Der Stadtweg „Langenloiser Ohrwürmer“ ist eine dreiviertelstündige „Poetry-Slam-Tour“ durch Langenlois über 12 Stationen.

Bei jeder Station befindet sich eine Tafel mit einem QR-Code. Scannst Du diesen mit dem Smartphone, wirst Du zu einer Seite geführt, von der aus Du das jeweils ca. ein- bis zweiminütige Audiofile abspielen kannst. Zusätzlich erfährst Du auf den zweisprachigen Tafeln interessante Fakten zum Gebäude.

Ein Tipp vorweg: Da die Straßen tagsüber stark befahren sind empfehle ich Dir, Kopfhörer zu verwenden.

Los geht es beim Ursin-Haus am Kornplatz. In diesem befinden sich neben dem dem Hauptplatz zugewandten Kaffeehaus auch eine Vinothek sowie die Tourismusinformation. In Richtung Walterstraße findest Du die erste Station mit einem Gedicht von Markus Köhle.
Weiter geht es dann gegen den Uhrzeigersinn um den Kornplatz. Am „Langenloiser Hof“ findest Du die Station 2 mit einem Werk von Mieze Medusa.
Gleich daneben ist am ehemaligen Badhaus die 3. Station – ebenfalls mit einem Gedicht Mieze Medusas – zu finden.
Danach überquerst Du die Straße und findest bei der Brücke über den Loisbach eine Stele mit der 4. Station „Kornplatz“, bei der Du ein Werk von Markus Köhle anhören kannst.
Durch die Rathausstraße gehst Du dann am Rathaus vorbei in Richtung Süden bis zur Stadtpfarrkirche, an deren Wand die 5. Tafel mit dem QR-Code zu einem Gedicht von Mieze Medusa angebracht ist.
Schräg gegenüber, am Beginn der Rudolfstraße findest Du den ehemaligen Gasthof zur Weißen Rose. Bei der hier angebrachten 6. Station wird wieder ein Werk von Markus Köhle rezitiert.
Durch die Rudolfstraße geht es weiter bis zum Vierzigerhof. Der ehemalige Winzerhof ist heute ein Hotel und beim Eingang findest Du die 7. Station mit einem Werk Mieze Medusas.
Du gehst weiter durch die Rudolfstraße und triffst dann auf den Sonnhof der weithin bekannten Winzerfamilie Jurtschitsch. An der Hauswand kannst Du bei der Station Nr. 8 wieder einem Gedicht Mieze Medusas lauschen.
Beim Franziskanerinnenkloster sollte die Station Nr. 9 zu finden sein. Ich habe sie leider nicht gefunden. Wer sich jedoch den Kurz-URL zu Gedicht Nr. 8 gemerkt hat und über ein bisschen Kombinationsgabe verfügt, wird es auch schaffen, das Gedicht Nr. 9 – wieder von Markus Köhle – anzuhören.
An der nördlichen Seite des Franziskanerplatzes beginnt dann die Kasernstraße, durch die Du bis zum Holzplatz gelangst. Vor Haus Nr. 13, in dem die „Colours Cafebar“ untergebracht ist, findest Du die Stele mit der 10. Station. Hier ist übrigens wieder einmal Mieze Medusas Dichtkunst zu hören.
Vom Holzplatz aus führt eine Brücke über den Loisbach, die Du überquerst. Dann gehst Du geradeaus durch die Karl-Brunner-Gasse bist Du zur Walterstraße gelangst und links in diese einbiegst.
Am 10er-Haus, das heute ein Tagungshaus ist und zum Loisium gehört, ist an der Tafel zur 11. Station der QR-Code zu einem Gedicht Markus Köhles zu finden.
Danach drehst Du um und gehst in Richtung Osten bis zum Haus Nr. 2, dem Steiningerhof. Das traditionelle Familienweingut hat sich in den letzten 30 Jahren übrigens mit exquisiten Sekten einen Namen gemacht. Bei der hier befindlichen 12. Station kannst Du übrigens wieder ein Werk von Markus Köhle hören. Danach sind es nur noch ein paar Meter bis zum Ursin-Haus, dem Ausgangspunkt Deiner Wanderung.
Wenn Du noch Zeit hast und Dir solche Audio-Touren gefallen, empfehle ich Dir, gleich auch noch den Stadtweg „Der Syndikus von Langenlois“ (siehe Bericht hier) zu gehen.

Quick Facts:

Weglänge: ca. 1,2 km
Dauer: ca. 00:45
Differenz zwischen höchstem und niedrigstem Punkt: ca. 10 m
Gesamter Auf-/Abstieg: ca. 10 m
Kinderwagentauglich: ja
Für Nordic Walking geeignet: ja
GPS-Daten: Downloadbergfex
Offizielle Informationen: www.langenlois.at
Öffentliche Verkehrsmittel: Bahnhof Langenlois oder Bushaltestelle Walterstraße, Fahrplanauskunft auf SCOTTY.