Einen Höhepunkt nach dem anderen bietet diese zweistündige Wanderung in der Weinstadt Langenlois: Aussichtspunkte, Schautafeln, Kunstobjekte und Orte der Entspannung!

Ausgangspunkt ist das Ursin Haus am Kornplatz.

Von dort aus gehst Du erst einmal in der Walterstraße in Richtung Westen.

biegst Du rechts ab und gehst die Straße hinauf.

Jetzt geht es einmal hoch zu der von Steven Holl gestalteten Weinerlebniswelt „Loisium“

 

Wenn Du die Wanderung wochentags machen möchtest und mit dem Auto anreist solltest Du die Wanderung von hier aus starten, denn die wenigen Parkplätze auf dem Kornplatz sind wochentags Kurzparkzone und beim Loisium gibt es meistens ausreichend Gratis-Parkplätze.

Du gehst dann einfach geradeaus weiter bergauf, passierst das Loisium-Hotel und den großzügigen Hotelparkplatz. 

Dann gelangst Du zur ersten Skulptur, dem „Weintor“, das sozusagen das Tor zum Weinweg darstellt.

Danach gehst Du weiter geradeaus durch den Weingarten und gelangst zum „Steinpentagon“.

Bereits wenige Meter weiter folgt mit der Windharfe die nächste Sensation. Bei der Windharfe musst Du dann links abbiegen.

Der Weg ist auch gleichzeitig ein Lehrpfad. Im Gegensatz zu den meisten anderen Lehrpfaden der Region sind die Informationstafeln immer zweisprachig (deutsch und englisch)! Die Wanderung ist somit ein guter Tipp für alle, die nicht-deutschsprechenden Gästen die Region und das Thema Wein näherbringen möchten!

Ein nicht näher benanntes Kunstwerk aus Bauzäunen.

Gegenüber ein älteres und konventionelleres Kunstwerk.

Gleich danach biegst Du rechts ab,  nimmst den linken und steileren der beiden Wege und biegst dann wenig später gleich wieder links ab.

Die Grenzen der Weinrieden sind übrigens mit beschrifteten Betonschwellen gekennzeichnet.

Ein bisschen weiter bergauf dann eines der spektakulärsten Kunstobjekte, die Riesenrebschere.

Gegenüber lädt das „Kreuzungslabor“ zum Experimentieren ein.

Vor lauter Sensationen vergisst man es fast: Auch die Aussicht ist sensationell!

Das „Lössportrait“ auf der linken Seite des Wegs ist natürlich der perfekte Selfie-Background.

Noch ein Stückchen weiter oben dann das „Riedenportrait“. Auch dieses ist natürlich perfekt für Erinnerungsfotos!

Danach biegt man dann links ab.

Bei der nächsten Wegkreuzung dann links abbiegen.

Bei der nächsten Gelegenheit dann wieder links abbiegen.

Und dann wieder links abbiegen zur Aussichtsplattform.

Die Plattform ist nicht besonders hoch, Du kannst also auch hochsteigen, wenn Du nicht ganz schwindelfrei bist.

Die Aussicht ist aber dennoch spektakulär und die Gestaltung der Ferngläser originell. Anders als anderswo musst Du übrigens nicht erst eine Münze einwerfen, um sie zu benutzen.

Gleich nach der Aussichtsplattform biegst Du rechts ab und gehst an der Skulptur „ohne Titel 2005“, einer von Heimo Zobernig gestalteten Riesen-Weintraube, vorbei.

Danach stößt Du auf die Schilterner Straße und biegst links in diese ein.

Links von der Kreuzung gibt’s übrigens auch noch einen Aussichtspunkt.

Nur wenige Meter weiter biegst Du wieder rechts in die Weingärten ab.

Wenn Du allerdings mit Kinderwagen unterwegs bist, musst Du jetzt leider geradeaus weitergehen.

Beim „Sektrüttelpunkt“ kannst Du nicht nur mehr über die Geschichte des Sekts erfahren.

Du kannst auch hochsteigen und hast wieder eine überwältigende Aussicht.

Vor dem „Weinsafe“ biegst Du links ab und gehst ein Stückchen bergab.

Nach dem Restplatz wieder rechts abbiegen.

Dann gehst Du geradeaus bergab bis Du zu einem etwas breiteren Weg kommst, in den Du dann links einbiegst.

Dann kommst Du wieder zur Schilterner Straße und triffst auf die Wanderer und Wanderinnen, die mit Kinderwagen unterwegs sind. Du musst aber dann gleich wieder rechts abbiegen.

Dieser Straße folgst Du jetzt einfach bergab.

Bei der Wetterschaukel kannst Du Dich kurz (oder auch lange) entspannen und wieder einmal die schöne Aussicht genießen.

Gleich danach das nächste perfekte Selfie-Motiv – der Riesenregenwurm.

Ein Stückchen weiter unten kannst Du wenn Du möchtest (und ohne Kinderwagen unterwegs bist) links einen Abstecher zum nächsten „Weinsafe“ machen.

Gleich darauf rechterhand wieder eine Aussichtsplattform.

Die „Feinkost“ ist dann das letzte große Kunstwerk entlang des Weinwegs.

Dann kommst Du schließlich zur Zwettler Straße und überquerst nicht nur die Straße, sondern auch die kleine Brücke über den Loisbach.

Jetzt geht es einmal rechts vom Loisbach in Richtung Osten zurück.

Bei der siebten Brücke (keine Sorge, Du musst nicht mitzählen, es gibt Wegweiser!) wechselst Du dann auf die linke Bachseite.

Bei der nächsten Brücke überquerst Du die Straße (aber nicht die Brücke!) und kommst dann in die Loiskandlzeile. Links und rechts dieser Straße findest Du die Sporthalle sowie zahlreiche Schulen.

Dann gehst Du rechts über die Brücke, auf der Du die aus den 1950er-Jahren stammende Statue des Hl. Urban, des Patrons der Weinhauer, siehst.

Danach gehst Du noch ein Stückchen dem Loisbach entlang…

und kommst wieder zum Kornplatz.

Fazit: Es gibt wohl nur wenige Wanderungen, die so viel Abwechslung und so viele Sehenswürdigkeiten bieten. Du solltest nicht nur entsprechend viel Zeit einplanen (vor allem, wenn Du mit Kindern unterwegs bist), sondern auch ausreichend Ersatzakkus und Speicherkarten für Deine Kamera mitnehmen, denn wie Du gesehen hast, gibt es hier enorm viele Fotomotive!

Quick Facts:

Weglänge: ca. 5,5 km
Dauer: ca. 01:45 (mit viel Fotografieren, Spielen und Erkunden aber auch leicht 3 Stunden!)
Differenz zwischen höchstem und niedrigstem Punkt: ca. 140 m
Gesamter Auf-/Abstieg: ca. 140 m
Kinderwagentauglich: ja (mit Abkürzungen!)
Für Nordic Walking geeignet: ja
GPS-Daten: von bergfex.at abrufbar
Öffentliche Verkehrsmittel: Kamptalbahn (Hadersdorf – Sigmundsherberg) bis Langenlois, Bushaltestelle Langenlois-Walterstraße direkt an der Strecke. Fahrplanauskunft auf SCOTTY!