errichtung der Verteidigungsanlage erinnert.

Verteidigungsweg 1914

Nach wenigen Minuten erreichst Du dann eine Forststraße und biegst links in diese ein,…

Verteidigungsweg 1914

um bereits nach wenigen Schritten noch vor der Bank scharf links abzubiegen.

Verteidigungsweg 1914

Auch dieser Weg kreuzt einen Mountainbike-Trail.

Verteidigungsweg 1914

Am Ende des Wegs biegst Du links in den quer verlaufenden Weg ein.

Verteidigungsweg 1914

Von dort ist es nicht weit bis zur nächsten Wegkreuzung, bei der Du rechts abbiegen musst. Zuvor solltest Du aber noch einen Abstecher…

Verteidigungsweg 1914

zu dem geradeaus vor Dir liegenden Aussichtspunkt machen und die Aussicht ins Fladnitztal – und bei guter Sicht bis in die Ybbstaler Alpen – genießen.

Verteidigungsweg 1914

Nun zurück zum richtigen Weg. Nach einer Kurve…

Verteidigungsweg 1914

hast Du dann die Möglichkeit über den Weg zu Deiner Rechten einen Abstecher…

Verteidigungsweg 1914

zum Gipfel des Predigtstuhls zu machen. Dieser liegt auf 435 m Seehöhe und somit über der höchsten Stelle des Göttweiger Bergs. Hier, etwas südlich von den Resten der Kirche St. Georg, kannst Du übrigens auch einen SummitLynx-Eintrag machen.

Vermutlich wurde hier unter Erzbischof Dietmar, der 907 verstarb, bereits eine Holzkirche errichtet. Der Gründer des Stiftes Göttweig, Altmann von Passau ließ im 11. Jahrhundert eine Steinkirche errichten. Die Kirche wurde vermutlich im Zuge der Ersten Wiener Türkenbelagerung im Jahre 1529 zerstört, denn die jüngsten erhaltenen Erwähnungen der Kirche stammen aus dem Jahr 1526. 2003 wurde ein Verein “Freunde der Kirche St. Georg auf dem Göttweiger Berg” gegründet. 2005 begannen die Grabungen, aber erst bei der 4. Grabung im Jahr 2008 wurde der erste Mauerzug entdeckt.

Verteidigungsweg 1914

Von der Bank aus hast Du erneut einen schönen Blick ins Fladnitztal.

Verteidigungsweg 1914

Danach kannst Du in Richtung Göttweig weitergehen und triffst später wieder auf den eigentlichen Weg – oder Du gehst einfach zurück.

Verteidigungsweg 1914

Der eigentliche Weg führt an der Stelle, an der Du auf dem Hinweg in Richtung Madonnenweg abgebogen bist, vorbei.

Verteidigungsweg 1914

Kurz darauf triffst Du auf den von St. Georg kommenden Weg.

Verteidigungsweg 1914

Beim Grünschnittplatz biegst Du links ab…

Verteidigungsweg 1914

und kommst über den Dir bereits bekannten Weg zum Verbindungsweg zum Friedhof, in den Du links einbiegst.

Verteidigungsweg 1914

Wenn Du noch ausreichend Zeit hast, kannst Du noch einen Abstecher zum schlicht gehaltenen Konventfriedhof machen, in dem die verstorbenen Fratres, Patres und Äbte des Benediktinerstifts begraben wurden.

Verteidigungsweg 1914

Unterhalb der Stiftspforte endet schließlich Deine Wanderung.

Quick Facts:

Weglänge: ca. 3,0 km (ohne Abstecher)
Dauer: ca. 01:00 (reine Gehzeit ohne Abstecher)
Differenz zwischen höchstem und niedrigstem Punkt: ca. 68 m
Gesamter Auf-/Abstieg: ca. 130 m
Kinderwagentauglich: nein
Für Nordic Walking geeignet: nein
GPS-Daten: Download
Öffentliche Verkehrsmittel: Bushaltestelle Göttweig – Stift; Fahrplanauskunft auf SCOTTY