Der Naturlehrpfad Reisperbachtal bei Krems-Stein wurde vom Verschönerungsverein Stein unter der Leitung von Alois Scholz angelegt. Der je Richtung knapp unter 2 km lange Weg gehört bereits seit Jahrzehnten zu den „Klassikern“ unter den Wanderwegen im Raum Krems.

Der letzte öffentliche Parkplatz befindet sich beim Spielplatz in der Reisperbachtalstraße. Wer dort keinen Parkplatz mehr findet muss weiter unten parken und eventuell ein paar hundert Meter mehr gehen. Plane also ausreichend Zeit für die Wanderung ein.

Vom Parkplatz aus gehst Du einfach weiter bergauf.

Bald darauf teilt sich der Weg. Ganz rechts zweigt der Bachweg ab, ganz links die breitere Waldstraße. 

Ich habe für den Hinweg den Bachweg und für den Rückweg die Waldstraße gewählt, beschreibe die Wanderung also gegen den Uhrzeigersinn.

Vor den letzten Häusern hältst Du Dich dann links.

Bald darauf siehst Du dann auch schon die erste Übersichtstafel.

Am eigentlichen „Eingang“ siehst Du dann eine Spendenkasse. Bitte leiste auch Du einen Beitrag, dass dieser alte Lehrpfad erhalten werden kann.

Bald bist Du dann auch schon bei der ersten Station, bei der Dir heimische Holzarten gezeigt werden.

Bei der Hütte gegenüber der Forellenschau kannst Du Dir für 10 Cent (Stand Juni 2020) Fischfutter kaufen, um die Forellen im Teich zu füttern.

Kurz darauf gelangst Du dann auch schon zu den ersten Schautafeln. Hier handelt es sich um keine auf Aluminiumplatten gedruckten Digitalfotos wie heutzutage üblich, sondern um liebevoll und detailgetreue handgemalte Darstellungen.

Die nächste Sehenswürdigkeit ist die 1887 errichtete Waldquelle, an der später zum Gedenken an den Schöpfer des Naturlehrpfads, Alois Scholz (1904-1987), eine Gedenktafel angebracht wurde.

Kurz danach kannst Du rechterhand etwas abseits des Weges eine Nachbildung der Hammerschmiede von Obermeisling sehen, daneben befindet sich ein kleiner Kinderspielplatz. 

In einem Nützlingshotel können sich die heimischen Insekten wohlfühlen.

Wenn Du dann linkerhand die Felsengrotte siehst, hast Du den Wendepunkt der Wanderung fast schon erreicht.

Der Weg führt dann linkerhand vom Bach weg und wird steiler.

Schließlich kommst Du dann zur Waldstraße, die zum Missfallen vieler, in den letzten Jahren verbreitert wurde, um den Abtransport von Eschen, die vom Eschensterben betroffen waren, zu erleichtern.

Kurz darauf kommst Du dann zum großen Rastplatz.

Linkerhand siehst Du die Hubertushütte.

Auf der anderen Seite des Reisperbachs befindet sich das sogenannte „Rote Kreuz“.

Der Weg durch das Reisperbachtal ist Teil zahlreicher Wanderwege und entsprechend ist das Rote Kreuz auch Kreuzungspunkt einiger Wanderwege.

Auf Weinbergwandern.at findest Du zum Beispiel eine Rundwanderung, die weiter zur Donauwarte auf dem Braunsdorfer und über den Schreckberg führt oder den Reisperbachtalweg oder den Rundwanderweg Egelsee-Scheibenhof.

Der Rückweg über die breite Waldstraße ist etwas bequemer.

Erstes Highlight ist ein Bildnis des Hl. Christophorus, dem Schutzpatron der Reisenden.

Größtes Highlight ist aber natürlich der Bienenschaustand.

Hier siehst Du nicht nur schön gemalte Bienen, sondern leibhaftige Bienen bei ihrer Arbeit. 

Die mit modernen – oder zumindest moderneren – Mitteln gestaltete Waldschule ist dann die letzte Station.

Dann geht es etwas steiler bergab…

und es sind dann nicht mehr viele Meter bis zum Ausgangspunkt Deiner Wanderung.

Quick Facts:

Weglänge: ca. 3,8 km
Dauer: ca. 01:00
Differenz zwischen höchstem und niedrigstem Punkt: ca. 55 m
Gesamter Auf-/Abstieg: ca. 55 m
Kinderwagentauglich: bedingt (nur die Waldstraße)
Für Nordic Walking geeignet: ja
GPS-Daten: Downloadbergfex.
Öffentliche Verkehrsmittel: Stadtbus Linie 1 bis Schürerplatz oder Linzer Tor

Diese Wanderung habe ich auch auf bergfex veröffentlicht!