Kalvarienberge, also Berge, auf deren Gipfel oder auf denen zumindest an einem erhöhten Ort eine Kreuzigungsgruppe zu sehen ist, zu der meistens ein Kreuzweg mit üblicherweise 14 Stationen hinaufführt, gibt es ja einige in Österreich. Der Kalvarienberg von Schönberg am Kamp ist jedoch in zweierlei Hinsicht besonders. Warum, wirst Du auf dieser etwas mehr als einstündigen Wanderung erleben.
Diese Wanderung beginnst Du wie alle Wanderungen in Schönberg am besten bei der Alten Schmiede, in der unter anderem die Tourismusinformation und eine Vinothek mit Weinen der Region untergebracht sind.
Danach gehst Du die Haupstraße hinauf in Richtung Norden.
Nach einer langgezogenen Linkskurve…
teilt sich der Weg. Hier gehst Du geradeaus auf der Straße „Kalvarienberg“ weiter.
Bei einem Einfamilienhaus auf der rechten Seite des Weges…
siehst Du dann die erste Station. Der Kreuzweg wurde 1772 errichtet und zuletzt in den Jahren 1957 und 2007 restauriert.
Den Kreuzwegstationen entlang gehst Du immer weiter bergauf.
Kurz nach der elften Station…
kommst Du zu einer Kreuzung. Hier führt dann links der Weg über Treppen zur Kreuzigungsgruppe hinauf. Aber halt – hat ein Kreuzweg nicht normalerweise 14 Stationen?
Gleich nachdem Du die Stiegen hinaufgegangen bist, wirst Du des Rätsels Lösung erfahren.
Ein Stückchen rechts des Weges findest Du nämlich die 12. Station des Stieferner Kreuzweges. Von der Schönberger Katastralgemeinde Stiefern aus führt nämlich auch ein Kreuzweg auf den Kalvarienberg und die letzten drei Stationen und die Kreuzigungsgruppe teilen sich sozusagen beide Kreuzwege.
Bei der Kreuzigungsgruppe findest Du dann die beiden letzten Stationen.
Danach gehst Du wieder zurück in Richtung Stiege, biegst dann aber kurz vorher rechts ab und folgst den Wegweisern.
Gleich darauf biegst Du wieder rechts ab…
und gehst dem Weingarten entlang.
Am Ende des Weingartens biegst Du links ab.
Dann biegst Du wieder rechts ab und bist bei der Sitzplatzskulptur „Schaubühne“, die vom Künstler Norbert Maringer realisiert wurde.
Die Schaubühne wurde für Lesungen, Theater, Weinverkostungen und Feiern geschaffen. In der veranstaltungsfreien Zeit kannst Du hier zumindest in Ruhe die Aussicht genießen.
Danach gehst Du weiter in Richtun Westen.
Schon bald erreichst Du dann das Mondrohr, das von Herbert Golser geschaffen wurde.
Das 12 Meter lange Wellstahlrohr ist eine visuelle Verbindung zwischen den ansonsten durch den Kalvarienberg getrennten Orten Schönberg am Kamp und Stiefern. In den Abendstunden wird es von innen beleuchtet und wirkt in beiden Orten wie ein künstlicher Mond.
Die von Günther Wolfsberger geschaffene Drahtsicht ist dann das nächste moderne Kunstobjekt auf dem Kalvarienberg.
Weiter geht es dann über den steilen Weg durch die Weingärten in Richtung Tal.
Dieser endet dann an einem querenden Weg, in den Du rechts einbiegst.
Der Weg ist dann etwas später auch asphaltiert und macht eine Linkskurve.
Kurz darauf folgt wieder eine Linkskurve.
Schließlich vereinigt er sich mit einem von links kommenden Weg und ist von hier an gepflastert.
Bald darauf endet er an der Schilterner Straße, in die Du links einbiegst.
Nach einiger Zeit zweigt dann rechterhand ein Fußweg ab, auf dem Du dann weitergehst.
Der Weg führt zwischen Freibad auf der linken und Kamp an der rechten Seite entlang und endet dann am grün-weiß gestreiften Alten Badhaus.
Über den Parkplatz des Freibads…
kommst Du dann in die Badgasse, in der Du dann weitergehst.
Die Badgasse teilt sich dann. Du musst an dieser Stelle links weitergehen.
Die Badgasse endet dann an der Hauptstraße, in die Du rechts einbiegst.
Nach wenigen Schritten bist Du dann wieder bei der Alten Schmiede.

Quick Facts:

Weglänge: ca. 3,3 km
Dauer: ca. 01:05
Differenz zwischen höchstem und niedrigstem Punkt: ca. 90 m
Gesamter Auf-/Abstieg: ca. 90 m
Kinderwagentauglich: nein
Für Nordic Walking geeignet: ja
GPS-Daten: Download – bergfex
Öffentliche Verkehrsmittel: Bahnhof Schönberg am Kamp; Bushaltestelle Schönberg am Kamp – Marktplatz; Fahrplanauskunft auf SCOTTY

Diese Wanderung habe ich auch auf bergfex beschrieben!