↔ 4,4 km | ↑ 71 m | ↓ 71 m | ↕ 64 m | ●●○○○ | 01:15

Was macht der Kärntner Kurort Bad St. Leonhard im Lavanttal auf dieser Website? Nun, dank eines 0,27 ha großen Weingartens, der sich in der Katastralgemeinde Twimberg auf rund 750 m Seehöhe darf sich auch Bad St. Leonhard offiziell Weinbaugemeinde nennen und somit bekommt auch diese Wanderung, die ich im Juni 2024 bei einem Kurzurlaub im Lavanttal gemacht habe, ihren Platz auf Weinbergwandern!

Mehr über den Weinbau in Kärnten erfährst Du auf dieser Seite!

Wie die meisten Wanderungen in diesem Kurort startet auch der “Erzweg” auf dem Schlossberg bei der Burgruine Gomarn. Die 1278 als “Gamanara” erstmals erwähnte Burg brannte 1762 nieder, wurde wieder instand gesetzt, dann aber nach einem neuerlichen Brand 1808 dem Verfall überlassen.
Durch den Torbogen gehst Du…
zur 1591 erstmals erwähnten, in der Barockzeit erneuerten Filialkirche St. Kunigund und links an dieser vorbei in der Kirchengasse weiter.
Diese endet am Hauptplatz, in den Du rechts einbiegst.
Bei der ersten Gelegenheit biegst Du vor der BKS Bank links auf die Obere Höllgasse ab.
Bei der Kreuzung mit der Höllgasse gehst Du geradeaus auf dem Fußweg weiter.
Dieser führt durch Reste der Stadtmauer und endet…
am Stadtgrabenweg. Nachdem Du diesen überquert hast, gehst Du geradeaus auf dem Bäckerweg weiter.

Rechterhand blickst Du nun zur Pfarrkirche St. Leonhard. Bei meiner Begehung war es leider sehr diesig und die Luft zusätzlich mit Saharastaub vermengt. Daher der trübe Eindruck auf den Fotos.

Der Bäckerweg endet an der Feistritzgrabenstraße, in die Du jetzt links einbiegst.
Bei der nächsten Kreuzung biegst Du rechts auf den Friedhofweg ab.
Zu der kleinen Kapelle habe ich leider keine Informationen.
Der Friedhofweg führt über den Feistritzbach und macht danach vor einem Bauernhof eine Rechtskurve.
Du folgst dann dem Friedhofweg, der zwischendurch einmal auch nur als Fußweg geführt wird.
Wie der Name schon vermuten lässt führt der Weg am Neuen Friedhof vorbei.
Bei der Pfarrkirche St. Leonhard biegst Du rechts auf die Erzbergstraße ab. An dieser Stelle wurde Anfang des 12. Jahrhunderts eine Leonhardskapelle errichtet, 1278 dann eine Pfarrkirche. Auch die Kirche wurde drei Mal ein Raub der Flammen und immer wieder neu aufgebaut.
Schon nach wenigen Metern verlässt Du dann die Erzbergstraße und biegst links auf den Lindenweg ab.

Auch in dieser Straße gibt es eine kleine Kapelle.

Am Ende der Lindenwegs gehst Du geradeaus auf dem Gras weiter…

und biegst danach rechts auf den Erzweg ab.

Dieser führt als Grasweg in ein Waldstück hinunter.

Kurz nach dem Schranken quert er den Spirkbach.

Weiter unten ist der Erzweg dann asphaltiert.

Schließlich endet er an der Klagenfurter Straße, die Du überquerst. Auf der anderen Straßenseite biegst Du links in den Fuß- und Radweg ein.

Vor dem Kreisverkehr macht dieser eine Rechtskurve…

und führt danach in einer Linkskurve unter der Umfahrungsstraße durch.

Nach einer leichten Rechtskurve führt er auf der Hofbauerbrücke über die Lavant.

Der Weg endet schließlich am Weihbrunnweg, in den Du scharf links einbiegst.

Diese asphaltierte Straße macht später eine Linkskurve. Du gehst hier aber…

geradeaus weiter.

Ach dieser zwischen Lanvanttalbahn und Lavant verlaufende Weg ist zwischendurch nur ein Grasweg.

Der Weg führt unter der Lavantbrücke durch…

und endet schließlich am Weihbrunnweg, in den Du jetzt rechts einbiegst.

So kommst Du wieder ins Ortsgebiet.

Gleich darauf quert der Weg die Lavant.

Du folgst nun dem Weihbrunnweg, der sich in Richtung Stadtmitte schlängelt…

und an der Reckturmgasse endet. Übrigens habe ich auch am Weihbrunnweg ein paar Weinstöcke erblickt. 

Die Reckturmgasse endet an der Herrengasse, in die Du links einbiegst.

Nach wenigen Schritten endet diese wiederum am Mühlenweg, in den Du rechts einbiegst.

So kommst Du zur Postgasse, überquerst diese, gehst dann auf dem Fußweg weiter und biegst schließlich links ab.

Bei der Weggabelung nimmst Du dann den rechten Weg und gehst rechts an der Minigolfanlage den Schlossberg hinauf.

Nach einem Holzkreuz kommst Du zu einer Marienstatue. Hier soll dem pensionierten sizilianischen Polizisten Salvatore Caputa die Muttergottes erscheinen. Dazu gibt es auch eine Website ohne Impressum. Im Gegensatz zu den Erscheinungen in Lourdes und Fátima werden die Erscheinungen in Bad St. Leonhard jedoch von der röm.-kath. Kirche nicht anerkannt. Mir ist die hl. Maria dort natürlich auch nicht erschienen.

Gleich darauf endet der Wanderweg wieder an seinem Startpunkt.

Wenn Du noch Zeit hast, kannst Du jetzt noch die Ruine erkunden!

Quick Facts:

Weglänge: ca. 4,4 km
Dauer: ca. 01:15
Differenz zwischen höchstem und niedrigstem Punkt: ca. 64 m
Gesamter Auf-/Abstieg: ca. 71 m
Kinderwagentauglich: nein
Für Nordic Walking geeignet: ja
GPS-Daten: Download
Öffentliche Verkehrsmittel: Bushaltestelle Bad St. Leonhard – Hauptplatz; Fahrplanauskunft auf SCOTTY